Ausstellung Paula Modersohn-Becker und die Künstlerkolonie in Worpswede

Heinrich Vogeler, Vår, 1897. Olja på duk, 175 x 150 cm. © Niedersächsische Sparkassenstiftung und Waldemar Koch Stiftung.

15. September 2018 – 27. Januar 2019

Prins Eugens Waldemarsudde

Prins Eugens Väg 6
115 21 Stockholm

"Man müsste beim Bildermalen gar nicht so sehr an die Natur denken. (...) Meine persönliche Empfindung ist die Hauptsache."

Es ist die junge Malerin Paula Modersohn-Becker, die diesen Satz notiert. Allein dieses kurze Zitat macht deutlich, dass Modersohn-Becker (1876 – 1906) um die Jahrhundertwende zum Kreis jener Künstler gehört, die sich in Opposition zur strengen akademischen Auffassung dieser Zeit befanden. Um nicht im Atelier, sondern direkt in der Natur malen zu können, zieht sie in die Worpsweder Künstlerkolonie. Doch im Unterschied zu ihren Kollegen Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler sieht Modersohn-Becker ihre Vorbilder nicht im Impressionismus und Jugendstil, sondern bei Cézanne, van Gogh, Gauguin. Diese Künstler bestärken sie in ihrer Abkehr vom Abbild der äußeren Erscheinung hin zu der Suche nach dem inneren Wesen.
 
Die Ausstellung zeigt Paula Modersohn-Beckers Werk ergänzt durch Arbeiten ihrer Worpsweder Künstlergemeinschaft.

Vorlesung/Seminar : Paula Modersohn-Becker – weibliches Künstlertum im Fokus - Goethe-Institut Schweden

 

 

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