Queer Porto 2021

Queer Porto 2021 © Queer Lisboa/Porto

Vom 12. bis zum 16. Oktober findet in Porto die siebte Ausgabe von Queer Porto statt. Das Festival für queeren Film widmet sich ganz der Filmkunst von und über die LGTBQIA+-Szene und fördert den Dialog zwischen dem Film und anderen Kunst- und Denkformen. Auf dem Programm stehen neben Filmsessions auch Gesprächs- und Informationsveranstaltungen.

Queer Porto und Queer Lisboa zeigen Filmkunst, die sich durch ihren queeren Blick auf die Welt auszeichnet, und befragen diese nach Wurzeln und Formen queerer Ästhetik. Dabei wird „queer“  als intersektionaler Raum verstanden, der die Begegnung verschiedener Realitäten wie Rassismus, Xenophobie oder sozialer Ausgrenzung ermöglicht und diese mit theoretischen Erkenntnissen zum Beispiel zu Post-Kolonialismus, Anti-Kapitalismus oder Post-Pornographie verbindet. Dieses Verständnis von „queer“ ermöglicht es, die Herausforderungen queerer Identitäten besser zu verstehen und zu theoretischer Auseinandersetzung anzuregen.

Zur diesjährigen Ausgabe hat das Goethe-Institut die deutsche Regisseurin Monika Treut eingeladen, die ihre beiden Dokumentarfilme Gendernauts (1999) und Genderation (2021) präsentiert.

Monika Treut (geb. 1954) ist Regisseurin, Produzentin und Autorin. Ihre Spiel- und Dokumentarfilme machten sie zu einer der prominentesten Vertreterinnen des New Queer Cinema in Deutschland und werden weltweit auf renommierten Filmfestivals gezeigt. Monika Treut unterrichtete an verschiedenen Universitäten in den USA und in Deutschland. 2017 erhielt sie den Berlinale-Teddy für ihr Werk.