Literatur Schiller lesen in Zeiten der Krise

Friedrich Schiller Bild (Ausschnitt): Wikipedia / gemeinfrei

27.06.2019, 19:00 Uhr

Goethe-Institut Lissabon

Campo dos Mártires da Pátria, 37
1169-016 Lissabon

Leituras Cruzadas - Literarisches Gespräch mit Teresa Cadete

Am 27. Juni 2019 um 19:00 Uhr spricht die Germanistin und Übersetzerin Teresa Cadete im Rahmen der Reihe Leituras Cruzadas - Literarische Gespräche in der Bibliothek über Friedrich Schiller, Vertreter der Weimarer Klassik und einer der bedeutendsten Namen der deutschen Romantik. Das Gespräch wird von Filipa Melo moderiert.

Das theoretische Werk Friedrich Schillers transportiert nicht nur eine politische Botschaft, sondern öffnet auch den Horizont für eine Reflexion zu den Epistemologien einer nachhaltigen Zukunft. In dieser Sitzung spricht Teresa Cadete über die Lektüre Schillers in Zeiten der Krise, die über das ästhetische Vergnügen weit hinausgehen kann und soll.

Die Textgrundlage der Veranstaltung ist der 27. Brief Schillers über die ästhetische Erziehung des Menschen:
Teresa R. Cadete, geboren 1947 in Lissabon, ist emeritierte Professorin und Lehrstuhlinhaberin der Universidade de Lisboa. Ihr Studium der Germanistik, Politik- und Kommunikationswissenschaften schloss sie 1975 an der Freien Universität Berlin ab. 1989 wurde sie an der Universidade de Lisboa mit einer Arbeit über Anthropologie und Gesellschaftsanalyse im theoretischen Werk Friedrich Schillers promoviert. Sie veröffentlichte zahlreiche Artikel im Bereich der Kulturtheorie und -geschichte und übersetzte theoretische Werke von Friedrich Schiller. Unter dem Namen Teresa Salema erschienen außerdem sechs Romane und verschiedene erzählende Texte. Jüngste Veröffentlichungen: Entre o arco e o labirinto. Estudos de teoria e história da cultura (Lisboa: INCM 2011); Material Idea: on the Legibility of Culture (Lisboa: UCP Ed. 2014).

Filipa Melo ist Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Journalistin. Ihr Roman Este É o Meu Corpo (2001) wurde in sieben Sprachen übersetzt. Weitere Werke sind die Reportage Os Últimos Marinheiros (2015) und das Dicionário Sentimental do Adultério (2017). Seit 20 Jahren arbeitet Filipa Melo für die Presse und das Fernsehen im Bereich Literatur, moderiert Lesezirkel, organisiert Veranstaltungen und gibt Workshops für Kreatives Schreiben. Außerdem leitet sie den Postgraduiertenstudiengang "Schreiben und Fiktion" an der Universidade Lusófona in Lissabon.
 
Die Leituras Cruzadas, moderierte literarische Gespräche in der Bibliothek, geben dem Publikum die Gelegenheit, sich mit einem Gast aus der portugiesischen Kulturszene über seine deutschen Lektüren auszutauschen. Ob Klassiker oder Zeitgenosse, Prosa oder Poesie – die Leituras Cruzadas bieten ein Forum für Literaturgespräche zu aktuellen Themen und interessanten Autoren.

 

Zurück