Mit Alla Popp & Sarah Wenzinger
Dieser vierstündige Workshop lädt dazu ein, unterschiedliche Methoden des "Geschichtenerzählens" kennenzulernen und damit neue künstlerische Erzählungen über die Zukunft zu kreieren. In kleinen Gruppen werden gemeinsam mögliche Zukunftsszenarien erdacht. Am Ende des Workshops wird es eine kurze Lesung und eine Präsentation der entstandenen Arbeiten geben.
Der Workshop wird von den Künstlerinnen Alla Popp und Sarah Wenzinger abgehalten, die derzeit, auf Einladung des Goethe Instituts Kigali und in Kooperation mit Rwanda Arts Initiative, als "artists in residency" in Kigali residieren.
Wann? Freitag, 22. November 2019, 14:00-16:00
Dauer? 4 Stunden
Sprache? Englisch
Wo? Rwanda Arts Initiative, Kimihurura
Für Personen über 16
Eine Anmeldung ist bis 21. November 2019 um 24:00 möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte Schreibzeug mitzubringen.
Interessierte schreiben ein Email an a.poppersoni@gmail.com unter Bekanntgabe des Namens und einer kurzen Erklärung, warum du an dem Workshop teilnehmen möchtest.
Herzliche Einladung!
BIOGRAFIEN DER KÜNSTLERINNEN:
Sarah Wenzinger ist eine Projektleiterin aus Berlin. Sie studierte Theaterregie an der HFS Ernst Busch und konzipiert Performances und partizipative Kooperationsprojekte mit Institutionen für zeitgenössische Kunst und forschungsbasierte Arbeiten.
In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit immersiven Formen zwischen Performance, Ritual, Politik und Diskurs an den Schnittstellen und Lücken der Arbeitssysteme.
Sie realisiert interdisziplinäre Projekte in verschiedenen Kontexten der Berlin Biennale bis hin zu gemeinsamen DIY-Festivals und konzipiert partizipative Vermittlungsformate. Sie war ein Jahr lang Stipendiatin eines Programms des European Creative Network for Culture in fünf europäischen Städten und ist Jurymitglied einer Stiftung für gentrifikationskritische künstlerische Interventionen in der Öffentlichkeit.
Alla Popp ist eine Künstlerin für digitale Medien und Performance mit Hintergrund in der Staatsverwaltung und einem Master of Science-Abschluss in Politikmanagement. Die gebürtige Russin studierte digitale Kunst und Medien an der Hochschule für Kunst und Design Offenbach. Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf das emanzipatorische Potenzial der digitalen Technologie für die Zukunft der Menschheit insgesamt. Sie ist daran interessiert, das Bewusstsein für seine bewusste Nutzung und wahrscheinliche Folgen des Gegenteils. Durch experimentelle elektronische Musik, gesprochenes Wort und immersive Setups sucht sie nach neuen Wegen. ambivalente Situationen, die sich an der Schnittstelle zwischen der menschlichen und der unmenschlichen Existenz abspielen. und spekuliert über verschiedene Geisteszustände, Beziehungen und Selbstwahrnehmung, verändert durch sozial und emotional intelligente digitale Technologien.
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