Film Familienprogramm: Filme von Wladimir Kobrin

Wladimir Kobrin © Wladimir Kobrin

So, 19.11.2017

Staatliche Tretjakow Galerie

Lawruschinski Gasse 12
Ingenieurs-Gebäude
Metro: Tretjakowskaja
Moskau

Im Rahmen des Filmfestivals BLICK'17: Harun Farocki. Der analytische Blick
 
Die Erscheinung der Radioaktivität / 12+
UdSSR, 1977, 20 Min., populärwissenschaftlicher Film
Regie, Buch: Wladimir Kobrin
Kamera: Michail Kamionskij
Produktion: Zentrnautschfilm (Zentrales Studio für populärwissenschaftliche und Lehrfilme)

Der Gegenstand und die Aufgaben der Biophysik / 12+
UdSSR, 1982, 10 Min., populärwissenschaftlicher Film
Regie, Buch: Wladimir Kobrin
Kamera: Walerij Iwanow, Michail Kamionskij
Produktion: Zentrnautschfilm (Zentrales Studio für populärwissenschaftliche und Lehrfilme)

Biopotentiale / 12+
UdSSR, 1988, 28 Min., populärwissenschaftlicher Film
Regie, Buch: Wladimir Kobrin
Kamera: Walerij Iwanow, Michail Kamionskij
Produktion: Zentrnautschfilm (Zentrales Studio für populärwissenschaftliche und Lehrfilme)

Future Continuous / 12+
Russland, 1993, 20 Min., 35 mm, populärwissenschaftlicher Film
Regie, Buch: Wladimir Kobrin
Kamera: Walerij Iwanow, Michail Kamionskij
Produktion: Zentrnautschfilm (Zentrales Studio für populärwissenschaftliche und Lehrfilme)

„Das künstlerische Vermächtnis Kobrins zählt zu den Rätseln der zeitgenössischen Filmkunst. Im Westen nannte man Kobrin einen Konzeptualisten, den Begründer der russischen Avantgarde im Wissenschaftsfilm. Er verhielt sich kühl sowohl gegenüber dem Ruhm als auch der Gleichgültigkeit seiner Landsleute. Sogar seine Kollegen waren eingeschüchtert von den komplizierten Bildwelten und herausfordernden und paradoxen Ideen des Regisseurs. Gleichgesinnte gab es wenige. Versuche ernsthafter Studien zum Schaffen Kobrins fallen erst nach seinem Tod auf. Er war Künstler, Theoretiker und Handwerker... Es stand ihm bevor, eine Ästhetik, eine Sprache und ein Filmverfahren zu entwickeln und hervorzubringen, das man in der Folge als „kobrinisch“ bezeichnen sollte.“ 

Einführung zu dem Buch „Wladimir Kobrin. Die leuchtende Spur.“ (MPK-servis, 2005)

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