Im Rahmen des Projektes „St. Petersburg liest“
Das Kehlmann-Phänomen. Zwei Seiten einer belletristischen Medaille

Даниэль Кельман
© Beowulf Sheehan

Gespräch mit Tatiana Zborovskaya, Übersetzerin des Romans „F“ von Daniel Kehlmann

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Seit der Veröffentlichung des Romans „Die Vermessung der Welt“ im Jahr 2006 rangiert Daniel Kehlmann ganz vorn unter den Vertretern*innen der jungen deutschsprachigen Belletristik. Und obwohl seine englischsprachigen Übersetzungen sofort auf den Listen des internationalen Booker-Literaturpreises landen, werden die russischsprachigen Übersetzungen selbst bei nur minimalen Auflagen immer wieder schlecht verkauft. Was schreckt den*die russische*n Leser*in von dieser Art deutscher Literatur ab bzw. was sind die Fallstricke des Marktes, über die die übersetzten internationalen Bestseller stolpern? Darüber diskutieren wir mit der Übersetzerin Tatiana Zborovskaya, ausgezeichnet vom österreichischen Bundeskanzleramt für die Übersetzung der Romane „F“ (2019) und „Ruhm“ (2020) von Daniel Kehlmann. Wir erwarten Ihre Fragen.
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Tatiana zborovskaya

(geb. 1989) übersetzt aus dem Deutschen, Englischen und Französischen und ist besonders erfahren in der Arbeit mit moderner Prosa, Philosophie, Kritischer Theorie sowie Kinder- und Jugendliteratur. Sie kann bereits auf über 65 Veröffentlichungen als Übersetzerin, Redakteurin, Autorin und Herausgeberin zurückblicken, wobei sie stets für die besten russischen Verlagen arbeitet: u. a. mit „Eksmo/AST“, „Ad Marginem“, „Verlag Iwan Limbach“, „Tekst“ und „KompasGid“. Mehr...

Veranstalter: Goethe-Institut St. Petersburg, mit Unterstützung von der Majakowski-Stadtbibliothek

Details

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Sprache: Russisch
Preis: Kostenlose Teilnahme, Anmeldung erforderlich