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Schöne Aussichten

Wie sieht das urbane Leben aus? Wie ticken unsere Städte?
Eindrücke aus Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, Italien und Deutschland.


Im Museum

  • <b>MAAT – Museum für Kunst, Architektur und Technologie (Lissabon, Portugal)</b><br><br>Unter den Lissabonner Museen ist das neue Museum für zeitgenössische Kunst einen Abstecher wert. Das 2016 eröffnete Haus am Tejo zeigt nicht nur bedeutende internationale Ausstellungen, sondern beeindruckt auch durch sein futuristisches Design, das sich harmonisch in die historische Umgebung einfügt. Die Uferpromenade des Tejo ist ein beliebter Spot zum Joggen, Radfahren, Spazierengehen oder Arbeiten. Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    MAAT – Museum für Kunst, Architektur und Technologie (Lissabon, Portugal)

    Unter den Lissabonner Museen ist das neue Museum für zeitgenössische Kunst einen Abstecher wert. Das 2016 eröffnete Haus am Tejo zeigt nicht nur bedeutende internationale Ausstellungen, sondern beeindruckt auch durch sein futuristisches Design, das sich harmonisch in die historische Umgebung einfügt. Die Uferpromenade des Tejo ist ein beliebter Spot zum Joggen, Radfahren, Spazierengehen oder Arbeiten.
  • <b>Metropole der Künste - Musée d’art moderne de la Ville de Paris (Paris, Frankreich)</b><br><br>Design, Malerei, Film und Fotografie, Skulptur… Auf der Colline de Chaillot, nahe des Eiffelturms im Ostflügel des Palais der Tokyo finden wir sie: die Kunst von heute. Das 1961 eingeweihte Museum für Moderne Kunst widmet seine Dauerausstellung den größten künstlerischen Werken des vergangenen Jahrhunderts, vergisst dabei jedoch nicht, auch Installationen der zeitgenössischen Kunst Raum und Aufmerksamkeit zu schenken. Als ein Museum, in dem gesellschaftliche Strömungen reflektiert und kritisch hinterfragt werden, transformiert der Ausstellungsplatz zu einem Raum der Reflexion, zu einem Ort der Begegnung. Foto: Goethe-Institut / Cynthia Gruschke
    Metropole der Künste - Musée d’art moderne de la Ville de Paris (Paris, Frankreich)

    Design, Malerei, Film und Fotografie, Skulptur… Auf der Colline de Chaillot, nahe des Eiffelturms im Ostflügel des Palais der Tokyo finden wir sie: die Kunst von heute. Das 1961 eingeweihte Museum für Moderne Kunst widmet seine Dauerausstellung den größten künstlerischen Werken des vergangenen Jahrhunderts, vergisst dabei jedoch nicht, auch Installationen der zeitgenössischen Kunst Raum und Aufmerksamkeit zu schenken. Als ein Museum, in dem gesellschaftliche Strömungen reflektiert und kritisch hinterfragt werden, transformiert der Ausstellungsplatz zu einem Raum der Reflexion, zu einem Ort der Begegnung.
  • <b>Zeitgenössische Kunst im Raval (Barcelona, Spanien)</b><br><br>Im CCCB, Barcelonas Zentrum für zeitgenössische Kultur fragt derzeit die Ausstellung „Feminismen!“ nach Kontinuitäten und Brüchen zwischen Feministinnen heute und den feministischen Ideen der 1970er Jahre. Dazu gehört auch die Arbeit Die kleinen Todesfälle  (Las muertes chiquitas) von Mireia Sallarès, eine multimedial aufbereitete soziale Studie über Lust, Gewalt, Schmerz und Tod, die den weiblichen Orgasmus in den Mittelpunkt rückt. Foto: Goethe-Institut / Paula Haentjes, Nadine Scharpf, Sabrina Wagenbüchler
    Zeitgenössische Kunst im Raval (Barcelona, Spanien)

