KINO – Mostra de Cinema de Expressão Alemã

Visual KINO 2022 © Goethe-Institut / Suzana Carneiro

Das Filmfestival KINO – Mostra de Cinema de Expressão Alemã zeigt jährlich eine Auswahl eindrucksvoller, international erfolgreicher Dokumentar- und Spielfilme sowie Debütfilme vielversprechender Regisseur*innen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. 

KINO 2022

Die 19. Ausgabe von KINO – Mostra de Cinema de Expressão Alemã wird vom 27. Januar bis 2. Februar 2022 wieder präsentiell im Cinema São Jorge stattfinden - dieses Mal mit einem Fokus auf Ideen zur Zukunft, auf weibliche Narrative und, wie schon seit vielen Jahren, auf Erst- und Zweitlings-Regisseur*innen, die für den Publikumspreis nominiert sind (10 von 15 Filmen des Programmes).
Und da die Zukunft auch und unbedingt weiblich ist, werden parallel zu dem Festival-Programm im Kino, und noch ein paar Tage darüber hinaus, alle Filme von Regisseurinnen unter dem Titel „KINO no feminino“ online auf der Plattform filmin.pt verfügbar sein.

Sehen Sie die Broschüre von KINO hier ein:

Visões

In der Sektion Visões werden Filme vorgestellt, die auf die ganz große Leinwand gehören.
Sie bringt 2022 bildgewaltige, eindrückliche Filme, die die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpfen: Große Freiheit von Sebastian Meise mit Franz Rogowski in der zer- und mitreißenden Hauptrolle; Fabian oder Der Gang vor die Hunde von Dominik Graf mit Tom Schilling, Albrecht Schuch und Saskia Rosendahl in einer fesselnden, mit der Tradition brechenden Verfilmung von Erich Kästners gleichnamigen Roman; Niemand ist bei den Kälbern von Sabrina Sarabi mit Saskia Rosendahl, die uns mit einem ungeschminkten Leben auf dem Land konfrontiert; Lieber Thomas von Andreas Kleinert mit Albrecht Schuch und Jella Haase in einem sprudelnden Portrait von DDR-Regisseur Thomas Brasch; Die Welt wird eine andere sein, eine tragische und unvergessliche Liebesgeschichte von Anna Zohra Berrached; und Jumbo, von der luxemburgischen Zoé Wittock, die uns auf eine leuchtende Reise in unerforschte Gebiete mit nimmt.







Perspetivas

Die Sektion Perspetivas richtet den Blick auf inspirierende Erst- und Zweitwerke, die ganz eigene Sichtweisen auf Heute und auf Morgen offenbaren.
2022 präsentiert sie kompromisslose Jungfilme wie Youth Topia von Dennis Stormer, der uns eine besonders bunte und distopische Zukunft malt; Ivie wie Ivie von Sarah Blaßkiewitz, die in ehrlich-spritzigen Szenen die subtilen und doch eindeutig rassistischen Diskriminierungserfahrungen in Deutschland thematisiert; Toubab von Florian Dietrich, der uns eine überraschende und herzerwärmende Komödie mit Twist bringt; Another coin for the merry-go-round von Hannes Starz, einer Ode an den Punk, an die Freundschaft und das Abschiednehmen; und Nebenan, das Regiedebüt von Schauspieler Daniel Brühl, der die Deutsche Spaltung und Scham ausgesprochen clever in einer Berliner Kneipe inszeniert.
 






Realidades

In der Sektion Realidades legen Dokumentarfilme verschiedene Blicke auf die aktuelle(n) Realität(en) offen.
2022 werden uns dort verschiedene tatsächliche Realitäten gezeigt: in The Case You von Alison Kuhn rechnen sechs Frauen mit derselben Missbrauchserfahrung ab; in Walchensee Forever von Janna Ji Wonders verfolgen wir den Weg und die Verflechtung von fünf Generationen von Frauen; in Harald Naegeli - Der Sprayer von Zürich zeigt uns Nathalie David mit einem 82-jährigen Rebellen und Künstler wie man in seinem Alter noch ganz selbstverständlich die Gesellschaft provozieren und das Denken herausfordern kann; und in Girls | Museum lässt Shelly Silver Mädchen in einem Museum zu Kunstwerken zu Wort kommen, die ihre ehrliche Meinung zur dortigen Präsenz der Frau teilen - und uns damit baff zurück lassen.
 





Publikumspreis


Gespräch - Cinematographic Futurology

Futurologia Cinematográfica Bild: © Goethe-Institut Portugal

Im Zusammenhang mit dem Thema In Zukunft der 19. Ausgabe der Mostra KINO haben wir eine Paneldiskussion konzipiert, die nun als Audio-Aufzeichnung verfügbar ist. Als reflektierender und anregender Dialog, der Visionen zum Thema Kino gewidmet ist, die uns von der Zukunftsidee inspirieren und von den Erfahrungen der Vergangenheit und Gegenwart lernen lassen.

An der Diskussion mit dem Titel "Cinematographic Futurology" nahmen teil:

  • Dennis Stormer und Marisa Meier, Regisseur und Produzentin, beide Co-Autor*innen des Films "Youth Topia", der Teil des Programms KINO 2022 ist;
  • Fernanda Polacow, Soziologin, Regisseurin und Drehbuchautorin, die unter anderem den viel beachteten Film "Mosquito" geschrieben hat;
  • Welket Bungué, Schauspieler und Filmemacher aus Luso-Guinea, der im letzten Jahr im KINO-Eröffnungsfilm "Berlin Alexanderplatz" mitspielte, und
  • Nuno Bernardo, preisgekrönter und Emmy-nominierter Autor, Produzent und Regisseur sowie Autor von "Das Tagebuch von Sofia" und "Gabriel".
 
Inspiriert von ihren Erfahrungen diskutierten die Gäste Themen wie neue Formen des Erzählens und Produzierens von Geschichten, den dem Kino innewohnenden kollaborativen Geist, Repräsentativität und Vielfalt, neue Technologien und die Rolle künstlicher Intelligenz im künstlerischen Schaffen sowie die Frage, wer entscheidet, was wir konsumieren - wir oder der Algorithmus...

Hören Sie das Gespräch hier (Audio, EN):
 

Programm & Tickets



Kontakt

Teresa Althen
Film und Filmarchiv
Tel. 218 824 510
Teresa.Althen@goethe.de

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