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Banner Journalismus-PreisBild © Goethe-Institut/Alina Holtmann

Jury-Mitglieder

Hier finden Sie die Übersicht der Jury-Mitglieder in Portugal und Deutschland.


Portugal


António Perez Metelo Foto © António Perez Metelo António Perez Metelo besuchte die Deutsche Schule Lissabon und studierte Wirtschaftswissenschaften an der Lissabonner Hochschule für Wirtschafts- und Finanzwissenschaften ISCEF (heute ISEG). Zwischen 1978 und 2015 war er als Journalist und Wirtschaftskommentator für die TV-Sender RTP, SIC und TVI, die Hörfunksender RDP, Radiogest und TSF sowie für die Zeitungen Expresso, Jornal de Noticias und Diário de Notícias tätig. Darüber hinaus war er von 1990 bis 1992 Pressesprecher des Stadtrats von Lissabon, von 2000 bis 2002 Kooperationsberater der portugiesischen Mission in Dili/Osttimor und 2019 Berater des Wirtschaftsministers Pedro Siza Vieira. Seit 2013 ist er Vorsitzender der NGO Helpo. Perez Metelo wurde 2006 vom Präsidenten der Republik Jorge Sampaio das Komturkreuz des Nationalen Ordens Infante D. Henrique für seine Verdienste verliehen.

 
Luisa Meireles Foto © António Cotrim Luísa Meireles studierte Jura an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Lissabon und schloss einen Postgraduiertenkurs in Europastudien des gleichnamigen Instituts der Portugiesischen Katholischen Universität an. Darüber hinaus hat sie einen Studiengang in Rechnungsprüfung am Institut für Nationale Verteidigung absolviert. Seit 1989, als sie in die Redaktion von Expresso eintrat, ist sie als Journalistin tätig. Bei dieser Wochenzeitung war sie von 2000 bis 2006 internationale Redakteurin und von 2006 bis 2018 leitende Redakteurin im Politikressort. Sie berichtete als Sonderkorrespondentin über den Zerfall der Sowjetunion und den Regimewechsel in ganz Mittel- und Osteuropa, einschließlich der Balkankriege, und spezialisierte sich so auf die Bereiche Verteidigung und Sicherheit sowie europäische Angelegenheiten. Im Oktober 2018 übernahm sie das Amt der Direktorin für Information bei der Nachrichtenagentur Lusa und hat sich intensiv mit Bekämpfung von Fake-News auseinandergesetzt.


Mafalda Anjos Foto © VISÃO Mafalda Anjos besuchte die Deutsche Schule in Lissabon, an der sie mit dem Cristina-Louro-Morgenstern-Preis für die beste portugiesische Schülerin im Fach Deutsch ausgezeichnet wurde, und schloss ein Jurastudium an der Universität Lissabon an. Sie wechselte dann in den Journalismus und absolvierte den Intensivkurs „Newsplex" am Ifra Centre for Advanced News Operations, University of South Carolina/USA sowie die Weiterbildung „Improvement in Press" des Fortbildungszentrums für Journalisten Cenjor. Sieben Jahre lang war sie Redakteurin der Magazinbeilage des Expresso, nachdem sie zuvor für andere Publikationen gearbeitet hatte, darunter für die Zeitschriften Exame und Focus sowie für Semanário Económico. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin der Zeitschrift VISÃO und seit 2018 auch Publisher von Trust in News, einem Zusammenschluss 15 portugiesischer Printmedien.


Thomas Fischer Foto © Claudia Fischer Der gebürtige Frankfurter Thomas Fischer ist in London aufgewachsen und lebt seit über 30 Jahren in Portugal, nachdem er das Land 1975 zum ersten Mal besucht hatte. Er war Korrespondent für Zeitungen aus Deutschland und der Schweiz, und verfolgte aus der Nähe den raschen sozialen Wandel und die wirtschaftlichen Probleme Portugals.  Parallel dazu arbeitete er viele Jahre als Fernsehproduzent und schrieb Reiseführer über das portugiesische Festland und die Inselgruppe der Azoren. 




Deolinda Almeida Foto © Deolinda Almeida Deolinda Almeida, seit Dezember 2010 Direktorin von Cenjor, ist seit 1982 als Journalistin tätig. Von 2003 bis 2006 war sie Direktorin der Nachrichtenagentur Lusa. Sie war leitende Redakteurin und Mitglied der Gründungsgruppe von Diário Digital im Jahr 1999. Sie leitete die Delegation von Agência Lusa und war zwischen 1987 und 1991 Brüsseler Korrespondentin der portugiesischen Wochenzeitung Expresso. Als Trainerin bei Cenjor hat sie an Aus- und Weiterbildungskursen für portugiesische Journalisten, Journalisten aus den PALOP-Ländern und Fachleute aus den EU-Kandidatenländern teilgenommen.