    Im CCCB, Barcelonas Zentrum für zeitgenössische Kultur fragt derzeit die Ausstellung „Feminismen!“ nach Kontinuitäten und Brüchen zwischen Feministinnen heute und den feministischen Ideen der 1970er Jahre. Dazu gehört auch die Arbeit Die kleinen Todesfälle (Las muertes chiquitas) von Mireia Sallarès, eine multimedial aufbereitete soziale Studie über Lust, Gewalt, Schmerz und Tod, die den weiblichen Orgasmus in den Mittelpunkt rückt.
  • Macro Asilo im MACRO – Museum für zeitgenössische Kunst in Rom (Rom, Italien) © Goethe-Institut / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Macro Asilo im MACRO – Museum für zeitgenössische Kunst in Rom (Rom, Italien)

    Das Macro, Museum für zeitgenössische Kunst in Rom, befindet sich in der Nähe des Goethe-Instituts. Zurzeit läuft dort das Projekt Macro Asilo. 300 Künstler aus der ganzen Welt sollen in insgesamt 15 Monaten abwechselnd bei offenen Türen arbeiten und performen. Das Museum hat dafür die Eintrittskarte abgeschafft und die Besucher können den Künstlern den ganzen Tag bei ihrer Arbeit zusehen.
  • <b>Magritte Museum (Brüssel, Belgien)</b><br><br>„There is no choice: there is no art without life.“ – René Magritte<br>2009 öffnete das Magritte Museum seine Türen. Seitdem beherbergt es 230 Werke des renommierten Künstlers René Magritte. Als Teil der Königlichen Museen der Schönen Künste befindet es sich zentral in der Hauptstadt Belgiens. Seit 2018 ist das Werk <i>Portrait with an Owl</i> des Künstlers Nicolas Party ausgestellt. © Nicolas PARTY – Portrait with an Owl, 2018 | Installation view in Magritte Museum, Brussels | Pastel on paper, 110x180cm | Courtesy Xavier Hufkens, Brussels.
    Magritte Museum (Brüssel, Belgien)

    „There is no choice: there is no art without life.“ – René Magritte
    2009 öffnete das Magritte Museum seine Türen. Seitdem beherbergt es 230 Werke des renommierten Künstlers René Magritte. Als Teil der Königlichen Museen der Schönen Künste befindet es sich zentral in der Hauptstadt Belgiens. Seit 2018 ist das Werk Portrait with an Owl des Künstlers Nicolas Party ausgestellt.
  • Museumsviertel München Foto (Ausschnitt): © Regine Hader
    Alte und Pinakothek der Moderne (München, Deutschland)

    Ins Museum gehen die Münchner*innen am liebsten sonntags – dann kosten viele der staatlichen Kunsthallen nur einen Euro Eintritt. Wer möchte, kann an einem Nachmittag gleich mehrere besuchen: Zwischen der alten Pinakothek, der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst liegt nur ein Grünstreifen – auf dem, so sieht es aus, ein Ufo gelandet ist. Eigentlich ist es das Kunststoffhaus Futuro des finnischen Architekten Matti Suuronen, das die Pinakothek der Moderne auf der Wiese ausstellt.

Street Art

  • <b>Musikalische Legenden (Amadora, Portugal)</b><br><br>Von underground zur anerkannten Kunst: In der letzten Dekade entwickelten sich die großen Wandgemälde auf den Fassaden von Wohn- und Geschäftshäusern zu einer urbanen Marke im Großraum Lissabon. Früher verboten, sind die großflächigen Werke von Künstlern aus aller Welt heute aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und sorgen in Lissabon und seinen Vorstädten für ein bunteres Stadtbild. Oft greifen sie Themen und Persönlichkeiten der portugiesischen Geschichte und Kultur auf, wie die beiden Wandgemälde des Künstlers Odeith, die zwei der berühmtesten Ikonen der portugiesischen Musik zeigen: Carlos Paredes und Amália. Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Musikalische Legenden (Amadora, Portugal)

