Diskussion „Kunst und Erinnerung“ im Rahmen des Projekts „900 und etwa 26.000 Tage“

900 und etwa 26.000 Tage Goethe-Institut © Nikita Golyschev

Fr, 03.03.2017

Neues Museum St. Petersburg

6. Linie 29
U-Bahn-Station "Wassileostrowskaja"
199178 St. Petersburg

Zum Ausklang des Projekts „900 und etwa 26.000 Tage“ findet in dem Ausstellungsraum eine öffentliche Diskussion zum Thema „Kunst und Erinnerung“ mit Michaela Melián und Ludmila Belova statt. Beide Künstlerinnen haben die Arbeiten für die Ausstellung „900 und etwa 26.000 Tage“ kuratiert – Michaela Melián die Hamburger und Ludmila Belova die Petersburger – und beide Künstlerinnen haben sich mit den Fragen, wie Kunst zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit beitragen kann, jeweils in ihrem künstlerischen Werk  auseinandergesetzt. Michaela Melián hat u.a. für ihr Konzept „Memory Loops“ den Kunstwettbewerb der Stadt München gewonnen. Ludmila Belova ist die Autorin zahlreicher Arbeiten, die der Erinnerung an den 2. Weltkrieg gewidmet sind.
Moderiert wird die Diskussion von Olesya Turkina.
 

Teilnehmerinnen der Diskussion:
Michaela Melián
studierte Kunst und Musik in München und London. Sie ist seit 2010 Professorin für zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Aktuelle Ausstellungen und Projekte: Lenbachhaus München, Muzeum Współczesne Wrocław, Kunsthalle Mannheim, Haus der Kunst München. 2015: „Wassermusik“ (Kunst im öffentlichen Raum - Projekt in Hamburg). Geboren in München, lebt in München und Hamburg.

Ludmila Belova,
Künstlerin und Kuratorin, studierte an der Abramtsevo Kunstschule. Sie arbeitet mit Video, Klang, Malerei, Photographie, erforscht Themen wie Erinnerung, Zeit und Raum und ergründet die Einflüsse neuer Technologien auf die künstlerische Praxis der Menschen. Teilnehmerin der Moskauer Biennale für zeitgenössische Kunst,  des Parallelprogramms der Biennale in Venedig und der Manifesta 10 Biennale in St. Petersburg. Preisträgerin der Auszeichnung “50 Bestern” des ZKM Karlsruhe, Nominierte des Sergey-Kuryokhin-Preises. Lebt in St. Petersburg.

Olesja Turkina, 
Wissenschaftlerin in der Abteilung der neuen Kunstrichtungen am Russischen Museum und Leiterin des Magisterprogramms "Kuratorische Studien" an der Fakultät der Freien Künste und Wissenschaften der Staatlichen Universität St. Petersburg. Kuratorin u.a. russischer Pavillion auf der 48. Biennale in Venedig (Projekt: „Made in the XXth Century“), „Nekrorealismus“ in MMOMA, „Life of Outstanding Monroe“ (mit Victor Mazin) im Neuen Museum in St. Petersburg, „Beyond Zero” in der Foundation Calvert 22, London, „Deutsche Videokunst im Russischen Museum“ (mit Kathrin Becker).

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