Deutschland


Cerstin Gammelin Foto © Catherina Hess Cerstin Gammelin ist in Sachsen aufgewachsen und absolvierte ein Studium der Werkstofftechnik an der TU Chemnitz, das sie mit dem Diplom abschloss. Nach der Wende arbeitete sie als Autorin und Journalistin für den Deutschen Fachverlag, danach für die Fachzeitung Energie & Management, den Spiegel und die Financial Times Deutschland. Ab 2008 war sie Europa-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Brüssel. Im Sommer 2015 wechselte sie als stellvertretende Redaktionsleiterin für Wirtschaftspolitik zum Parlamentsbüro der Süddeutschen Zeitung nach Berlin.




Heike Göbel Foto © Heike Göbel Heike Göbel hat Volkswirtschaft an der Universität Heidelberg studiert, danach arbeitete sie für zwei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Weltwirtschaft in Kiel und entschloss sich dann ihrem Berufsweg eine neue Richtung zu geben. So absolvierte sie 1989 ein Volontariat bei den Stuttgarter Nachrichten und begann ihre Arbeit als Wirtschaftsredakteurin. Im Jahr 1992 wechselte sie in die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die sie von 1994 an über die Finanz- und Rentenpolitik in Bonn und Berlin berichtete. 2002 kehrte sie schließlich zurück in die Zentrale der FAZ als verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem Preis des Steuerzahlerbundes (2005) und dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (2006) ausgezeichnet.


Michaela Küfner Foto © DW/B. Geilert Michaela Küfner ist politische Chefkorrespondentin der Deutschen Welle. Sie beobachtet und kommentiert die deutsche Politik im Kontext drastischer geostrategischer Veränderungen. Gelegentlich begleitet sie auch Bundeskanzlerin Angela Merkel als Teil der mitreisenden Presse. Ihre tägliche Herausforderungen ist es, die international Relevanz und gelegentlich auch die Irrelevanz deutscher Politik zu analysieren und einem globalen Publikum zu erklären. Ihre journalistische Laufbahn begann sie bei der BBC in London. Nach mehreren Jahren als Wahlbeobachterin für die OSZE und die EU, wurde sie 2006 zur Mitgründern der NGO "Democracy Reporting International (DRI)".


Norbert Thomma Foto © Norbert Thomma Norbert Thomma lebt als Autor in Berlin. Er studierte in Heidelberg und an der Freien Universität Berlin Wirtschaftswissenschaften, Politik und Pädagogik. Ehe er zum Journalismus fand, verdiente er sein Brot als Erzieher, Taxifahrer, Lehrer und Koch. Später wurde er Sport- und Chefredakteur der tageszeitung, Textchef beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und Leiter des Wochenendmagazins beim Berliner Tagesspiegel, wo er zudem für die Ausbildung der Volontäre zuständig war. Mehr als zehn Jahre lang war er Mitglied der Vorjury des renommierten Henri-Nannen-Preises für die Textsparten Reportage und Dokumentation. Regelmäßig unterrichtet er in der Reutlinger Reportageschule.


Philipp Maußhardt Foto © Philipp Maußhardt Philipp Maußhardt arbeitete viele Jahre als Reporter und Chefreporter für Tageszeitungen und Magazine, ehe er 2005 die Reportageschule gründete, die er bis heute zusammen mit Ariel Hauptmeier leitet. Nach seinem Politik- und Geografiestudium volontierte er beim Schwäbischen Tagblatt und leitete anschließend die Lokalredaktion des Kölner-Stadtanzeigers. Später schrieb er als freier Reporter u.a. für die ZEIT und die taz, es folgten Jahre als Chefreporter der München Abendzeitung und bei BUNTE. Als Mitglied der Reportage-Agentur Zeitenspiegel reiste er viel durch Afrika und die Balkan-Länder. Er erhielt mehrere Journalistenpreise, darunter den Theodor-Wolff-Preis. 2017 zog er von Süddeutschland nach Brandenburg, wo er nebenberuflich Wein anbaut. Er hat einen 23 Jahre und einen sechs Monate alten Sohn.

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