    Von underground zur anerkannten Kunst: In der letzten Dekade entwickelten sich die großen Wandgemälde auf den Fassaden von Wohn- und Geschäftshäusern zu einer urbanen Marke im Großraum Lissabon. Früher verboten, sind die großflächigen Werke von Künstlern aus aller Welt heute aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und sorgen in Lissabon und seinen Vorstädten für ein bunteres Stadtbild. Oft greifen sie Themen und Persönlichkeiten der portugiesischen Geschichte und Kultur auf, wie die beiden Wandgemälde des Künstlers Odeith, die zwei der berühmtesten Ikonen der portugiesischen Musik zeigen: Carlos Paredes und Amália.
  • Fassade der Bodegas Lo Maximo Foto: Daniel Tornero Rojo © Goethe-Institut Madrid
    Fassade der Bodegas Lo Maximo (Madrid, Spanien)

    „Lavapiés gibt nicht auf“ ist der Titel einer Intervention des britischen Künstlers Ben Vine im Rahmen seines Projekts Analogue Resistance für das Festival C.A.L.L.E. An der Fassade der traditionsreichen Bodegas Lo Máximo hat er drei Menschen aus der Nachbarschaft in 3D-Fotografie porträtiert. Der Alltag der drei ist eng mit dem Lokal verbunden und ihre Zukunft im Stadtviertel Lavapiés, wie die von vielen Anwohnerinnen, ungewiss. Ende 2019 muss die Bar schließen, weil der Investmentfonds, der das Gebäude gekauft hat, den Mietvertrag nicht verlängert. Eine Verurteilung der Gentrifizierung und zugleich eine Hommage an die Menschen, die dieses Viertel bisher geprägt haben.
  • Tour in Brüssel © Foto: Benjamin Panten, Goethe-Institut Belgien
    Eine Stadt im Fahrradfieber (Brüssel, Belgien)

    Brüssel ist dieses Jahr Gastgeber der ersten zwei Etappen der Tour de France. Das spiegelt sich auch im Stadtbild wider. Beispielweise wird durch die neue Wandmalerei der Künsterlin „Lesay“, die an der Brüsseler Schule Arts et Metier zu sehen ist. Die Wandmalerei erinnert an die Erfolge von Eddy Merckx, der die Tour vor 50 Jahren gewonnen hat, und an die Erfolge der vierfachen Weltmeisterin Yvonne Reynders, die im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek geboren ist.
  • Street Art Belleville © Goethe-Institut Frankreich, Foto: Cynthia Gruschke
    Belleville (Paris, Frankreich)

    Paris hat in Sachen Street Art so einiges zu bieten. Insbesondere im Stadtteil Belleville sollte jeder Kunstliebhaber die Augen offen halten, denn zahlreiche Mauern, Hauswände oder Rolläden sind hier mit kunstvollen Graffiti versehen. Es werden auch spezielle Street Art-Führungen angeboten, Belleville ist also eine Art Freilichtmuseum!
  • Street Art gegen Umweltverschmutzung (Rom, Italien). „Hunting Pollution“  ist das größte Murales Europas. Das Street Art-Werk (2018) stammt von dem Künstler Iena Cruz, der die Smog fressende Farbe Airlite verwendet hat, die Schadstoffe wie 30 Bäume absorbiert. © Goethe-Institut Italien / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Street Art gegen Umweltverschmutzung (Rom, Italien)

    Hunting Pollution ist das größte Murales Europas. Das Street Art-Werk (2018) stammt von dem Künstler Iena Cruz, der die Smog fressende Farbe Airlite verwendet hat, die Schadstoffe wie 30 Bäume absorbiert.
  • Die East Side Gallery in Berlin Foto (Ausschnitt): Dieter Palm © dpa/picture alliance/ZB
    Die East Side Gallery in Berlin (Berlin, Deutschland)

    Street Art ist in Deutschland allgegenwärtig – nicht nur, aber natürlich vor allem in Berlin. Am bekanntesten sind wohl die Kunstwerke auf den Überresten der Berliner Mauer, der East Side Gallery. Nach dem Fall der Mauer gestalteten über hundert Künstler aus aller Welt diesen Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke. Im Jahr 2009 wurde die öffentliche Galerie komplett saniert. Kunst im öffentlichen Raum heißt eben auch: Beeinträchtigungen durch Wetter, Vandalismus und Baumaßnahmen. Unser Foto zeigt ein Werk des Künstlers Schamil Gimajew.

