Tugan Sokhiev dirigiert Prokofjew und Ravel in der Waldbühne

Tugan Sokhiev Foto: Patrice Nin

Sa, 29.06.2019

UNMB, Sala de Operă, Str. Ştirbei Vodă 33

Live Übertragung der Berliner Philharmoniker

Aus der Berliner Waldbühne
BERLINER PHILHARMONIKER
TUGAN SOKHIEV
Marianne Crebassa

 
Sergej Prokofjew
Suite aus der Filmmusik Leutnant Kijé op. 60
Maurice Ravel
Sheherazade, drei Lieder nach Gedichten von Tristan Klingsor
Marianne Crebassa Mezzosopran
 
Sergej Prokofjew
Romeo und Julia, Ballettmusik op. 64 (Suite, zusammengestellt von Tugan Sokhiev)
 
Wann, wie und wo ließe es sich wohl schöner von fernen, geheimnisvollen Welten träumen, als beim traditionellen Waldbühnenkonzert der Berliner Philharmoniker? Eine unwiderstehliche Einladung, unter freiem Sommerhimmel einmal die eigene Fantasie auf eine Reise in märchenhafte Fernen zu schicken, stellt Maurice Ravels dreiteiliger Liedzyklus Shéhérazade dar. Umrahmt wird die Aufführung von Shéhérazade in diesem Waldbühnenkonzert aber von zwei Kompositionen aus der Feder eines anderen russischen Komponisten: Sergej Prokofjew, der gleich Ravel ein Klangfarbenmagier allererster Güte war. Den Auftakt macht die Symphonische Suite aus »Leutnant Kijé«. 1933 hatte Prokofjew zu der satirischen Filmkomödie um den imaginären Leutnant die Musik beigesteuert, aus der er im Folgejahr die Suite zusammenstellte. Das Stück ist nicht zuletzt auch eine Hommage an die russische Musik des 19. Jahrhunderts: Romantischere und zugleich auch volkstümlichere Klänge hat der zu Beginn seiner Laufbahn noch als kompositorisches Enfant terrible verschriene Prokofjew selten wieder zu Papier gebracht.

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