Literatur Manchmal braucht man solche Reime

Manchmal braucht man solche Reime © tinta-da-china

15.03.2018, 18:30 Uhr

Porto

Casa-Museu Guerra Junqueiro
Rua de Dom Hugo 32
4050-305 Porto

Präsentation der deutsch-portugiesischen Anthologie politischer Poesie

Am 15. März um 18:30 Uhr stellen das Goethe-Institut Portugal und der Verlag Tinta-da-china in der Casa-Museu Guerra Junqueiro in Porto die Anthologie politischer Poesie Manchmal braucht man solche Reime vor. An der Veranstaltung nehmen die Übersetzerin Helena Topa und der Soziologe Bruno Monteiro teil. Außerdem werden einige der Gedichte (in portugiesischer Sprache) vorgetragen. Die Câmara Municipal do Porto unterstützt diese Veranstaltung.

Die im Herbst 2017 im Verlag Tinta-da-china (Lissabon) erschienene Anthologie gibt einen Überblick über 100 Jahre Geschichte der deutschsprachigen Länder und Portugals in Versen, verfasst von den bedeutendsten Dichtern ihrer Zeit. In 135 Texten zeichnen die 93 in dem Band vertretenen Autoren ein poetisches Bild des politischen Geschehens vom Ersten Weltkrieg bis ins 21. Jahrhundert. Bei aller Verschiedenheit der zugrundeliegenden politischen und gesellschaftlichen Ereignisse – Krieg, Revolution, Diktatur, Widerstand, Katastrophen – offenbaren diese Gedichte vor allem das Verbindende menschlicher Erfahrung in Zeiten des Umbruchs und des Aufbruchs.
 
Gedichte von Alexandre O’Neill, António Ramos Rosa, Armando Silva Carvalho, Bertolt Brecht, David Mourão-Ferreira, Erich Fried, Eugénio de Andrade, Fernando Assis Pacheco, Fernando Pessoa, Fiama Hasse Pais Brandão, Gastão Cruz, Günter Grass, Heiner Müller, Hermann Broch, Ilse Losa, Ingeborg Bachmann, Jorge de Sena, José Afonso, José de Almada Negreiros, José Saramago, Karl Kraus, Luiza Neto Jorge, Manuel Alegre, Mário Cesariny de Vasconcelos, Mário Dionísio, Mário-Henrique Leiria, Miguel Torga, Natália Correia, Nelly Sachs, Paul Celan, Ruy Belo, Sophia de Mello Breyner Andresen, Tomaz Kim, Vasco Graça Moura u. a.

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