Nowosibirsk I Vorträge, Runde Tische, Diskussionen
Internationale Konferenz „Zur Repräsentation von Migrationsgeschichte im Museum“
Die Geschichte Sibiriens ist vor allem die Geschichte von Einwanderern und Migranten. Das nämlich haben die heutigen Sibirier miteinander gemein: Sie sind Migranten in der dritten bis vierten Generation. Ihrem Erbe ist die Sammlung des Museums gewidmet. Auch wenn das Museum naturgemäß mit Relikten historischer Migration zu tun hat, lässt es die Geschichten der gegenwärtigen und neuen Zuwanderer gleichwohl nicht außen vor. Wie sehr es auch die jüngste Migration als Teil der lokalen Geschichte wertschätzt, beweist die Konferenz „Zur Repräsentation von Migrationsgeschichte im Museum“, die vom 24. bis 25. November im Staatlichen Museum für Regionalgeschichte Nowosibirsk stattfindet.
Die Konferenz diskutiert das Thema, indem es auf die Erfahrung führender sibirischer Regionalmuseen und weiterer spezialisierter Museen aus Westeuropa zurückgreift, die sich mit historischem Erbe als Migrationseffekt befassen. Für die Konferenz hat das Goethe-Institut Nowosibirsk prominente europäische Experten eingeladen: Elisabeth Tietmeyer (Berlin, Museum Europäischer Kulturen), Jean-Barthélemi Debost (Paris, Musée national de l’histoire de l’immigration) und Moritz Neuffer (Berlin, Humboldt-Universität).
Das detaillierte Programm der Konferenz „Zur Repräsentation von Migrationsgeschichte im Museum“ finden Sie im Anhang.
Details
Nowosibirsker Staatliches Landeskundemuseum
Krasnyj pr. 23
Nowosibirsk
Sprache: Englisch, Russisch
Preis: Teilnahme gegen Voranmeldung
+7 (383) 362 14 74 info-nowosibirsk@goethe.de