Frühstück

  • Tortilla und Croissant „aus der Pfanne“ (Madrid, Spanien) Foto: Daniel Tornero Rojo © Goethe-Institut Madrid
    Tortilla und Croissant „aus der Pfanne“ (Madrid, Spanien)

    Ein traditionelles spanisches Frühstück ist nicht besonders vielfältig. Dennoch erfreuen sich die Klassiker großer Beliebtheit: Ein Toast mit Butter und Marmelade, Brot mit Tomate und Olivenöl, ein Stück Tortilla oder eben das berühmte „Cruasán a la plancha“, ebenfalls mit Butter und Marmelade. Zu trinken gibt es Milchkaffee und Orangensaft. Bei Kindern sind es oft auch nur ein paar Kekse und ein Glas Milch oder Kakao. Wohl bekomm‘s!
  • Kaffee und Toast (Lissabon, Portugal) Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Kaffee und Toast (Lissabon, Portugal)

    In diesem Land, in dem gern (und gut) gegessen wird, ist das Frühstück die einfachste Mahlzeit des Tages. Früher wie heute besteht ein typisches Frühstück aus einer warmen, vor Butter triefenden „torrada“ (Toast) und einem dampfenden „galão“ (Espresso mit Milch) oder einer „bica“ (einfacher Espresso). Eingenommen wird es gerne am Tresen eines der zahlreichen traditionellen Straßencafés, die morgens gerammelt voll sind und in denen die Mitarbeiter kaum mit dem Servieren hinterherkommen. Denn das Wichtigste am Frühstück ist: es muss schnell gehen.
  • <b>Frühstück in der Bar (Rom, Italien)</b><br><br>Cappuccino, frisch gepresster Orangensaft und ein „Maritozzo“ mit Sahne: ein unwiderstehliches römisches Frühstück in einer typischen Bar. Der beste Start in den Tag! © Goethe-Institut Italien / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Frühstück in der Bar (Rom, Italien)

    Cappuccino, frisch gepresster Orangensaft und ein „Maritozzo“ mit Sahne: ein unwiderstehliches römisches Frühstück in einer typischen Bar. Der beste Start in den Tag!
  • Frühstück im Brüsseler EU-Viertel qd © Foto: Judith Neuman, Goethe-Institut Belgien
    Frühstück zum Mitnehmen (Brüssel, Belgien)

    Im lebendigen Brüsseler EU-Viertel ist wenig Zeit um ausgiebig zu frühstücken. So ist oft „Frühstück zum Mitnehmen“ angesagt. Dies besteht zum Beispiel aus einer Apfeltasche oder einem Krapfen kombiniert mit gutem Kaffee. Mit den süßen Delikatessen aus Apfel bzw. Marmeladenfüllung in der Hand, wird sich dann schnell ein ruhiges Plätzchen im Park gesucht, um diese kombiniert mit Kaffeegenuss zu verspeisen.
  • Frühstück in Paris, Frankreich © Goethe-Institut, Foto: Cynthia Gruschke
    Ein Café in Paris, Frankreich

    Guten Morgen Paris! An so gut wie jeder Straßenecke entdeckt man in Paris kleine, aber feine Cafés, die meist gut besucht sind und die Stadt lebendig machen. Vor allem morgens werden die Pariser Cafés aufgesucht, um in Ruhe zu frühstücken. Dabei kommt man an der „formule petit-déjeuner“ kaum vorbei: ein kleiner, oft sehr starker Kaffee und dazu ein saftiges Buttercroissant oder ein süßes „pain au chocolat“.
  • Typisch bayerisch: Das Weißwurstfrühstück Foto (Ausschnitt): HLPHOTO © picture alliance/Shotshop
    Das Weißwurstfrühstück (Bayern, Deutschland)

