Jazz im Herbst – Neuer Jazz

Jazz im Herbst © Goethe-Institut

 
Das alljährlich vom Goethe-Institut organisierte Festival „Jazz im Herbst“ zielt darauf, die Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks verschiedener Generationen von Jazzmusikern und freien Improvisatoren zu vermitteln.

Auch in diesem Jahr präsentiert das Festival fünf verschiedene – etablierte ebenso wie relativ junge – Jazzformationen, darunter das Schlippenbach Trio mit Alexander von Schlippenbach, Evan Parker und Paul Lovens und das PaPaJo Trio, aber auch Vertreter der experimentellen Improvisationsmusik wie das Duo von Magda Mayas und Tony Buck, oder Improvisatoren wie die Duos Ullmann–Kühne, Laubrock–Ex, oder die Musiker um Alexej Kruglow, die die Jazztradition mithilfe einer zeitgenössischen musikalischen Sprache aktualisiert haben.

So unterschiedlich ihre Herangehensweisen an die Musik im Einzelnen sein mögen – gemeinsam ist ihnen die Suche nach neuen Formen, das Nicht-Hierarchieprinzip in der Tonorganisation, die Akzeptanz von Instabilität und die Priorität des kollektiven Handelns, wie der Musikkritiker Daniil Burygin in seinem Hintergrundtext „Auf der Suche nach Identität. Vom Jazz zur freien Improvisation und zurück“ feststellt.

In fünf Konzerten bringen diese international renommierten Musikerinnen und Musiker dem Moskauer Publikum die Vielfalt und den Reichtum des deutschen Jazz und der europäischen freien Improvisation näher.

Organisatorischer Partner des Goethe-Instituts ist Kirill Polonsky.
Veranstaltungsort ist das Kulturzentrum Dom.

Astrid Wege,
Leiterin der Kulturprogramme Goethe-Institut Moskau,
Regionaler Fachauftrag Osteuropa und Zentralasien
 

Daniel Burygin: auf der Suche nach Identität.
Vom Jazz zur Freien Improvisation und zurück