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Die Ergebnisse der Ausschreibung für Schulen „ART-LABOR“

Ausschreibung
15.05.2018
Nordwesten Russlands
Foto: Goethe-Institut
Foto: Goethe-Institut
Foto: Goethe-Institut
Wir freuen uns die Ergebnisse der Ausschreibung zur Teilnahme am Projekt ART-LABOR für Schulen aus der Nordwestregion Russlands veröffentlichen zu können. Im Herbst 2018 werden die folgenden sechs Schulen ein Art-Labor durchführen:
    Schule №1 in Olonez
    Schule №6 in Sewerodwinsk
    Schule №238 in St. Petersburg
    Schule №26 in Wologda
    Lyzeum №64 in St. Petersburg
    Schule №19 in Zapoljarnij
Das Projekt ART-LABOR wird von September bis Oktober 2018 im Nordwesten Russlands durchgeführt. Eine Woche lang werden die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen einer Schule zusammen mit einem Team, bestehend aus russischen und deutschen Künstlern, Architekten, Designern, Regisseuren und Urbanisten, das Thema "Was kann ich an meiner Schule verändern?" untersuchen.

Organisatoren
Goethe-Institut St. Petersburg und Festival "Kindertage in St. Petersburg".

Zeitraum
September – Oktober 2018

Projektwoche
In jeder ausgewählten Schule werden eine Woche lang verschiedene thematische Workshops durchgeführt: Sozialer Raum, Raum umdenken, Visuelle Veränderungen: Architektur und Design.

Projektteam
Vier Kunstpädagogen (ein Tutor aus Deutschland, zwei aus St. Petersburg oder Moskau, sowie ein weiterer aus der jeweiligen Stadt der Projektwoche) und eine der Kuratorinnen des Projekts.

Über das Projekt
Das Projekt zeigt die Vorzüge des besonderen Formats der Projektarbeit, das es in dieser Weise bisher an staatlichen Schulen in Russland noch nicht gegeben hat. Im Rahmen dieser Projektwoche lernen die Schülerinnen und Schüler ihre Beteiligung und den Ablauf in einem Projekt aktiv zu gestalten, indem sie Entscheidungen selbstständig treffen. Die Erwachsenen übernehmen dabei nur die Rolle der Impulsgeber und Prozessbegleiter.

Eine Woche lang gerät der reguläre Unterricht in den Hintergrund, stattdessen konzentrieren sich die Schülerinnen und Schüler ganz auf die Projektarbeit. Sie teilen sich in Gruppen ein, wählen aus den angebotenen Workshops einen aus und bearbeiten mit Hilfe der Tutoren ein bestimmtes Thema. Dabei konzipieren sie selbst die möglichen Veränderungen, die sie an ihrer Schule umsetzen könnten. Die Schüler bekommen die Möglichkeit, ihr alltägliches Umfeld mitzugestalten und Erfahrungen bei der Realisierung von künstlerischen Projekte zu sammeln.

Am Ende der Woche stellen die Teilnehmer der Workshops ihre Ergebnisse einem größeren Publikum (den Lehrern, Schülern der anderen Klassen, eingeladenen Spezialisten und Eltern) vor.

Angestrebte Ergebnisse des Projekts
  • SchülerInnen, Lehrende und die Schulleitung bekommen die Möglichkeit, den Schulraum umzudenken und Schule als Ort eines kreativen Prozesses wahrzunehmen.

  • Die Schule bekommt, durch die Einbindung kreativer Tutoren ein beispielhaftes Modell eines Projektes. Das Modell kann von der Schule selbstständig weitergeführt werden.

  • SchülerInnen – TeilnehmerInnen des Projektes: lernen professionelle KünstlerInnen, ArchitektInnen, DesignerInnen und UrbanistInnen kennen, und bekommen eine Vorstellung von diesen Berufen, lernen ihre Meinung zu formulieren und zu argumentieren, im Team zu arbeiten und die Meinung der anderen Teammitglieder zu respektieren. Sie sammeln wertvolle Erfahrungen in der Projektarbeit und Entscheidungsfindung, übernehmen Verantwortung für die Umsetzung ihrer Ideen und machen die motivierende Erfahrung, ihr Projekt vor größerem Publikum präsentieren zu können.