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Gesprächsrunde Migration

Der Film Eldorado zeigt am Beispiel der Lebensgeschichten von vier Personen, was Auswanderung aus Portugal nach Luxemburg bedeuten kann. So unterschiedlich wie die Menschen selbst sind auch ihre Schicksale, ihre Beweggründe und die Herausforderungen, vor denen sie – ob soeben angekommen oder in zweiter Generation bereits in Luxemburg geboren – stehen. Der Film ist auch ein Porträt der Vielschichtigkeit Luxemburgs, wo sich Welten, Sprachen und Geschichte unentwegt begegnen.
 

Eldorado fora de PortugalBild: © samsa film

Das Gesprächsrunde mit Migrationsexperten im Anschluss an den Film regte zur Debatte über die jüngere Auswanderung aus Portugal und zum Nachdenken über Migrationsbewegungen und die Suche nach einem „Eldorado“ im Allgemeinen an. Dabei ging es auch um die Einwanderung von Portugies*innen in Luxemburg, aber nicht nur: Denn tatsächlich gibt der Beweggrund für die Auswanderung nicht immer das Zielland vor, doch ist dieses oft entscheidend für den Ausgang einer Migrationsgeschichte.

Die Diskussionsrunde wurde moderiert von Aline Schiltz, Chargée de Mission der Botschaft Luxemburgs in Lissabon und Forscherin zu Humangeografie.

Rui Eduardo Abreu Foto: © Rui Eduardo Abreu

Regisseur
Rui Eduardo Abreu

Nach seinem Studium der Ethnologie besuchte Rui Eduardo Abreu die Dokumentarfilmschule im französischen Lussas und absolvierte seinen Master in Regie. Er arbeitete mehrere Jahre für Theaterensembles und in der Bilderziehung in Paris.

Im Jahr 2016 feierte sein in Zusammenarbeit mit Thierry Besseling und Loïc Tanson entstandener Film Eldorado Premiere. Der abendfüllende Dokumentarfilm erzählt von den Hoffnungen und Enttäuschungen, die vier portugiesische Einwander*innen in einem Zeitraum von drei Jahren in Luxemburg erleben.

Seit 2016 führte Abreu für sechs Dokumentarfilme der im luxemburgischen Fernsehen ausgestrahlten Serie routwäissgro Regie.

Pedro Candeias Foto: © Pedro Candeias

Forscher zu Minderheiten und Migration
Pedro Candeias

Pedro Candeias schloss sein Studium der Soziologie am ISCTE-IUL 2012 mit einem Master ab. Derzeit promoviert er am Institut für Gesellschaftswissenschaften der Universidade de Lisboa im Rahmen des Doktorandenprogramms für Migration mit einer Untersuchung über portugiesische Auswanderung nach Deutschland.

Außerdem forscht er am Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Fakultät der Universidade de Lisboa und am Observatório da Emigração.

In seiner Forschung befasst er sich mit ethnischen Minderheiten und mit Ein- und Auswanderung.

Jorge Macaísta Malheiros Foto: © Linea

Forscher zu Geografie und Migration
Jorge Macaísta Malheiros

Jorge Macaísta Malheiros ist Wissenschaftler und Leitungsmitglied des Centro de Estudos Geográficos, lehrt am Institut für Geographie und Raumplanung der Universidade de Lisboa und ist Ko-Koordinator der Forschungsgruppe ZOE (Stadt- und Regionalentwicklung und -politik).

In seinen Projekten befasst er sich vor allem mit internationaler Migration und sozio-räumlicher Organisation, insbesondere mit Migrationsflüssen, städtischer Segregation, Wohnen, Migration von Frauen und sozialer Innovation.

Er ist außerdem Redakteur der IMISCOE-Kollektion (International Migration, Integration and Social Cohesion) des Springerverlags zu Migration und war von 2001 bis 2018 portugiesischer Korrespondent des SOPEMI (Système d’observation permanente des migrations) der OECD. Darüber hinaus ist er Korrespondent bzw. Mitglied der wissenschaftlichen Leitung verschiedener Zeitschriften.

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