Vortrag von Max Schumacher (post theater)
Staging Science Fiction: How visionary can theater be?
Staging Science Fiction: How visionary can theater be? Contemplations on performing arts and utopian thinking
Wie könnte die Zukunft auf der Bühne eines Theaters dargestellt werden? Am 20. Juni hält der Berliner Regisseur und Dramaturg Max Schumacher dazu den öffentlichen Vortrag „Staging Science Fiction: How visionary can theater be? Contemplations on performing arts and utopian thinking“.
Theater hat traditionell die Rolle, historische oder zeitgenössische soziale und politische Themen zu reflektieren. Zukunftsvisionen hingegen werden nur selten auf der Bühne verhandelt, und wenn, dann als Adaptionen von Science-Fiction-Erzählungen. Aber warum ist das so? post theater, eine internationale Theatergruppe mit Hauptsitzen in Berlin und Stuttgart, versucht sich daran, eigene Vorstellungen von Zukunft zu inszenieren. Dokumentarisches Theater und utopische Visionen können verbunden werden - aber welche künstlerischen Mittel sind dazu sinnvoll? Die Digitalisierung - vor allem die Mobilisierung und Verkleinerung von Computern - wird von Theaterleuten weniger enthusiastisch angenommen als von Konsumenten. Dabei können neue digitale Techniken auch die ästhetischen Spielräume der Theaterpraxis erweitern.
Der Vortrag beinhaltet zahlreiche Videobeispiele. Außerdem präsentiert Max Schumacher zusammen mit der Choreografin Maria Pyatkova (Nowosibirsk/Berlin) seine Pläne für die Performance "Akademgorodok“. Dazu stellen die beiden Künstler mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Nowosibirsk derzeit eine Recherche an. Der Vortrag wird im Rahmen einer Vortragsreihe der Initiative „Open Universität Nowosibirsk“ gehalten.
Details
Buchhandlung "Kapital"
Ul. M. Gorkogo, 78
Nowosibirsk
Sprache: English mit Übersetzung ins Russische
Preis: Eintritt frei
+7 (383) 362 14 74 Anna.Morosowa@goethe.de