Film Zur Rettung der Popkultur
Dienstagsfilm
Musikvideos sind die visuelle Komponente von Popmusik. Das Musikfernsehen, das in den 1980ern die visuelle Seite auf spektakuläre Weise über das Plattencover hinaus erweiterte und damit eine neue Dimension der Bild-Musik-Verbindung für Pop- und Subkulturen geschaffen hatte, ist Geschichte. MTV, die Geburtsstätte des Musikvideos, wie wir es kennen, zeigt dieser Tage vor allem Soap Operas – für ein kleines Publikum im Bezahlfernsehen. Aber Musikvideos haben inzwischen andere Kanäle und verbreiten sich über spezielle Plattformen im Internet wie Vimeo oder Vevo, in Deutschland Tape.tv oder Clipfish, seit neustem auch Spotify und Facebook sowie natürlich nach wie vor YouTube. Steigende Brandbreiten und flächendeckende Verbreitung von Mobiltelefonen weltweit ermöglichen es inzwischen, dass man Clips unterwegs oder im heimischen Wohnzimmer abrufen kann. Ebenso sind sie auch Bestandteil physischer Räume, wie etwa in den Clubs im Süden der Welt, die ohne Screens mit den Videos zur laufenden Clubmusik nicht denkbar wären. Nach wie vor verständigen sich Pop- und Subkulturen über Musikvideos, werden Styles, Posen, Dance Moves und soziale Praktiken über Videos vermittelt und geteilt.Goethe-Institut | Kiyovu
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