Kultur in Bewegung

Mobilitätsfond © Colourbox

Regionaler Mobilitätsfonds des Goethe-Instituts Osteuropa und Zentralasien (OEZA)

Reisestipendien für Kulturschaffende und Kultureinrichtungen

Start der neuen Ausschreibung ab 17. Februar. Zur Zeit keine Bewerbungen möglich.

Bewerbungsfrist:
Bis 30. Januar 2020, 24 Uhr (für Reisen ab Ende Februar bis zum 1. September 2020)
Bis 22. Juni 2020, 24 Uhr (für Reisen ab dem 1. September bis zum 15. Dezember 2020)
 
Sprache der Bewerbung:
Deutsch, Englisch (bei Reisen nach Deutschland)
Deutsch, Englisch, Russisch (bei Reisen innerhalb der Region)
 
Zielgruppe: Kulturschaffende (älter als 18 Jahre) und Kultureinrichtungen
 
Gesellschaftlicher Wandel lebt von gegenseitigem Dialog. Das Programm Kultur in Bewegung: regionaler Mobilitätsfonds des Goethe-Instituts Osteuropa / Zentralasien ermöglicht professionellen Austausch und Begegnungen von Akteuren aus dem zeitgenössischen Kulturbereich, um darüber Impulse für die Kulturszenen in den beteiligten Ländern der Region Osteuropa / Zentralasien und Deutschland zu geben. Ziel ist es, dauerhafte Strukturen der interkulturellen Zusammenarbeit zu initiieren bzw. zu vertiefen.
 
Das Programm vergibt Reisestipendien. Es richtet sich an Kulturschaffende und Kultureinrichtungen, die gesellschaftliche Veränderungen begleiten und reflektieren.
 
Kulturschaffende aus folgenden Ländern können sich für das Programm bewerben: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Ukraine, Usbekistan, Tadschikistan, und Turkmenistan.
 

Kulturelle Einrichtungen in Deutschland können Kulturschaffende aus eben diesen Ländern nach Deutschland einladen.
 
Unterstützt werden können Reisen von Kulturschaffenden aus den genannten Ländern nach Deutschland sowie zwischen den genannten Ländern.
 

Der Fonds gliedert sich in zwei Programme:

Programm 1 richtet sich an individualreisende Kulturschaffende (Künstler*innen, Kurator*innen, künstlerische Leiter*innen, Produzent*innen, Projektleiter*innen etc.), die zu kulturellen Veranstaltungen in Deutschland oder den genannten Ländern reisen möchten.
Programm 2 richtet sich an kulturelle Einrichtungen in Deutschland und in den Ländern der Region Osteuropa / Zentralasien, die Kulturschaffende aus den genannten Ländern einladen möchten.
 
Mögliche Reiseanlässe:
 
  • Aktive Teilnahme an relevanten Kulturveranstaltungen sowie Präsentation eigener künstlerischer Arbeiten (z. B. im Rahmen von Film-, Tanz- oder Theaterfestivals, kulturpolitischen Tagungen, Symposien oder Ausstellungen).
  • Teilnahme an Seminaren und Workshops mit dem Ziel der professionellen Weiterentwickelung.
  • Recherche und Austausch mit potenziellen Partnern, um gemeinsame Initiativen bzw. Koproduktionen zu entwickeln und umzusetzen. 

Art und Umfang der Förderung
 

Es handelt sich um Reisestipendien, die im Schnitt mit 1.000 bis max. 2.500 EUR brutto dotiert sind. Die Unterstützung beinhaltet Reise- und Hotelkosten, Tagegelder und evtl. Visakosten. Des Weiteren wird Unterstützung beim Visaantrag angeboten.
Beachten Sie bitte bei Ihrer Bewerbung, dass nur die genannten Kosten unterstützt werden können.
 
Auszahlung des Stipendiums
 
Die Bedingungen der Auszahlung werden im Vertrag mit dem jeweiligen Stipendiaten spezifiziert.
 
Bewerbungsfristen und Vergabekriterien
 
Die Administration des regionalen Mobilitätsfonds liegt in der Abteilung Kulturprogramme des Goethe-Instituts Moskau. Die Mitarbeiter überprüfen alle eingegangenen Anträge sorgfältig sowohl auf formale Kriterien als auch auf ihre Übereinstimmung mit den Zielen und Vergabekriterien.
Eine Jury bestehend aus Vertretern des Goethe-Instituts und externen Juroren, entscheidet über die Einsendungen. Die Entscheidung wird spätestens 4 Wochen nach Einsendeschluss bekannt gegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 
Bewerbungsfristen
 

Für Anträge, die Reisen ab Ende Februar bis zum 1. September 2020 betreffen: bis zum 30. Januar 2020, 24 Uhr
Für Anträge, die Reisen vom 1. September bis zum 15. Dezember 2020 betreffen: vom 17. Februar bis zum 22. Juni 2020, 24 Uhr. 

Vergabekriterien
 
  • Es können Reisestipendien für Vorhaben vergeben werden, die
  • eine inhaltliche Qualität erwarten lassen; einen relevanten Beitrag im Bereich der zeitgenössischen Kultur leisten;
  • innovative Inhalte und Formate entwickeln;
  • Potenzial für relevante Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen aufweisen;
  • Sondierungsreisen für Koproduktion/en sind;
  • mögliche Bezüge zu den neuen Schwerpunktthemen des Goethe-Instituts darstellen:
  1. Wie kommt das Neue in die Welt?
  2. Kulturen der Gleichberechtigung.
  3. Ökologie und Nachhaltigkeit. 
Verpflichtungen:
 
Erfolgreiche Bewerber (Personen bzw. die einladenden Organisationen) unterschreiben einen Vertrag mit dem Goethe-Institut, in dem die Verpflichtungen beider Seiten spezifiziert werden.
 
Die Stipendiaten verpflichten sich, dem Goethe-Institut die vollständigen Visaunterlagen rechtzeitig vor dem gewünschten Reisebeginn bereitzustellen.
 
Bei der Planung der Reise ist ausreichend Vorlauf für die Vorbereitung aller Formalitäten zu beachten. Zwischen Zusage und Antritt der Reise sollen mindestens 2 Wochen liegen. Falls der/die Stipendiat*in ein Visum benötigt – mindestens 4 Wochen.  
 
Nach Rückkehr erwartet das Goethe-Institut einen inhaltlichen und finanziellen Bericht über die Reise sowie Foto- und Pressematerial zum Projekt. Einladende Organisationen willigen ein, in Publikationen und auf ihren Webseiten auf die Förderung hinzuweisen.
 
Die Reise wird von den Bewerbern selbst organisiert.
 
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an sinaida.shershun@goethe.de