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Die Entsandten des großen Landes

Im Rahmen des Projektes „DOCMOBIL“ hat die Regisseurin Tatjana Sobolewa ihren Film „Die Entsandten des großen Landes“ dem Publikum in Jekaterinburg und Newjansk (Föderationskreis Ural) vorgestellt.

„Die Entsandten des großen Landes“ ist ein dokumentarisches Epos über das Leben des einzigartigen Hospitalschiffes, welches stets sechs Monate unterwegs ist. Jeden Frühling, wenn das Eis auf den sibirischen Flüssen zu schmelzen beginnt, startet das schwimmende Krankenhaus seine Reise. An Bord befinden sich Ärzte, die ihre Familien und das Stadtleben zurücklassen, um medizinische Hilfe in weitgelegene Dörfer zu bringen. Aufwärts des Uralgebirges, wo es riskant ist, auf die Sandbänke aufzulaufen, kommt der Frachter zu den Dörfern an, in denen die Syrjanen leben. Hier tragen viele noch ihre Nationaltrachten. Weiter unten am Fluss – am unerforschten wilden Rand – befinden sich nationale Siedlungen, in denen die Chanten und Mansen leben.

Der Film lässt den Zuschauer in eine seltene Kultur und ihre erstaunliche Anthropologie eintauchen. Es werden das Aufeinanderprallen der Zivilisationen, die sozialen Widersprüche, Routine und Erschöpfung vor Augen geführt, aber im Wesentlichen zeigt es die Hilfe, die das große ungewöhnliche Motorschiff mit seinen langen Fluss- Reisen bringt.

Russland, 2015, 93'
Regie: Tatjana Sobolewa
Sprache: Russisch

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