Ausstellungsdesign Podiumsgespräch mit Thibaut de Ruyter

Kreativer Abend mit Thibaut de Ruyter © Thibaut de Royter

Di, 11.04.2017

Pro Arte-Stiftung

Peter-und-Paul-Festung, Newski-Mauer, linke Seite
St. Petersburg

Ausstellungsdesign – ein Gesprächsabend mit Thibaut de Ruyter
11. April, 19.00 Uhr, Pro Arte-Stiftung

Ort: Peter-und-Paul-Festung, Newski-Mauer, linke Seite
 
In welchem Verhältnis stehen Kunstwerke und Ausstellungsdesign zueinander, wie korrespondieren Form und Inhalt einer Ausstellung? Diesen Überlegungen ist die Veranstaltung mit dem in Berlin lebenden Architekten, Kurator und Kunstkritiker Thibaut de Ruyter gewidmet, zu dem das Goethe-Institut und die Pro Arte-Stiftung junge Designer, Architekten sowie alle an zeitgenössischer Kunst Interessierte einladen.
 
Anhand von konkreten Projekten reflektiert Thibaut de Ruyter, einer der beiden Kuratoren des vom  Goethe-Institut initiierten Ausstellungsprojekts „Die Grenze“ und zugleich ihr Ausstellungsarchitekt, die Frage,  wie er zu seinen räumlichen Vorstellungen kommt – und wie Raum auf künstlerische Konzepte wirkt. Für die Ausstellung „Die Grenze“, die vom 16. März bis 5. April in Sankt Petersburg zu sehen war, entwickelte de Ruyter ein mobile Ausstellungsarchitektur, bestehend aus 24 Modulen, die Ausstellungsdisplay und Transportbehältnis in einem sind – und damit das Thema der Wanderausstellung reflektieren, die durch verschiedene Länder reisen und somit auch Grenzen überschreiten wird.
 
Als weiteres Beispiel seiner Praxis als Ausstellungskurator und Architekt wird de Ruyter zudem das Projekt richard meier: ein stilraum vorstellen. Gezeigt in einem der wichtigsten Bauten Meiers, dem Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, erkundete dieses Projekt den historischen und kulturellen Kontext, in dem der amerikanische Architekt arbeitete, sowie Designmuster, die ihn inspirierten.
 
Thibaut de Ruyter ist seit 2007 Mitglied der französischen Sektion der Internationalen Vereinigung für Kunstkritiker (Association internationale des critiques d’art, AICA-France), für die er viel publiziert. Seine Artikel wurden in Zeitschriften wie L’Architecture d’Aujourd’hui, Artpress, Il Giornale dell’Architettura, Particules, Fucking Good Art und frieze d/e veröffentlicht. Als Redakteur gab de Ruyters zwei Sonderausgaben der Zeitschrift Artpress heraus, eine über Berlin, die andere über Kunst und Prostitution. Seit 2001 lebt und arbeitet de Ruyter in Berlin.  Weitere Informationen zu de Ruyters Arbeit unter http://www.thibautderuyter.com/
 
Moderiert wird das Gespräch von Elena Kolovskaja, Gründungsdirektorin der PRO ARTE Foundation.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Die Grenze“ und der 14. Deutschen Woche in St. Petersburg statt. „Die Grenze“ ist ein Ausstellungsprojekt des Goethe-Instituts mit Stationen in Moskau, St. Petersburg, Krasnojarsk, Kiew, Tiflis, Minsk, Dortmund und in Zentralasien und wird kuratiert von Inke Arns und Thibaut de Ruyter. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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