Vortrag
„Wahlevolution und Ideologieentwicklung von kommunistischen Pateien in Europa“
Anmeldung
Die EU-Vertretung in Russland zusammen mit dem Internationalen Memorial organisieren am 3. Juni um 18:00 Uhr die Vorlesung „Wahlevolution und Ideologieentwicklung von kommunistischen Pateien in Europa im 20. Jahrhundert: von der Nachkriegs- bis zur postsowjetischen Zeit“ von Nikos Marantzidis.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Einfluss von kommunistischen Parteien in West- und Südeuropa stärker. In vielen europäischen Ländern wurden sie schnell von halbmarginalen Gesellschaften zu Schlüsselfiguren auf politischer Ebene. Einer der wichtigsten Faktoren in diesem Prozess war die Rolle der Sowjetunion im Kampf gegen den Faschismus. Bis zum Ende der 80er-Jahre spielten die West-Kommunisten eine wichtige Rolle im politischen Leben Europas. Ab 1968, nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in die Tschechoslowakei, wurden der Meinungsunterschied und der Einflussverlust jedoch offensichtlicher. Dies war mit vielen politischen, kulturellen, sozialen und internationalen Gründen verbunden.
Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Zerfall der Sowjetunion wurde noch auffallender, dass es unter kommunistischen Parteien Europas keine einheitliche Richtlinie gibt. In der Vorlesung wird Nikos Marantzidis, Historiker und Professor der Universität Makedonien in Thessaloniki, über die Vielfalt dieser Richtungen sprechen, aber auch über die Entstehung einer neuen Art von Partei in der europäischen politischen Bühne – linksradikale Parteien.
Die Vorlesung findet auf Griechisch mit Synchronübersetzung ins Russische statt.
Um teilnehmen zu können, registrieren Sie sich bitte unter: https://www.memo.ru/ru-ru/events/calendar/814#list
Details
online
Sprache: Griechisch, mit Synchronübersetzung ins Russische
Preis: Teilnahme frei, Anmeldung erforderlich