Film Etwas wird sichtbar / 18+

Etwas wird sichtbar © Harun Farocki, 1982

Fr, 10.11.2017

Zentrum der Dokumentarfilme Moskau

Zubowskij Bulwar, 2
Metro: Park Kultury
119021 Moskau

Im Rahmen des Filmfestivals BLICK'17: Harun Farocki. Der analytische Blick

BRD, 1982, 114 Min., 35mm, s/w, 1:1,37, Dokumentarfilm 
Regie, Buch: Harun Farocki
Kamera: Ingo Kratisch
Schnitt: Johannes Beringer
Darsteller: Anna Mandel, Marcel Werner, Hanns Zischler, Inga Humpe, Bruno Ganz, Jeff Layton, Ronny Tanner, Hartmut Bitomsky, Rainer Homann, Olaf Scheuring, Michael Wagner, Elfriede Irrall, Ingrid Oppermann, Wilhelm Menne
Sprecher: Till Hagen
Produktion: Harun Farocki, Farocki Filmproduktion (Berlin-West) ZDF (Mainz)
 
In den 1980er Jahren sind die Erinnerungen an den Vietnam-Krieg noch immer virulent. Dieser Film versucht sich daran, das historische Trauma in laufende Bilder zu übersetzen – und zwar aus der Perspektive von Opfern und Tätern. Er will nicht erklären, warum ein Krieg in einem so fernen Land einen Moment lang überspringen konnte auf  die ganze westliche Welt. Aber er erinnert daran, dass nie zuvor ein Krieg derart massiv gecovert wurde. Die eine Seite und die andere kommen zu Wort. Zwischen den Dingen, den Menschen, den Ansichten, den Orten, zeigt sich etwas von selbst. Aber alle Distanzierung ändert nichts daran: Farockis Film ist ein Bekenntnis. Die Spuren, die der Vietnamkrieg in denen hinterlassen hat, die damals hier gegen ihn kämpften, zeigt der Film.

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