Vortrag
Thomas Flierl auf dem Festival Bau100Haus
Von der Anerkennung zur Ablehnung. Hannes Meyer und die Bauhaus-Rezeption in der Sowjetunion
Anmeldung
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses, eines der bedeutendsten Ereignisse in der Design- und Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, findet das Festival BAU100HAUS statt. Das Programm des Festivals für Kinder und Erwachsene untersucht den Einfluss des Bauhauses auf das architektonische und künstlerische Leben verschiedener Länder am Beispiel Deutschlands, Israels und Ungarns.
Während des Kindertagesprogramms wird eine spannende Reise in die Welt der Geometrie und des „Polyuniversums“ veranstaltet.
Führende russische, deutsche, ungarische und israelische Dozenten werden ebenfalls auf dem Festival auftreten. Im Geiste des Konstruktivismus endet der Abend mit einem audiovisuellen Konzert der Gruppe Vazul & Huba. Auch interaktive Fotoprojekte und eine Reise durch die Gastronomie der „Neuen Vision“ warten auf die Festivalgäste.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Geometrie der Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Der 100. Geburtstag des Bauhauses“ statt. Das Festival wurde vom Ungarischen Kulturzentrum in Moskau, dem Goethe-Institut, der NCCA und dem Kultur- und Bildungsprojekt Eshkolot mit Unterstützung der Genesis Foundation organisiert.
Im Rahmen des Festivals hält Thomas Flierl den Vortrag „Von der Anerkennung zur Ablehnung. Hannes Meyer und die Bauhaus-Rezeption in der Sowjetunion“.
Thomas Flierl, Kulturwissenschaftler, Bauhistoriker und Publizist, geboren 1957 in Berlin/DDR; 1976 bis 1981 Studium der Philosophie und Ästhetik an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1981 bis 1984 Forschungsstudium; 1984 wissenschaftlicher Assistent ebd.; „Delegierung in die kulturpolitische Praxis“, d.h. erzwungener Abbruch der wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität wegen öffentlicher Kritik am Abriss der denkmalgeschützten Gasometer in Prenzlauer Berg; 1985 Promotion zum Dr. phil.; 1985 bis 2006 Tätigkeiten im Kulturbereich und in der Politik, u.a. Leiter des Kulturamtes Berlin-Prenzlauer Berg 1990 bis 1996; 1998 bis 2000 Baustadtrat in Berlin-Mitte, 2002 bis 2006 Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin; seit 2006 freiberuflich tätig als Kulturwissenschaftler, Bauhistoriker und Publizist.
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts
Programm des Festivals:
Details
Staatliches Zentrum für zeitgenössische Kunst (NCCA)
der kleine Saal
Zoologitscheskaja Ul. 13-2
Moskau
Sprache: Deutsch mit russischer Übersetzung
Preis: Вход по регистрации