Vortrag, Diskussion Vom „Helden der Arbeit“ zum prekär Beschäftigten

Vom „Helden der Arbeit“ zum prekär Beschäftigten © Goethe-Institut

Do, 14.11.2019

Dostojewski-Bibliothek Moskau

Tschistoprudnyj Boulvard 23
Metro: Tschistye prudy, Turgenewskaja
101000 Moskau

Im Rahmen der Diskursreihe zu Maskulinität „Mann sein“
Anmeldung Die Diskussion „Vom Helden der Arbeit zum prekär Beschäftigten“ findet am 14. November in der Dostojewski-Bibliothek statt. Wie haben politische Veränderungen eine „proletarische“ Männlichkeit entwertet, die in der DDR eine große Rolle spielte? Welche Form der Männlichkeit ersetzte die des sozialistischen „Helden der Arbeit“, und was hat das Prekariat damit zu tun? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Männer zu kämpfen, die diese Entwertung erfolgreich bewältigten? Dies ist nur ein Teil der Fragen, mit denen sich die deutsche Soziologin und Kulturwissenschaftlerin Sylka Scholz in ihrem Vortrag beschäftigt. Ihre russische Kollegin, die bekannte Genderforscherin Irina Tartakowskaja, geht näher auf die Veränderungen des Modells von Maskulinität in einer Situation prekärer Beschäftigung ein. Gemeinsam mit der Moderatorin Tamata Ljalenkowa diskutieren die Vortragenden darüber, worin die Besonderheiten einer erfolgreichen Work-Life-Balance bei prekär Beschäftigten bestehen, ob diese Balance von der Geschlechtszugehörigkeit abhängig ist und wie das männliche Prekariat heute aussieht.

Referenten

Prof. Dr. Sylka Scholz, Kultur- und Sozialwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Geschlechter- und Familiensoziologie
Dr. Irina Tartakowskaja, Soziologin und leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Russischen Akademie der Wissenschaften

Moderation

Tamata Ljalenkowa, Journalistin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und seit 1997 tätig bei Radio Svoboda.org

Partner

Heinrich-Böll-Stiftung, Dostojewski-Bibliothek, Colta.ru, Moscow School for Social and Economical Sciences (Schaninka), Moskau

Vash dosug Open_democracy_150 Radio_Svoboda Takie dela_150

Zurück