Filme für den Deutschunterricht

  • Filmstill aus "Ostwind" © Pressematerialien
    Filmstill aus "Ostwind"
  • Filmstill aus "Eltern" © Pressematerialien
    Filmstill aus "Eltern"
  • Filmstill aus "Almanya" © mat. prasowe
    Filmstill aus "Almanya"
  • Filmstill aus "Crazy" © Pressematerialien
    Filmstill aus "Crazy"
  • Filmstill aus "Sputnik" © Pressematerialien
    Filmstill aus "Sputnik"

Filme können Schülern neue Impulse für eine authentische Landeskunde und damit Motivation zum Lernen geben. Hier werden wir nach und nach Didaktisierungen zu deutschen Spiel-, Kurz-, und Werbefilmen bereithalten.

Spielfilme

Nach 13 Monaten Haft sucht der Ganove Zeki Müller die Beute seines letzten Raubzugs, die unter der neuen Schulturnhalle vergraben ist. Er bewirbt sich als Hausmeister und bekommt einen Job als Aushilfslehrer; nun muss er sich mit einer naiven Referendarin und mit Problemkids herumschlagen, die nicht einmal „Fuck you, Goethe“ richtig schreiben können. So beginnt der junge Mann unfreiwillig eine pädagogische Karriere. Bora Dagtekins wilde Farce war der erfolgreichste deutsche Film des Jahres 2013.

Buch und Regie: Bora Dagtekin
Filmproduktion: Deutschland 2013
 
Christiane und Konrad leben die „moderne Familie“: er bleibt zuhause und kümmert sich um Kinder und Haushalt, während sie als angehende Oberärztin das Geld für die Familie verdient. Als Konrad ein attraktives Regieangebot am Theater erhält und seine zweite Chance wittert, steht das Familienmanagement vor großen Herausforderungen: die beiden kleinen Tochter kommen gar nicht mit den Veränderungen klar, und das argentinische Au-Pair-Mädchen entpuppt sich als komplette Fehlbesetzung. Konrad fällt der Rollenwechsel vom Vollzeit-Papa zum Regisseur schwerer als gedacht, und Christiane stößt zwischen Einsatz im OP-Saal und Kochen für die Kinder an ihre Grenzen. Erst als Konrad Hals über Kopf das Weite sucht, wird allen klar, dass sich grundsätzlich etwas ändern muss...

Regie: Robert Thalheim
Filmproduktion: Deutschland 2013


 
Nachdem die 14-jährige Mika die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft hat, fällt der ersehnte Sommerurlaub im Ferienlager ins Wasser. Stattdessen wird sie von ihren Eltern auf das Gestüt ihrer Großmutter geschickt: Unter der Aufsicht der strengen alten Dame soll die Teenagerin die Ferien mit Lernen verbringen. Ganz so schlimm wie befürchtet ist es auf dem Reiterhof allerdings doch nicht. Da wäre zum einen der sympathische Stallbursche Sam, der durchaus Gefallen an dem Sommergast zu finden scheint; und dann ist da noch ein wilder und scheuer Hengst namens "Ostwind", der Mikas Neugierde weckt. Bislang war niemand in der Lage, das Tier zu zähmen. Doch zwischen Mika und Ostwind entwickelt sich auf Anhieb eine ungewöhnliche Freundschaft. Das Mädchen entdeckt an sich die Begabung, mit Pferden zu sprechen. Sollte Mika in der Lage sein, den Grund für das unberechenbare Temperament des Hengstes herauszufinden?

Regie: Katja von Garnier
Filmproduktion: Deutschland 2013
 
Ein Dorf in der DDR im Herbst 1989: Mit ihrem geliebten Onkel Mike und zwei Freunden bastelt Friederike an einer Rakete. Das heitere Weltraum-Spiel wird unerwartet unterbrochen: Mike hatte einen Ausreiseantrag gestellt und muss innerhalb weniger Stunden  das Land verlassen. Friederike ist untröstlich über den Verlust, doch sie will, stets misstrauisch beobachtet vom Dorfpolizisten, ihren Onkel zurückholen und gemeinsam mit ihren Freunden eine Maschine entwickeln, mit der sie ihn einfach aus dem Westen in die alte Heimat zurückbeamen kann. Ein Film über die letzten Wochen der DDR.
 
Filmproduktion: Deutschland 2012/2013
Regie und Drehbuch: Markus Dietrich
polnische Untertitel
 
Der Scherbenpark ist Treffpunk der Jugendlichen in einer deprimierenden, hässlichen Hochhaussiedlung irgendwo am Rande einer deutschen Großstadt. In diesem sozialen Brennpunkt wächst die 17-jährige Sascha gemeinsam mit ihren zwei kleinen Geschwistern bei einer Tante auf.  Als sie noch ein Kind war, hat ihr Stiefvater Vadim ihre Mutter vor ihren Augen ermordet. Als ein Zeitungsartikel über den angeblich feinfühligen und reuigen Täter in der Zeitung veröffentlicht wird, platzt Sascha der Kragen. Aber dann kommt alles anders.