    In Deutschland frühstückt man gerne und lange – von herzhaft bis süß findet sich alles auf den deutschen Frühstückstischen. Ganz besonders hebt sich jedoch das bayrische Weißwurstfrühstück hervor: Neben zwei bis drei Brühwürsten werden ofenfrische Laugenbrezen und süßer Senf gereicht. Das Ganze rundet ein bayrisches Weißbier ab – deshalb ist das Weißwurstfrühstück größtenteils Sonn-, Feier- oder Festtagen vorbehalten. Es wird traditionell vormittags und vor zwölf Uhr verzehrt, denn die Weißwurst darf das mittägliche Läuten der Kirchenglocken nicht mehr hören. Und auch beim Verzehr gilt es eine Besonderheit zu beachten: Die Würste werden nicht mit Messer und Gabel gegessen, sondern gezuzelt. Das heißt, das Wurstbrät wird mit Zähnen und Zunge aus dem Darm gesaugt.

Über den Dächern

  • <b>Quartel do Carmo (Lissabon, Portugal)</b><br> <br>Wer die Stadt der sieben (und mehr) Hügel aus der Vogelperspektive entdecken möchte, muss hoch hinaus auf die Dächer. Die Mühe wird mit einem atemberaubenden Panorama der portugiesischen Hauptstadt belohnt, das auf wegweisende Momente ihrer Geschichte verweist. Auf dem Burghügel erhebt sich das imposante, im 11. Jh zur Verteidigung der „weißen Stadt“ errichtete Castelo de São Jorge.  Das Gassengewirr und die wie zufällig übereinandergestapelten Häuschen zu Füßen der Burg erinnern an das ehemalige Maurenviertel, welches das verheerende Erdbeben von 1755 überlebt hat. Aus den Ruinen des mittelalterlichen Lissabons erstand die Unterstadt mit ihrem streng geometrischen Straßennetz, die auch heute noch zu den belebtesten Vierteln der Stadt zählt. Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Quartel do Carmo (Lissabon, Portugal)

    Wer die Stadt der sieben (und mehr) Hügel aus der Vogelperspektive entdecken möchte, muss hoch hinaus auf die Dächer. Die Mühe wird mit einem atemberaubenden Panorama der portugiesischen Hauptstadt belohnt, das auf wegweisende Momente ihrer Geschichte verweist. Auf dem Burghügel erhebt sich das imposante, im 11. Jh zur Verteidigung der „weißen Stadt“ errichtete Castelo de São Jorge. Das Gassengewirr und die wie zufällig übereinandergestapelten Häuschen zu Füßen der Burg erinnern an das ehemalige Maurenviertel, welches das verheerende Erdbeben von 1755 überlebt hat. Aus den Ruinen des mittelalterlichen Lissabons erstand die Unterstadt mit ihrem streng geometrischen Straßennetz, die auch heute noch zu den belebtesten Vierteln der Stadt zählt.
  • <b>Goethe-Institut Paris (Paris, Frankreich)</b><br> <br>Kaum zu glauben: diese Aussicht hat man vom Balkon der vierten Etage des Iéna-Gebäudes des Goethe-Instituts in Paris. Den Eiffelturm zu sehen, wenn man sich über den Dächern von Paris befindet, lässt viele Herzen höher schlagen. Aber auch die graublauen, verschachtelten Zinkdächer geben Paris seinen unverwechselbaren Charme. Der "style haussmannien" bestimmt seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Gebäudelandschaft von Paris. Foto: Goethe-Institut / Cynthia Gruschke
    Goethe-Institut Paris (Paris, Frankreich)

