Online-Veranstaltung | 12+ Leichte Sprache

Leichte Sprache © Goethe-Institut

Di, 15.06.2021

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Online-Podiumsdiskussion für ein breites Publikum mit einem russischen Experten und einer deutschen Expertin zum Thema „Leichte Sprache“ im Rahmen des Projektes „Stadt im Wandel: Wissen, denken, handeln“.

Zugänge zu Information zu ermöglichen, Barrieren abzubauen und Beteiligung und damit auch Wissen zu schaffen: dazu dient das Konzept „Leichte Sprache“. In Deutschland bereits an vielen Stellen umgesetzt ist es in Russland noch wenig bekannt. „Leichte Sprache“ richtet sich zum einen an Menschen, deren Sprachkenntnisse im Deutschen noch nicht ausreichend sind, aber auch an alle diejenigen, die mit einer komplizierten Stilistik des so genannten Beamtendeutsch nicht zurechtkommen. Eine nachhaltige Stadt und Gemeinde, die Bildung ernst nimmt, muss auch dafür Sorge tragen, dass alle gleichermaßen an die Informationen gelangen, die ihnen zustehen und weiterhelfen.

„Leichte Sprache“ ist aber nicht unumstritten: Verballhornung, Vereinfachung, Reduzierung führt auch zu Inhaltsverlust. Und wäre es nicht wünschenswerter, allen eine (Sprach-) Bildung zu ermöglichen, so dass man nicht auf Leichte Sprache angewiesen ist? Und wie ist das in Russland? Gibt es ähnliche Schwierigkeiten oder Überlegungen?

In dieser Podiumsdiskussion sprechen Frau Prof. Dr. Christiane Maaß aus Deutschland (Uni Hildesheim) und Herr Prof. Dr. Maxim Krongaus aus Russland (HSE, Moskau) über die Vor- und Nachteile der Leichten Sprache aus linguistischer, gesellschaftspolitischer und soziologischer Perspektive.

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