Ausstellung
When most countries in Central and Sub-Saharan Africa gained their independence in the late 1950s and 1960s, experimental and futuristic architecture became a principal means by which the young nations expressed their national identities. At the same time, this architecture also shows the difficulties, contradictions and dilemmas that the countries experienced in their independence process: in most cases, the architects were not local, but came from countries such as Poland, Yugoslavia, the Scandinavian nations, Israel, or even from the former colonial powers.
The exhibition, researched and curated by architect and author Manuel Herz, looks at these phenomenon as he documents more than 80 buildings in Ghana, Senegal, Côte d’Ivoire, Kenya, and Zambia. The exhibition is accompanied by the 700-page publication “African Modernism - Architecture of Independence”.
The exhibition will be held in the newly-renovated Kandt House.
Kandt-House | Nyarugenge
Free Entrance
Teilveranstaltungen
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Diskussionsrunde "Future in Construction"
Friday, 16.02.2018
, 18:30 Uhr
Die Diskutierenden werden Fragen aus dem architektorischen Diskurs in Bezug auf die zeitgenössische Architektur und Stadtentwicklung in Kigali aufgreifen.
Wambete Soita ist Architekt und Dozent an der Faculty of Architecture and Environmental Design (FAED) am Kigali Institute of Science and Technology (KIST). Er wird unter dem Titel "Architektur und Ethnografie" auf die Beziehung dieser beiden Disziplinen eingehen.
Natacha Muziramakenga, Leiterin der Rwanda Arts Initiative wird eine Einführung zum Thema Architektur, Präservation und Public Space geben und das Zusammenspiel dieser drei Themen beleuchten.
Sarah Mohland, die Direktorin vom African Design Center und Mitbegründerin der MASS Deisgn Group, wird über die Rolle von Design im urbanen Raum sprechen.
Nach den Beiträgen ist das Publikum eingeladen sich in die Diskussion über die Zukunft der Stadt zu einzubringen.
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Filmvorführung: African Metropolis - Six Stories from six African cities
Tuesday, 27.02.2018
, 18:30 Uhr
Das Filmscreening wird im Kandt Haus stattfinden und ist gleichzeitig die Finnisage der Ausstellung. Der ganze Monat Februar der gemeinsamen Veranstaltungsreihe KINO Ciné-Mardi des Goethe-Instituts Kigali mit dem Institut Français du Rwanda ist dem Thema Architektur und Stadt gewidmet.
African Metropolis ist eine Kompilation von sechs Kurzfilmen, die in sechs afrikanischen Großstädten spielen, eine neuartige Kooperation für ein neues afrikanisches Kino.Die Filme aus Abidjan, Kairo, Dakar, Johannesburg, Lagos und Nairobi erzählen Geschichten vom Leben in afrikanischen Metropolen. Über 50 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kontinents lebt heute in Städten. Lebendige urbane Kulturen entstehen und verändern sich in einem rasanten, immer komplexer werdenden Prozess.
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