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Banner Journalismus-PreisBild © Goethe-Institut/Alina Holtmann

Über das Projekt

Immer noch ist die europäische Verständigung eine Zukunftsaufgabe. Dabei spielt Journalismus eine unverzichtbare Rolle. Portugal und Deutschland haben zwar keine gemeinsame Grenze, aber doch eine enge gemeinsame europäische Vergangenheit und Zukunft. Seit einiger Zeit intensiviert sich das gegenseitige Interesse im besonderen Maße: Deutsche bilden eine Hauptgruppe unter der kontinuierlich wachsenden Touristenzahl in Portugal. Portugal ist mit derzeit rund 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiger Standort deutscher Firmen. 2021 ist Portugal Gastland auf der Leipziger Buchmesse: Vielen Künstlerinnen und Künstlern aus Portugal bietet Deutschland, insbesondere Berlin, eine vorübergehende, aber sehr geschätzte Heimat auf Zeit.

Die Initiatoren und Veranstalter des Deutsch-Portugiesischen Journalismus-Preis möchten die aktuelle Dynamik der deutsch-portugiesischen Beziehungen und den besonderen Fokus durch die aufeinanderfolgenden europäischen Ratspräsidentschaften (Deutschland hat die Ratspräsidentschaft seit dem 1. Juli 2020 inne und übergibt an Portugal am 1. Januar 2021) nutzen, um das gegenseitige Verständnis und den Austausch weiter zu befördern.

Alle beteiligten Institutionen arbeiten seit vielen Jahren mit verschiedenen Schwerpunkten an der Vertiefung der deutsch-portugiesischen Beziehungen. Mit der Auslobung eines bilateralen Journalismus-Preis sollen diese Aktivitäten um einen prominenten Baustein ergänzt werden.

Gleichzeitig würdigen die Veranstalter mit diesem Preis auch die Rolle des Journalismus für die Demokratien Europas. In einer Zeit, in der sich das öffentliche Gespräch vermehrt auf digitalen Plattformen abspielt und durch populistische Stimmungsmache unter Druck steht, braucht eine demokratische Öffentlichkeit guten Journalismus und eine Medienlandschaft, die sachkundige, seriöse und vielfältige Informationen öffentlich zugänglich macht.

Bilaterale Journalismus-Preise haben in Europa eine gewisse Tradition. Bewährt haben sich etwa in Deutschland seit vielen Jahren gemeinsame Journalismus-Preise mit Frankreich, Polen und Tschechien. Für Portugal ist es der erste bilaterale Journalismus-Preis.
 
Der Deutsch-Portugiesische Journalismus-Preis wurde am 15. September 2020 erstmals ausgelobt. Er zeichnet in portugiesischen und deutschen Medien veröffentlichte Beiträge aus, die klischeefrei und differenziert über das jeweils andere Land berichten und dadurch zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Beiträge (Print- und Onlinemedien, keine Mitarbeiter-, Verbands- oder Kunden-Medien) im Ausschreibungszeitraum erstmalig gedruckt oder auf den Online-Seiten größerer Medien veröffentlicht wurden. Bloße Meinungsartikel sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
 
Die eingereichten Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, das gegenseitige Verständnis in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Tourismus zu verbessern und das friedliche Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern. In den Beiträgen können auch Aspekte des deutsch-portugiesischen Verhältnisses direkt thematisiert werden.
 
Die Auswahl der Beiträge erfolgt über zwei unabhängige Jurys, jeweils zusammengesetzt aus renommierten Journalistinnen und Journalisten, Korrespondentinnen und Korrespondenten sowie aus je einem erfahrenen Lehrenden für den journalistischen Nachwuchs.
 

Der bilaterale Preis ist eine Initiative der Bartholomäus-Brüderschaft der Deutschen in Lissabon in Kooperation mit dem Goethe-Institut Portugal, der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer, der Deutschen Zentrale für Tourismus in Portugal, des Camões Berlin und des Portugiesischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland. Er wird unterstützt von der Deutschen Botschaft in Lissabon und der Botschaft von Portugal in Berlin. Organisiert wird der Preis durch das Goethe-Institut Portugal und das Camões Berlin.

 


Kontakt

Julia Klein
Kulturprogramm
+351 218 824 510
JournalismusPreis@goethe.de
 

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