Konferenz We Are Museums

We Are Museums .

Mo, 27.05.2019 -
Mi, 29.05.2019

Muzeum Śląskie in Katowice

ul. Dobrowolskiego 1
Katowice

Museen für die Menschen und für die Umwelt

We Are Museums ist eine internationale Konferenz, die einmal im Jahr Museumsexperten aus aller Welt zusammenbringt. Die Teilnehmer tauschen Erfahrungen aus, zeigen neue Trends im Museumswesen auf und diskutieren über die Rolle von Museen in der heutigen Gesellschaft.

Das Thema der diesjährigen Konferenz We Are Museums, die vom 27. bis 29. Mai 2019 stattfinden wird, ist die Verantwortung der Museen für den Schutz der Umwelt, sowohl in ihrer unmittelbaren Umgebung als auch durch Bildungsprogramme, die den Teilnehmern aufzeigen, welche Konsequenzen ihre Entscheidungen für die nachfolgenden Generationen haben werden. Die Teilnehmer der Konferenz werden sich die Frage stellen, wie Museen nicht nur Orte der kulturellen Bildung, sondern auch Vorreiter eines grundlegenden sozialen, ökologischen und ökonomischen Wandels sein können. Sie erfahren, wie man mit der lokalen Bevölkerung zusammenarbeitet, um gemeinsam eine gesunde und nachhaltige Zukunft zu gestalten.

Die diesjährige Ausgabe der Konferenz We Are Museums findet im Schlesischen Museum in Katowice statt – also mitten im Herzen Oberschlesiens, einer Region, die sich im postindustriellen Wandel befindet. Das Schlesische Museum bewahrt das materielle Erbe dieser Region und setzt sich gleichzeitig für den Schutz der natürlichen Ressourcen ein. Mit seiner Arbeit will das Schlesische Museum zu einem besseren Verständnis des Phänomens Industrie beitragen, aber auch – auf der Grundlage der schmerzhaften Erfahrungen aus der Vergangenheit dieser Region – vor Prozessen warnen, die einen schädlichen Einfluss auf die Bevölkerung und die Umwelt ausüben.

An der Konferenz We Are Museums nehmen Vertreter zahlreicher Institutionen teil, darunter Vertreter der folgenden deutschen Museen:

Chantal Eschenfelder, Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung des Städel Museums, der Liebighaus Skulpturensammlung und der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main.

Ein wichtiges Ziel ihrer Bildungs- und Vermittlungsarbeit ist die Öffnung von Kulturinstitutionen in alle Bereiche der Gesellschaft und das Konzept des Kunstmuseums als aktive Plattform für Besucher unterschiedlicher Herkunft und Erwartungen. Im Rahmen der digitalen Erweiterung des Städel Museums beschäftigt sie sich aktuell mit der Übertragung von Strategien der Kunstvermittlung in den digitalen Raum und ist Mitglied des abteilungsübergreifenden digitalen Think Tanks des Städel. Chantal Eschenfelder wird am Panel „Museotherapy“ teilnehmen und das Bildungsprogramm des Städel Museums vorstellen, das auch spezielle Angebote für Demenz- und Krebskranke umfasst.

Deborah Krieg, Stellvertretende Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank.

Studierte Geschichte in Frankfurt am Main. Seit dieser Zeit ist sie in der Bildungsstätte Anne Frank in unterschiedlichen Funktionen tätig: als Ehrenmitglied des Vorstands, als freiberufliche Mitarbeiterin, seit 2008 als Bildungsreferentin und seit 2013 als stellvertretende Direktorin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die historische und zivilgesellschaftliche Bildung sowie die Beratungsarbeit in der postmigrantischen Gesellschaft. Sie ist Kuratorin des Lernlabors „Anne Frank. Morgen mehr“. Deborah Krieg wird am Panel „Museen als zentrale Akteure der Zivilgesellschaft“ teilnehmen und das Konzept des Lernlabors vorstellen.

 

 

 

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