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Noch ist Europa nicht verloren. Rumänien als Beispiel und Beuys als Pate

Noch ist Europa nicht verloren  Rumänien als Beispiel und Beuys als Pate Bazon Brock. Foto © Verena Berg, 2018

Di, 28.09.2021

19:00 Uhr

MARe/Muzeul de Artă Recentă (Museum für Neue Kunst), Bulevardul Primăverii nr. 15, București

Artist Talk mit dem Künstler Bazon Brock

In Rumänien ist ein besonderes Interesse an Beuys über die Großmeister der klassischen Moderne wie Ionesco, Brancusi, Tzara, Marcel Janco und einer Vielzahl exilierter Geistesarbeiter entwickelt worden. Vor allem Bukarester Künstler und Akademikergemeinschaften haben eine beachtliche Affinität zu Beuysschen Positionen ausgebildet, welche mit Nachdruck den Wirkungsstrategien gilt.

Das Beuyssche Vorgehen ist für die Europäische Union insgesamt von herausragender Bedeutung. Es geht um die Einheit von Spiritualität und Rationalität, für die er beispielhaft ist. Die bis vor kurzem herrschende Zwei-Kulturen-Lehre – auf der einen Seite die Naturwissenschaften, auf der anderen die Kulturwissenschaften inklusive der Künste – ist aufgegeben worden. Es gilt, die verständliche Ausprägung nationaler/kultureller Identitäten neu zu begründen: Die Künste generell zeigen, wie eine postulierte Eigenständigkeit nur gelingt durch die von Kenntnis getragene Anerkennung jener Identitäten, von denen man sich unterscheiden will.

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