Thema der zweiten Woche
Schwarzer Feminismus und struktureller Rassismus

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Diese Woche wollen wir Schwarzen Feminismus und strukturellen Rassismus beleuchten.

Von Gloria Ssanyu Mukasa

Rassismus ist eine Form der Diskriminierung, die auf der Annahme beruht, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft unterschiedliche Werte und Rechte haben. Daraus folgt eine Hierarchie, die für die Kolonialisierung des globalen Südens grundlegend war und insbesondere Schwarze Menschen benachteiligt.

Rassismus ist nicht nur ein Phänomen, sondern ein Mechanismus, der auf Macht und Kontrolle beruht. Damals ermöglichte er den Kolonialmächten eine Überlegenheit, mit der sie das wirtschaftliche und politische System des Kapitalismus aufrechterhalten konnten, das die Anhäufung von Reichtum durch koloniale Ausbeutung ermöglichte.
Da Kapitalismus auch heute noch das herrschende wirtschaftliche und politische System ist, prägt Rassismus nach wie vor die Ebenen vieler Gesellschaften weltweit. Deshalb kann man von einer strukturellen Verankerung, dem strukturellen Rassismus, sprechen.

Aus diesem Grund ist der tägliche Kampf in der Lebenswirklichkeit vieler Schwarzer Menschen real. Es gab jedoch schon immer Formen der Selbstorganisation und den Willen für Freiheit, Gleichheit und Befreiung zu kämpfen.
Schwarze Frauen und Feminist*innen waren der Schlüssel zu den meisten Befreiungskämpfen.

Schwarzer Feminismus ist nicht nur eine intersektionale Theorie, die in den 1970er Jahren von afroamerikanischen Frauen entwickelt wurde, sondern wird auch von vielen Schwarzen Frauen auf der ganzen Welt und in afrikanischer/n Geschichte/n gelebt.

Bleiben Sie dran und lernen Sie einige der vielen revolutionären Feminist*innen kennen, die für die Befreiung aller Menschen gekämpft haben.

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