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Banner Journalismus-PreisBild © Goethe-Institut/Alina Holtmann

Über den Preis

Immer noch ist die europäische Verständigung eine Zukunftsaufgabe. Dabei spielt Journalismus eine unverzichtbare Rolle. Portugal und Deutschland haben zwar keine gemeinsame Grenze, aber doch eine enge gemeinsame europäische Vergangenheit und Zukunft. Seit einiger Zeit intensiviert sich das gegenseitige Interesse im besonderen Maße: Deutsche bilden eine Hauptgruppe unter der kontinuierlich wachsenden Touristenzahl in Portugal. Portugal ist mit derzeit rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiger Standort deutscher Firmen. Gleichzeitig bietet auch Deutschland vielen portugiesischen Künstlerinnen und Künstlern aus Portugal eine vorübergehende, aber sehr geschätzte Heimat. Dieses Jahr ist Portugal Partnerland der Hannover Messe 2022.

Die Initiatoren und Veranstalter des Deutsch-Portugiesischen Journalismus-Preis möchten die aktuelle Dynamik der deutsch-portugiesischen Beziehungen nutzen, um das gegenseitige Verständnis und den Austausch der beiden Länder weiter zu fördern.

Alle beteiligten Institutionen arbeiten seit vielen Jahren mit verschiedenen Schwerpunkten an der Vertiefung der deutsch-portugiesischen Beziehungen. Mit der Auslobung eines bilateralen Journalismus-Preis sollen diese Aktivitäten um einen prominenten Baustein ergänzt werden.

Gleichzeitig würdigen die Veranstalter mit diesem Preis auch die Rolle des Journalismus für die Demokratien Europas. In einer Zeit, in der sich das öffentliche Gespräch vermehrt auf digitalen Plattformen abspielt und durch populistische Stimmungsmache unter Druck steht, braucht eine demokratische Öffentlichkeit guten Journalismus und eine Medienlandschaft, die sachkundige, seriöse und vielfältige Informationen öffentlich zugänglich macht.

Bilaterale Journalismus-Preise haben in Europa eine gewisse Tradition. Bewährt haben sich etwa in Deutschland seit vielen Jahren gemeinsame Journalismus-Preise mit Frankreich, Polen und Tschechien. Für Portugal ist es der erste bilaterale Journalismus-Preis.
 
Der Deutsch-Portugiesische Journalismus-Preis wurde am 15. September 2020 erstmals ausgelobt. Er zeichnet in portugiesischen und deutschen Medien veröffentlichte Beiträge aus, die klischeefrei und differenziert über das jeweils andere Land berichten und dadurch zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Beiträge (Print- und Onlinemedien, keine Mitarbeiter-, Verbands- oder Kunden-Medien) im Ausschreibungszeitraum erstmalig gedruckt oder auf den Online-Seiten größerer Medien veröffentlicht wurden. Bloße Meinungsartikel sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
 
Die eingereichten Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Tourismus zu verbessern und das friedliche Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern. In den Beiträgen können auch Aspekte des deutsch-portugiesischen Verhältnisses direkt thematisiert werden.
 
Die Auswahl der Beiträge erfolgt über zwei unabhängige Jurys, jeweils zusammengesetzt aus renommierten Journalistinnen und Journalisten, Korrespondentinnen und Korrespondenten sowie aus je einem erfahrenen Lehrenden für den journalistischen Nachwuchs.
 

Der bilaterale Preis ist eine Initiative der Bartholomäus-Brüderschaft der Deutschen in Lissabon in Kooperation mit dem Goethe-Institut Portugal, der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer, der Deutschen Zentrale für Tourismus in Portugal, des Camões Berlin und des Portugiesischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland. Er wird unterstützt von der Deutschen Botschaft in Lissabon und der Botschaft von Portugal in Berlin. Organisiert wird der Preis durch das Goethe-Institut Portugal und das Camões Berlin.

 


Rückblick

Journalismus-Preis 2021

Die fünfköpfige Jury in Deutschland nominierte Der Deal von Fabian Federl zum klaren Sieger. Die Jury in Portugal votierte mehrheitlich für Joana de Sousa Dias‘ Artikelserie Das Erbe von Angela Merkel in Deutschland.  

Mit den beiden zweiten Preisen werden der Artikel In die Wunde fassen, bis es blutet von Elena Witzeck, erschienen in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, und der in der Online-Ausgabe von Radio Renascença veröffentlichte Beitrag von Guilherme Correia da Silva: Grüne Welle in Deutschland ausgezeichnet.
 
Den jeweils dritten Preis erhalten Lisa Frieda Cossham für den in der ZEIT erschienenen Artikel Tanz am Meer und Valdemar Cruz für dem im Magazin der Wochenzeitung Expresso erschienenen Artikel Die (andere) Schlacht um Berlin.


Kontakt

Deutsch-Portugiesischer Journalismus-Preis
Goethe-institut Portugal
Campo Mártires da Pátria 37
1169-016 Lissabon
Portugal
premiojornalismo@goethe.de

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