Internationale Koproduktionen. Die Erfahrungen von russischen und europäischen kulturellen Institutionen
Internationale Konferenz |
Elektrotheater Stanislawski Moskau, Moskau
SpracheRussisch, Englisch, Deutsch mit simultan und Konsekutivübersetzung
PreisEintritt frei, Anmeldung und Bestätigung der Veranstalter erforderlich. Anmeldungsschluss: 14. Oktober 23:59 Die Bestätigung der Veranstalter erfolgt am 16.10.2019.
Das Elektrotheater Stanislavsky und das Internationale Festival „Territory“ – Schule für zeitgenössische Kunst veranstalten gemeinsam eine Konferenz zur Bildung und zum Aufbau internationaler Koproduktionen für darstellende Künste. Die Konferenz wird Gespräche über die Entstehung, Vorbereitung und die Anwendung von gemeinschaftlichen kulturellen Projekten in Zusammenarbeit mit zahlreichen Beteiligten beinhalten. Dieser Austausch von Erfahrungen und öffentlichen Diskussionen soll, mit der Unterstützung von Repräsentant*innen unterschiedlicher Institutionen aus verschiedenen Ländern, die wichtigsten Schritte und Prozesse von internationalen Kollaborationen aufzeigen.
- Ulrich Schrauth, Festival VRHAM!(Hamburg)
- Stephan Burianek, Magazin “Das Opernglas” (Hamburg)
- Carolina Mora, Goethe-Institut, Internationaler Koproduktionsfonds
- Nora Hertlein, Thalia Theater (Hamburg)
- Roland Quitt, Berlin Festival for Contemporary Music Theater (Berlin)
Was ist Koproduktion? Handelt es sich ausschließlich um finanzielle Investitionen der Parteien? Was sind die Vor- und Nachteile dieser Form der Kollaboration? Wie sieht Koproduktion heute aus und welche Veränderungen werden in Zukunft auftreten?
Die Konferenz wird aktuelle Ausprägungen von Koproduktionen in verschiedenen Ländern, die erfolgreichsten Beispiele gemeinsamer Projekte, Konzepte wie Ansehen, Markenwert, Ko-Finanzierung, die Entwicklung kultureller Institutionen und artistische Interaktion in unterschiedlichen Strukturen und Institutionen mit Künstler*innen und Künstler*innenkollektiven behandeln.
Moderatorin: Olga Fedyanina Konferenz-Koordinatorin: Irina Tokareva
Programm
20. Oktober:
09:30 – 10:00 Registrierung der Teilnehmenden
10:00 – 11:30 Einführender Vortrag des Theater- und Musikkritikers Dmitry Renansky (Das russische Theatersystem, zeitgenössisches Theater, Namen und Entwicklungen im russischen Dramatischen Theater und der russischen Oper)
12:00 – 15:00 Konferenzteil: „Festivals, kulturelle Institutionen: Koproduktionen“
16:00 – 17:30 Praktisches Beispiel des Goethe-Instituts (Wie wird ein Antrag an den Internationalen Koproduktionsfonds gestellt)
17:30 – 18:00 Gemeinsame Diskussionen
21. Oktober
12:30 – 13:00 Registrierung der Teilnehmenden
13:00 – 15:00 Konferenzteil: „Über die Unterstützung von Koproduktionen durch internationale Fonds und Botschaften“
Forumsdiskussion: „Koproduktion in Russland“ mit der Teilnahme von:
Аnna Аrutyunova, Pro-Helvetia Moskau, Direktorin Elisabeth Braounm, Französisches Institut in Russland, stellvertretende Direktorin Astrid Wege, Goethe-Institut, Leiterin der Kulturprogramme, Regionaler Fachauftrag Osteuropa und Zentralasien Carolina Mora, Goethe-Institut, Internationaler Koproduktionsfonds Stefan Inguarsson, Schwedische Botschaft, Kulturattache Boris Yuchannanov, Elektrotheater Stanislavsky, künstlerischer Leiter Ekaterina Yakimova, Direktorin des Internationalen Festivals „Territory“ – Schule für zeitgenössische Kunst
16:00 – 18:00 Konferenzteil: „Koproduktionsprojekte im Bereich der Künste und die Unterstützung von Unternehmensstrukturen“. Fortsetzung der Forumsdiskussion: „Koproduktion in Russland“