    Kaum zu glauben: diese Aussicht hat man vom Balkon der vierten Etage des Iéna-Gebäudes des Goethe-Instituts in Paris. Den Eiffelturm zu sehen, wenn man sich über den Dächern von Paris befindet, lässt viele Herzen höher schlagen. Aber auch die graublauen, verschachtelten Zinkdächer geben Paris seinen unverwechselbaren Charme. Der "style haussmannien" bestimmt seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Gebäudelandschaft von Paris.
  • <b> Elbphilharmonie-Plaza (Hamburg, Deutschland) </b><br> <br> Blick von der Elbphilharmonie-Plaza auf den Hamburger Hafen Foto (Ausschnitt): picture alliance/Bildagentur-online/Schickert
    Elbphilharmonie-Plaza (Hamburg, Deutschland)

    Musik im Rücken, den Hafen im Blick – die Plaza der Elbphilharmonie in Hamburg ist der höchste öffentliche Platz Norddeutschlands. Von hier aus kann man die Blicke schweifen lassen – auf die Innenstadt Hamburgs und die HafenCity, die Norderelbe und den Hamburger Hafen. Die „Elphi“ ist eben neues Wahrzeichen der Stadt – und es lohnt sich auch ein Blick nach innen. Der Hafen bildet das Herzstück Hamburgs und ist als einer der größten See- und Containerhäfen Europas elementarer Bestandteil der Hamburger Identität. 2019 feiert er seinen 830. Hafengeburtstag.
  • <b>Trastevere (Rom, Italien)</b><br><br>Der Blick über die Dächer in Trastevere bis hin zum Kirchturm von Santa Maria in Trastevere, der ältesten Marienkirche Roms. Das charakteristische und lebhafte römische Stadtviertel ist häufig Location für italienische und internationale Filmproduktionen. © Goethe-Institut / Foto (Zuschnitt): Sarah Wollberg
    Trastevere (Rom, Italien)

    Der Blick über die Dächer in Trastevere bis hin zum Kirchturm von Santa Maria in Trastevere, der ältesten Marienkirche Roms. Das charakteristische und lebhafte römische Stadtviertel ist häufig Location für italienische und internationale Filmproduktionen.
  • <b>Blick über die Plaza de Oriente (Madrid, Spanien) </b><br><br>Was passiert wohl nachts im Königspalast? Die Anwohner der Plaza der Oriente müssen sich zwar täglich durch Horden von Touristen kämpfen, aber genießen dafür einen äußerst privilegierten Ausblick. Links neben dem Palast blickt man auf die Madrider Almudena-Kathedrale, und tagsüber kann man bei gutem Wetter sogar bis zu den Bergen blicken. Foto: Daniel Tornero Rojo
    Blick über die Plaza de Oriente (Madrid, Spanien)

    Was passiert wohl nachts im Königspalast? Die Anwohner der Plaza der Oriente müssen sich zwar täglich durch Horden von Touristen kämpfen, aber genießen dafür einen äußerst privilegierten Ausblick. Links neben dem Palast blickt man auf die Madrider Almudena-Kathedrale, und tagsüber kann man bei gutem Wetter sogar bis zu den Bergen blicken.
  • <b>Brüsseler Marollen (Brüssel, Belgien)</b><br><br>An einem sonnigen Freitag blicken wir über die Dächer der Marollen, dem Brüsseler Arbeiterviertel. In der Ferne können wir auf einige Sehenswürdigkeiten wie die Basilika von Koekelberg, das größte Art Deco Gebäude der Welt, sowie auf die Kirche „Église Notre-Dame de la Chapelle“ blicken. In der Nähe der Kirche wohnte und arbeitete Pieter Bruegel der Ältere, zu dessen Ehren in diesem Jahr das Bruegel-Jahr mit vielen Kulturveranstaltungen organisiert wird.  Bei genauerem Hinsehen kann man in der Ferne auch das Brüsseler Wahrzeichen, das Atomium, entdecken. Foto: © Goethe-Institut Brüssel
    Brüsseler Marollen (Brüssel, Belgien)

