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Sensibilität, Klarheit und mitreißende Rhythmen kennzeichnen den Sound des in Berlin ansässigen Alexandra Ivanova Trios um die österreichische Pianistin und Komponistin mit bulgarischen Wurzeln. Mit Niklas Lukassen am Kontrabass und Nathan Ott am Schlagzeug navigiert das Trio zwischen Jazz, orientalischer und afro-kubanischer Musik. Alexandras Kompositionen entspringen einer tiefen Reise ins eigene Ich, die sich in der gesteigerten Emotionalität ihres Spiels widerspiegelt. Ihre Arrangements orientalischer Standards, aserbaidschanischer und isländischer Folklore laden den Zuhörer ein, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten: aus dem Osten, dem Westen oder von irgendwo dazwischen. Im Jahr 2021 nahm das Trio sein Debütalbum "Beauty in Chaos" auf, das eine Zusammenarbeit mit der in Paris lebenden syrischen Sängerin Lynn Adib enthält und noch in diesem Jahr veröffentlicht wird.

Bei diesem Konzert wird das Trio von Mazen Lawand unterstützt, einem libanesischen Autodidakten auf der Gitarre und am Klavier, der in Saudi-Arabien aufgewachsen ist. Der Ursprung dieser europäisch-saudischen Zusammenarbeit ist die Geschichte einer globalen Pandemie: Alexandra und Mazen lernten sich virtuell als Gastkünstler in der Meisterklasse von Tarek Yamani mit dem Titel "Reharmonising Arabic Music" kennen, die vom Herbie Hancock Institute of Jazz anlässlich des UNESCO International Jazz Day 2020 organisiert wurde. Ihr gemeinsames Interesse am Dialog zwischen Jazz und Maqam-basierter Musik brachte sie zusammen und sie begannen, virtuell an den Kompositionen des jeweils anderen mitzuarbeiten. Während ihr künstlerischer Austausch bisher ausschließlich über die Ferne stattfand, wird das Konzert des Alexandra Ivanova Trios mit Mazen das erste Mal sein, dass sie gemeinsam vor einem Live-Publikum auftreten.


Alexandra Ivanova Trio

Feine Sensibilität und mitreißende Rhythmik charakterisieren das Alexandra Ivanova Trio aus Berlin geleitet von der österreichischen Pianistin bulgarischer Herkunft. Mit Niklas Lukassen am Kontrabass und Nathan Ott am Schlagzeug navigiert das Trio zwischen Jazz, orientalischen Folk-Elementen, ungeraden Polyrhythmen und afro-kubanischen Claven. Alexandra‘s Kompositionen stammen aus einer tiefe Reise ins Selbst welche sich in der Emotionalität ihres Spiels wiederfindet. Ihre Arrangements von bekannten Liedern aus der orientalischen, Azeri und isländischen Folklore laden den Zuhörer ein, die Welt von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten: vom Osten, vom Westen oder von einem Punkt dazwischen. Im vergangenen Jahr nahm das Trio ihr Debut Album „Beauty in Chaos“ auf, in Zusammenarbeit mit Gastmusikerin Lynn Adib – das Album soll in diesem Jahr veröffentlicht werden.
 

Alexandra Ivanova

Alexandra Ivanova ist eine multikulturelle Pianistin und Komponistin aus Österreich mit bulgarischen Wurzeln, und mehreren vergangenen Wahlheimaten zwischen Frankreich, dem Nahen Osten und dem Golf. Sie hat als Kind eine klassische Klavierausbildung besucht und lernte Jazz in erster Linie als Autodidakt, in dem sie mit ihren Trios seit dem Alter von 16 Jahren auftrat, bevor sie später in Tarek Yamani einen Mentor fand. Alexandra beschäftigt sich mit Polyrhythmen, bulgarischer und Maqam-basierter Musik – in Verbindung mit Jazzharmonie und Afrokubanischen Claven. Alexandra ist mit ihrer Musik in den VAE, Österreich, Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den Niederlangen, Bulgarien und Island aufgetreten, insbesondere im Reykjavik Jazz Festival 2020. Sie ist Jazz Stipendiatin des Berliner Senats (2022) und des Deutschen Musikfonds e.V. (2021) für ihre kompositorische Arbeit, Projekte und Recherchen.

