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Anna Semenowa, Nationalbibliothek der Republik Udmurtien, Ischewsk
Anna Semjonowa

Merzedes-Benz Niederlassung Stuttgart_Ravschan Amirow
© Ravschan Amirow

Ich habe zufällig über die Website des Goethe-Instituts Moskau vom Projekt  erfahren. Das Programm der Sommerschule interessierte mich sehr, und daher beschloss ich, mich zu bewerben.

Die Arbeit war sehr intensiv. Tagsüber waren wir beim Unterricht, und im Anschluss daran begann das interessante Kulturprogramm. Ich entschied mich für zwei Kurse: „New Ways of Learning in a Digital Society: Open Educational Resources” und „Re-designing the Library”. Am besten haben mir die Vorträge zum Re-design von Bibliotheken gefallen, das nicht nur auf die Einrichtung der
Räumlichkeiten, sondern auch auf die grundsätzliche Veränderung der Arbeitsformen mit den Leser*innen ausgerichtet war.

Anna Semjonowa © Vladimir Yuminov © Vladimir Yuminov Eine unbezahlbare Erfahrung war auch die Möglichkeit, unterschiedliche Bibliotheken zu besuchen: wissenschaftliche wie öffentliche. Wir waren in der weltweit bekannten Stadtbibliothek Stuttgart, in der Universitätsbibliothek Stuttgart und in der Stadtbücherei der kleinen Stadt Biberach. Mir hat sehr gefallen, dass man uns während dieser Ausflüge nicht nur von den schönen Seiten unseres Berufs erzählte, sondern auch von Problemen, die im Arbeitsprozess mit den Leser*innen auftreten können – und von Möglichkeiten, wie man diese lösen kann. Ich finde, dass solche Gespräche für die berufliche Weiterbildung besonders wichtig sind.

Die Sommerschule wurde für mich zu einem neuen Impuls für meine fachliche bibliothekarische Tätigkeit. Ich teile die neuen Ideen und das Wissen, das ich in den Kursen erworben habe, aktiv mit meinen Kolleg*innen aus der ganzen Republik: Ich habe schon einige Vorträge zum Thema „Die Rolle von Bibliotheken in der Realisierung der UNO-Ziele nachhaltiger Entwicklung“ gehalten und
war Organisatorin des republikweiten Forums „Junge Leute im Bibliothekswesen“, an dem etwa 200 Menschen teilgenommen haben.


Daher kann ich meinen Kolleg*innen definitiv empfehlen, die Sommerschule zu besuchen und beneide schon jetzt aufrichtig alle, denen dies noch bevorsteht.

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