    An einem sonnigen Freitag blicken wir über die Dächer der Marollen, dem Brüsseler Arbeiterviertel. In der Ferne können wir auf einige Sehenswürdigkeiten wie die Basilika von Koekelberg, das größte Art Deco Gebäude der Welt, sowie auf die Kirche „Église Notre-Dame de la Chapelle“ blicken. In der Nähe der Kirche wohnte und arbeitete Pieter Bruegel der Ältere, zu dessen Ehren in diesem Jahr das Bruegel-Jahr mit vielen Kulturveranstaltungen organisiert wird. Bei genauerem Hinsehen kann man in der Ferne auch das Brüsseler Wahrzeichen, das Atomium, entdecken.

Auf dem Markt

  • <b>Mercado dos Lavradores (Funchal, Portugal)</b><br> <br>Wer tropische Früchte mag, muss nicht weit reisen. Auf dem Markt von Funchal, der Hauptstadt der portugiesischen Atlantikinsel Madeira, gibt es zahlreiche Varianten bekannter (Banane, Maracuja) und weniger bekannter (Ananasbanane, Tamarillo) Obstsorten. Die bunte Vielfalt ist nicht nur schön anzusehen, sondern hält auch die eine oder andere Überraschung für den Gaumen bereit. Ein Bummel über den Mercado dos Lavradores ist eine einmalige Gelegenheit, eine, zwei, drei oder noch mehr der leckeren Früchte zu probieren. Foto: Goethe-Institut / Teresa Laranjeiro
    Mercado dos Lavradores (Funchal, Portugal)

    Wer tropische Früchte mag, muss nicht weit reisen. Auf dem Markt von Funchal, der Hauptstadt der portugiesischen Atlantikinsel Madeira, gibt es zahlreiche Varianten bekannter (Banane, Maracuja) und weniger bekannter (Ananasbanane, Tamarillo) Obstsorten. Die bunte Vielfalt ist nicht nur schön anzusehen, sondern hält auch die eine oder andere Überraschung für den Gaumen bereit. Ein Bummel über den Mercado dos Lavradores ist eine einmalige Gelegenheit, eine, zwei, drei oder noch mehr der leckeren Früchte zu probieren.
  • <b>La Boquería (Barcelona, Spanien)</b><br><br> Gleich hinter der Rambla liegt Barcelonas wohl bekanntester Markt „La Boquería“. Obwohl er sich inzwischen zum Touristenmagneten entwickelt hat, trifft man dort auch noch die Nachbarn und Nachbarinnen aus dem Raval, dem traditionellen Arbeiterviertel, das den Markt umgibt. Foto: © Daniel Tornero Rojo
    La Boquería (Barcelona, Spanien)

    Gleich hinter der Rambla liegt Barcelonas wohl bekanntester Markt „La Boquería“. Obwohl er sich inzwischen zum Touristenmagneten entwickelt hat, trifft man dort auch noch die Nachbarn und Nachbarinnen aus dem Raval, dem traditionellen Arbeiterviertel, das den Markt umgibt.
  • <b>Markt Président Wilson (Paris, Frankreich)</b><br>In unmittelbarer Nähe der Place Iéna und unter dem bronzenen Blick von George Washington findet jeden Mittwoch und Samstag der Markt „Président Wilson“ statt.  Hier bekommt man nicht nur landestypische Delikatessen, wie Crêpes und Fromage, sondern alles was das Herz (oder der Magen) begehrt, von Charcuterie bis hin zu kreolischen und libanesischen Köstlichkeiten. Besonders um die Mittagszeit ist der Markt sehr gut besucht und man sollte Zeit einplanen, um auch etwas von dem lebendigen Treiben, was die Pariser Märkte ausmacht, mitnehmen zu können.   Foto: Goethe-Institut / Cynthia Gruschke
    Markt Président Wilson (Paris, Frankreich)

