Gert Heidenreich
Über den Autor

Gert Heidenreich © Gert Heidenreich
Gert Heidenreich, Schriftsteller und Sprecher, geboren 1944 in Eberswalde. Sein literarisches Werk umfasst zahlreiche Romane, Theaterstücke, Drehbücher, Essays und Lyrikbände, für die er unter anderem den Literaturförderpreis der Stadt München, 1986 den Adolf-Grimme-Preis und 1998 den Marieluise-Fleißer-Preis erhalten hat. 2013 erschien seine Erzählung Die andere Heimat, 2014 der Roman Der Fall, 2016 die Nachdichtung Das Lied von Kulager von I. Shansugirow und sein Essay Die Wiederkehr der Nashörner – Vernunft in fanatischer Zeit. Heidenreich war 1991-1995 Präsident des deutschen PEN. 2007 hatte er eine Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin inne. Von 2011 bis 2015 war er Direktor der Abteilung Literatur in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

2013 erhielt er den Bayerischen und 2014 den Deutschen Filmpreis zusammen mit Edgar Reitz für das Drehbuch zu dessen Film Die andere Heimat; 2016 den Adolf-Grimme-Preis im Team für das ard-Projekt Meister des Todes (Drehbuch).

„Literarische Leuchttürme“ der deutschen und kasachischen Autoren

Vom 25.September bis zum 8. Oktober 2016 fand im Rahmen des Regionalprojekts „Literarische Leuchttürme“ die Autorenresidenz statt. Gastautor dieses Treffens war bekannter deutscher Schriftsteller Gert Heidenreich. An der zweiwöchigen Veranstaltung haben auch kasachischen Autoren Aigul Kemelbayeva und Rakymshan Otarbayev teilgenommen.