Außerhalb ihrer Musik ist Alexandra ein Hyperpolyglot mit einem Master der Sciences Po Paris. Ihr Vortrag über die Rhythmen des Golfs wurde in zwei Ausgaben, 2019 und 2020, auf der internationalen Plattform Afikra veröffentlicht.
 

Niklas Lukassen

Der in New York und Berlin lebende Bassist, Komponist und Sänger Niklas Lukassen präsentiert sich als aufsteigender Tausendsassa mit einer besonderen künstlerischen Handschrift. 2017 zog er nach New York, wo er an der Manhattan School of Music sein Masterstudium mit vollem Stipendium abschloss und in seinem Vorbild Maestro Ron Carter einen langjährigen Mentor fand. Dort hat er mit renommierten Künstlern wie zum Beispiel Mike Stern, Joe Lovano, Oz Noy und Sean Wayland zusammen gearbeitet.
 

Nathan Ott

Im Quartett des jungen Wahl-Berliners und dessen langjährigem Mentor und musikalischem Wegbegleiter Dave Liebman sorgte der junge Bandleader, Schlagzeuger und Komponist mit seiner eigenen Vision 2016 erstmals für Aufsehen, indem er den Geist der legendären Lighthouse-Edition der Elvin-Jones-Band der frühen 70er Jahre ins 21. Jahrhundert brachte und damit eindrucksvoll zeigte, wie fruchtbar eine solch generationsüberschreitend interkontinentale Jazz-Begegnung sein kann. Seitdem hat er sich längst über die Stadtgrenzen Hamburgs und Berlins hinaus als ein überaus wacher und vitaler Impulsgeber bewährt, der es versteht, seine Dynamik im Dienst des jeweiligen musikalischen Zusammenhangs zu dosieren. Dabei arbeitete er in seiner noch jungen Karriere mit Künstlern wie Dave Liebman, Richie Beirach, Tobias Delius, Jonas Westergaard, Rainer Böhm, Vladislav Sendecki oder Claus Stötter. Er hat bei Bill Elgart und Holger Nell in Deutschland sowie bei Adam Nussbaum, Greg Hutchinson und Billy Hart in den USA studiert, bevor es ihn nach Berlin zog, wo er seit Anfang 2019 lebt und arbeitet.
 

Mazen Lawand

Mazen ist ein libanesischer Autodidakt auf der Gitarre und am Klavier mit saudi-arabischer Abstammung. Er studierte am Berklee College of Music bei Simon Shaheen, Tim Miller und David Fuzinsky. Mit seiner saudischen Band "Min al Riyadh" eröffnete er 2018 das erste Jazzfestival in Saudi-Arabien. Außerdem eröffnete er 2017 mit seiner saudischen Band Allawashi die erste öffentliche Musikveranstaltung in Saudi-Arabien im King Fahad Cultural Center. Er hat die Bühne mit bekannten Namen der Musikwelt wie Delfayo Marsalis, dem verstorbenen McCoy Tyner und Aldi Meola geteilt. Sein Musikstil ist eine Mischung aus Jazz, Blues, arabischer Musik und Funk. Er ist auch ein großer Anhänger der Kombination von Harmonie mit dem arabischen Maqam-System und lässt sich von Musikern wie Tarek Yamani, Yousef Yasin, Toufic Faroukh, Ibrahim Maalouf, Rabi' Abu Khalil und Simon Shaheen inspirieren.


Datum: Freitag, 25. Februar 2022
Dauer: 1 Stunde und 45 Minuten
Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr

RSVP by February 22nd 2022 Mail: programm-ksa@goethe.de

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