    In unmittelbarer Nähe der Place Iéna und unter dem bronzenen Blick von George Washington findet jeden Mittwoch und Samstag der Markt „Président Wilson“ statt. Hier bekommt man nicht nur landestypische Delikatessen, wie Crêpes und Fromage, sondern alles was das Herz (oder der Magen) begehrt, von Charcuterie bis hin zu kreolischen und libanesischen Köstlichkeiten. Besonders um die Mittagszeit ist der Markt sehr gut besucht und man sollte Zeit einplanen, um auch etwas von dem lebendigen Treiben, was die Pariser Märkte ausmacht, mitnehmen zu können.
  • <b>Markt in Torpignattara (Rom, Italien)</b><br><br>Rom ist nicht nur das historische Zentrum. In den Außenbezirken, wie hier auf dem Markt in Torpignattara, geht es besonders bunt und lebendig zu. Es lohnt sich, hier einzukaufen und auf die vielen verschiedenen Menschen zu treffen! © Goethe-Institut Italien / Foto: Sara Camilli
    Markt in Torpignattara (Rom, Italien)

    Rom ist nicht nur das historische Zentrum. In den Außenbezirken, wie hier auf dem Markt in Torpignattara, geht es besonders bunt und lebendig zu. Es lohnt sich, hier einzukaufen und auf die vielen verschiedenen Menschen zu treffen!
  • <b>Antiquitätenmarkt (Brüssel, Belgien)</b><br><br>Auf dem Weg vom Brüsseler Königs- zum Justizpalast findet man, im Schatten der Kirche Notre-Dame du Sablon, seit den sechziger Jahren jedes Wochenende einen Antiquitätenmarkt, der zum Stöbern einlädt. Wer auf dem Markt nicht fündig wird, sollte das Sablon-Viertel näher erkunden, das für seine vielen Kunstgalerien und Antiquitätenläden bekannt ist. Foto: Goethe-Institut / Benjamin Panten
    Antiquitätenmarkt (Brüssel, Belgien)

    Auf dem Weg vom Brüsseler Königs- zum Justizpalast findet man, im Schatten der Kirche Notre-Dame du Sablon, seit den sechziger Jahren jedes Wochenende einen Antiquitätenmarkt, der zum Stöbern einlädt. Wer auf dem Markt nicht fündig wird, sollte das Sablon-Viertel näher erkunden, das für seine vielen Kunstgalerien und Antiquitätenläden bekannt ist.
  • <b>Viktualienmarkt (München, Deutschland)</b><br><br>Früh am Morgen ist es noch leer auf dem Viktualienmarkt in München, der im Herzen der Stadt liegt. Tagsüber tummeln sich hier von Montag bis Samstag Touristen und Einheimische und kaufen Obst, Gemüse, Wurstsemmeln, Spezialitäten, Säfte und Blumen. Und die besser Betuchten, Münchens „Schickeria“, trinken ihren Weißwein – der Viktualienmarkt gilt als eher teuer. Obwohl also nicht mal alle Münchnerinnen und Münchner hier einkaufen, ist er in ganz Deutschland bekannt: Der Markt hat es bereits in den beliebtesten TV-Krimi, den Tatort, und sogar auf eine Briefmarke geschafft. Foto: Jakob Rondthaler © Goethe-Institut
    Viktualienmarkt (München, Deutschland)

    Früh am Morgen ist es noch leer auf dem Viktualienmarkt in München, der im Herzen der Stadt liegt. Tagsüber tummeln sich hier von Montag bis Samstag Touristen und Einheimische und kaufen Obst, Gemüse, Wurstsemmeln, Spezialitäten, Säfte und Blumen. Und die besser Betuchten, Münchens „Schickeria“, trinken ihren Weißwein – der Viktualienmarkt gilt als eher teuer. Obwohl also nicht mal alle Münchnerinnen und Münchner hier einkaufen, ist er in ganz Deutschland bekannt: Der Markt hat es bereits in den beliebtesten TV-Krimi, den Tatort, und sogar auf eine Briefmarke geschafft.
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