Podiumsgespräch Das Unbehagen mit der Un-/Rechtschreibreform

Schriftmuster Foto: Goethe-Institut/Jean-Guy Lambert

09.01.2017, 18:30 Uhr

Goethe-Institut Lissabon

Ein Gespräch mit Befürwortern und Gegnern

Am Montag, den 9. Januar, diskutieren im Auditorium des Goethe-Instituts in Lissabon auf Initiative des PEN Clube Português António Carlos Cortez, Firmino Mendes und Nuno Pacheco über die portugiesische Rechtschreibreform. Im Rahmen der Charta von PEN International und der Verteidigung der Meinungsfreiheit möchte der PEN Clube Português mit dieser Veranstaltung zu einer offenen Diskussion über ein Problem beitragen, das noch lange nicht gelöst ist. Die Veranstaltung wird von der Präsidentin des PEN Clube Português, Teresa Salema, moderiert.

Vor genau fünf Jahren fand im Goethe-Institut ein erstes Podiumsgespräch zur Rechtschreibreform mit Maria Alzira Seixo, Vasco Graça Moura (Gegner) und Rui Zink (Befürworter) statt. Moderiert wurde das Podiumsgespräch von Teresa Salema. Heute sieht sich die portugiesische Sprache Problemen gegenüber, die, folgt man den Kritikern, auf den schädlichen und unnötigen Charakter einer „Unreform“ zurückgehen, welche die sprachliche, durch die unterschiedlichen kulturellen Entwicklungen der lusofonen Länder begründete Diversität außer Acht lässt. Befürworter der Rechtschreibreform vertreten die Ansicht, dass diese Probleme damit zu erklären sind, dass Teile der portugiesischen wie auch der Bevölkerung in den afrikanischen Ländern die Reform nicht umsetzen.


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