Videoinstallation Alignigung von William Forsythe

Alignigung von William Forstyhe Foto: © William Forstyhe

15.03. - 30.04.2019

Lissabon, Porto, Braga

BoCA – Biennale für Zeitgenössische Kunst 2019

Im Rahmen der BoCA – Biennale für zeitgenössische Kunst 2019 wird erstmals in Portugal die Videoinstallation Alignigung aus der Serie Choreographic Objects von William Forsythe präsentiert. Das Werk ist vom 15. März bis zum 30. April in Lissabon, Porto und Braga zu sehen.

William Forsythe, der lange in Deutschland lebte und arbeitete, gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen. Seit mehr als vier Jahrzehnten produziert er Stücke, die den Ausdruck des klassischen Balletts neu definieren. Seine innovative Herangehensweise an den choreografischen Prozess, an die Inszenierung, die Beleuchtung und die Tanzanalyse hat unzählige Künstlerinnen und Künstler beeinflusst. Parallel zu seinen szenischen Produktionen hat Forsythe seit den 1990er-Jahren Installationen, Skulpturen und Filme entwickelt, die er „Choreographic Objects“ (choreografische Objekte) nennt. Die „choreografischen Objekte“ bewegen sich zwischen Performance, Skulptur und Installation und laden den Betrachter dazu ein, sich mit vermeintlich grundlegenden Annahmen über Choreografie auseinanderzusetzen. Seine Werke sind so konzipiert, dass die Bewegungen der Besucher durch Interaktionen mit kinetischen Skulpturen, Videoprojektionen und der architektonischen Umgebung beeinflusst werden.

„Alignigung“ ist ein Hybrid aus Choreografie, Film und Skulptur. Die Musik stammt von dem japanischen Klang- und Videokünstler Ryoji Ikeda. Die Installation zeigt eine Choreografie, bei der die Tänzer Riley Watts und Rauf Yasit (alias Rubber Legz) ihre Körper verknoten. Mit den verknoteten Körpern wird ein Objekt erstellt, das übliche Elemente der Choreografie beinhaltet: die strukturelle Entwicklung von Zeit und Raum und die visuelle Isolation einiger Teile. Die ineinander verschlungenen Körper bilden allerdings das, was Forsythe gerne „optisches Puzzle“ nennt. Diese optischen Puzzles stellen konsequent die scheinbare Logik der Situation in Frage.


Das Goethe-Institut Portugal unterstützt diese Veranstaltung.
 
Die zweite Ausgabe von BoCA – Biennale für zeitgenössische Kunst gastiert vom 15. März bis zum 30. April 2019 in den Städten Lissabon, Porto und Braga. BoCA vereint nationale und internationale Kulturinstitutionen (Museen, Theater, Galerien), in das Programm werden Aktionen im öffentlichen Raum integriert. Der Fokus liegt dabei auf einem transversalen Programm, das Synergien zwischen Institutionen, künstlerischen Bereichen und ihrer jeweiligen Öffentlichkeit entstehen lässt.


VERANSTALTUNGSORTE

Lissabon
Museu Nacional de Arte Antiga

Rua das Janelas Verdes
1249-017 Lisboa
Tel.: 213 912 800
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag – 10:00 bis 18:00 Uhr, montags geschlossen

 
Porto
Museu Nacional Soares dos Reis

Rua de Dom Manuel II 44
4050-342 Porto
Tel.:  223 393 770
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag – 10:00 bis 18:00 Uhr, montags geschlossen


Braga
Museu D. Diogo de Sousa 

Rua dos Bombeiros Voluntários
4700-025 Braga
Tel.: 253 273 706
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag – 10:00 bis 17:30 Uhr, montags geschlossen



 

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