St. Petersburg│Ausstellung Zeit zum Jubeln / Brighter days are coming / 18+

Zeit zum Jubeln/Brighter days are coming © Designstudio "Minin i Posharski"

13.05.-30.09.2017
Eröffnung: 13.05.
um 12:00 Uhr

Street-Art-Museum

Schosse Revoluzii 84, Eingang von Industrialny Prospekt
U-Bahn-Stationen "Ploshad' Lenina", "Nowotscherkasskaja"

Eine Ausstellung des Street-Art-Museums und des Goethe-Instituts St. Petersburg

2017 jährt sich die Russische Revolution zum hundertsten Mal. 1917 gleicht Russland noch einem brodelnden Vulkan: Militärische Misserfolge, fehlende Versorgung und die steigende Ablehnung der Autokratie heizen die Stimmung der Massen an. Sowohl die Revolution im Februar, als auch die Revolution im Oktober haben 1917 das weltgeschichtliche Geschehen nachhaltig beeinflusst.

„Deshalb haben wir gedacht, dass es wichtig wäre, nicht nur historische, akademische Rückschau zu halten, sondern dass man heute junge Leute dazu ermutigt, sich mit den Fragen der Geschichte und der Tradition auseinanderzusetzen. Es soll sie zum Nachdenken bringen, was für Utopien und auch was für gesellschaftliche Ideale mit der Revolution verbunden waren. Dies soll aber weder akademisch noch historisch noch pädagogisch erfolgen, sondern mit den Mitteln der zeitgenössischen Kunst. Mit der Hilfe zeitgenössischer Künstler soll jungen Menschen die Auseinandersetzung mit diesem Thema beziehungsweise ein neuer Zugang ermöglicht werden."
Angelika Eder, Leiterin des Goethe-Instituts St. Petersburg

In Zusammenarbeit mit dem Street-Art-Museum eröffnet am 13. Mai deshalb die neue Ausstellung "Zeit zum Jubeln/Brighter days are coming“. Nicht nur die Stadt St. Petersburg ist als Ort des Geschehens bis heute mit dem Begriff Revolution verbunden, sondern auch das Konzept der Ausstellung ist revolutionärer Natur. Der rasche Wandel kultureller Grundlagen, der Sturz des Alten und Etablierung des Neuen sowie Rebellion und Selbstausdruck sind die treibenden Kräfte hinter der Street Art in diesem Museum.

Die Kuratoren Andrej Zaitsev, Direktor des Street-Art-Museums, und Yasha Young, Direktorin des Urban Nation Museums for Urban contemporary Art in Berlin, haben eine außerordentlich spannende Ausstellung auf die Beine gestellt. Sie stellt den Versuch dar, die Revolution sowohl als historisches als auch kulturelles Phänomen mit einem künstlerischen Ansatz zu entdecken und auch zu verstehen. 51 Künstler aus zehn verschiedenen Nationen haben sich zu diesem Thema Gedanken gemacht und stellen ihre Werke auf dem Museumsgelände aus. Die Revolution wird hierbei beispielsweise als wütende Energie, Bruch aber auch als vereinigte Macht einer Massen, die einerseits auf Zerstörung andererseits auf Schöpfung aus ist, interpretiert.
 

Öffnunsgzeiten des Street-Art-Museums:

Donnerstags-Montags: 12:00 Uhr -22:00 Uhr
Dienstags, Mittwochs - geschlossen

 

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