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THE BURDEN OF MEMORY PROJEKTFOND - JETZT BEWERBEN!

The burden of memory - call for applications
Goethe Institut

Bis zum 11. Juli 2020 können sich Künstler*innen und Kulturschaffende aller Genres aus Burundi, Kamerun, Namibia, Rwanda, Tansania und Togo um Förderung für neue Kulturproduktionen bewerben, die sich mit den Auswirkungen deutscher Kolonialgeschichte auf die heutige Gesellschaft auseinandersetzen.

The Burden of Memory ist eine vom Goethe-Institut initiierte Plattform für Kulturakteure aus Afrika, die sich mit mit der deutschen Kolonialvergangenheit in ihren Ländern künstlerisch auseinandersetzen. 2018 führte eine Gruppe von 7 Expert*innen eine Bestandsaufnahme in Burundi, Deutschland, Kamerun, Namibia, Rwanda, Tansania und Togo durch. Gesucht wurden Kulturproduktionen, die deutsche Kolonialvergangenheit und ihre Auswirkungen bis heute zum Thema hatten. Das aus dieser Arbeit entstandene Mapping bildete die Grundlage für das Konzept einer Kulturwoche, das von den drei Kuratorinnen Princess Marilyn Douala Manga Bell, Rose Jepkorir Kitpum und Nontobeko Ntombela entwickelt wurde. Die kuratierte Kulturwoche unter dem titel “The Burden of Memory. Considering German Colonial History in Africa” brachte im November 2019 über 100 Kulturschaffende und Intellektuelle in Yaounde (Kamerun) zusammen. In sieben intensiven Tagen präsentierten die teilnehmenden Küsntler*innen ihre Werke, sie diskutierten leidenschaftlich und formten ein neues Netzwerk untereinander.
In Fortführung des Projekts legt das Goethe-Institut einen Projektfond auf, mit dem neue künstlerische Positionen zur Auseinandersetzung mit (deutschem) kolonialen Erbe in Afrika gefördert werden, die über den lokalen, nationalen Kontext hinausweisen. Der Projektfond ermöglicht es Künstler*innen aller Genres über Ländergrenzen hinweg zusammenzuarbeiten und gemeinsam neue Wege und Visionen aufzuzeigen, wie mit den durch deutsche Kolonialherrschaft verursachten Verwicklungen und Tragödien zukunftsweisend umgegangen werden kann.
Mit dem Projektfond “The Burden of Memory” fördert das Goethe-Institut den innerafrikanischen Austausch zwischen Kulturschaffenden und ihren innovativen Ideen. Die Schaffung eines solchen Netzwerks und der offene produktive Austausch zwischen Künstler*innen ist neben der Produktion von neuen relevanten Kulturformaten ein gleichbedeutendes Ziel des Projekts.
Die Auswahl der zu fördernden Projekte richtet sich nach ihrer Innovationskraft, der zu erwartenden künstlerischen Qualität, den kollaborativen Elementen und dem Nachweis der Machbarkeit unter eingeschränkten Reisebedingungen im Produktionszeitraum.
Wir rufen die Künstlerinnen und Künstler aus Burundi, Kamerun, Namibia, Rwanda, Tansania und Togo auf, sich zusammen zu tun, gemeinsam Ideen zu entwickeln und sich zu bewerben.
Weitere Informationen und Antragsformulare auf Englisch und Französisch finden Sie hier:  



The Burden of Memory ist ein Projekt unter Federführung der Goethe-Institute Kamerun und Namibia.

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