Filmproduktion: Deutschland 2011/12
Regie: Bettina Blümner,
polnische Untertitel
 
1772: Der 23-jährige Jurastudent Johann Wolfgang von Goethe fällt beim Rigorosum durch. Sein erboster Vater schickt ihn ans Reichskammergericht nach Wetzlar. Goethe, der von einer Karriere als Dichter träumt und gerade die Ablehnung seines Dramas Götz von Berlichingen hinnehmen musste, verliebt sich in Charlotte Buff. Doch deren Vater hat sie schon einem anderen versprochen. Goethe reagiert auf sein Unglück mit der Niederschrift von Die Leiden des jungen Werther; der Roman macht ihn über Nacht zum neuen Star der deutschen Literatur. 

Regie: Philipp Stölz
Filmproduktion: Deutschland, 2010


  Unterrichtsvorschläge zum Film: Mehr über den Film: Goethe in love – die Leiden des jungen Johanns

 
Das Zusammentreffen der Kulturen kann schmerzhaft sein, aber auch äußerst amüsant. Wenn es gelingt, Vorurteile und Stereotypen abzulegen, dann erweist sich die Multikulturalität als ein beachtliches Kapital, sowohl für den einzelnen Menschen, als auch für die Gesellschaft insgesamt. Die Geschichte einer türkischen Mehrgenerationenfamilie, die seit Jahrzehnten in Deutschland lebt. 

Regie: Yasemin Şamdereli
Filmproduktion: Deutschland, 2011


Unterrichtsvorschläge zum Film, Goethe-Institut Dänemark Link zum Film Almanya
 
In Anlehnung an die wahre Geschichte des Lehrers und Fußballpioniers Konrad Koch erzählt Der ganz große Traum von den Anfängen des Fußballspiels in Deutschland und von einer Schulklasse, die zu einem richtigen Team zusammenwächst, als der neue Lehrer sie mit seinem Fußballfieber ansteckt. Die Zeitreise führt in eine Epoche, in der an Schulen noch „Zucht und Ordnung“ herrschte und Fußball in den Medien als „englische Krankheit“ bezeichnet wurde. 

Regie: Sebastian Grobler
Filmproduktion: Deutschland, 2011


Unterrichtsvorschläge zum Film:  
Filmstill aus "Puenktchen und Anton" © Pressematerialien


Der zehnjährige Anton wächst ohne Vater auf. Als seine Mutter erkrankt, übernimmt er deren Job in einer Eisdiele. Das bleibt nicht ohne Folgen für seine Leistungen in der Schule. Als ihn Lehrer Bremser auch noch wegen einer Rauferei bestrafen will, wird Anton von seiner Schulfreundin Luise Pogge, genannt „Pünktchen“, verteidigt. Pünktchen ist ein Kind aus reichen Haus. Doch ihre Eltern haben für ihre Tochter wenig Zeit und merken nicht, dass sie sich immer mehr vernachlässigt fühlt. Schließlich leistet sich die Familie in ihrer luxuriösen Villa eine Haushälterin und ein Au-Pair-Mädchen, die sich um Pünktchen kümmern. Anton träumt davon, seiner Mutter einen Erholungsurlaub am Meer zu finanzieren. In seiner Hilflosigkeit stiehlt er in der Villa der Pogges ein teures Feuerzeug und bringt damit sich und seine Mutter in Schwierigkeiten. Doch ein versöhnliches Ende scheint in Sicht… 

Regie: Caroline Link
Filmproduktion: Deutschland, 1998 

Das Paket enthält eine DVD für Lehrkräfte mit didaktischen Materialien für den Einsatz des Spielfilms „Pünktchen und Anton“ im Deutschunterricht. Mithilfe von didaktisch und methodisch aufbereiteten Filmausschnitten kann der Film analysiert und landeskundliche Inhalte erarbeitet werden.

 
München, im Februar 1943: als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ hilft Sophie Scholl bei der Herstellung von Flugblättern gegen das NS-Regime. Sie unterstützt den Plan ihres Bruders Hans Scholl, die Flugblätter auch an der Münchner Universität z verteilen. Die Geschwister werden dabei vom Hausmeister denunziert und sofort von der Gestapo verhaftet … Robert Mohr, ein Sonderkommissar der Gestapo und erfahrener Vernehmer, droht Sophie mit einer Anklage wegen Hochverrats, Feindesbegünstigung und Wehrkraftzersetzung. Ruhig, souverän und überaus clever versucht Sophie zu leugnen. Fast schafft sie es, Mohr von ihrer Unschuld zu überzeugen, schon ist ihr Entlassungsschein ausgestellt, doch im letzten Moment kommt ein Anruf, der alles verändert … 

Regie: Marc Rothemund
Filmproduktion: Deutschland, 2004 

Das Paket enthält eine DVD für Lehrkräfte mit didaktischen Materialien für den Einsatz des Spielfilms Sophie Scholl – Die letzten Tage im Deutschunterricht. Mithilfe von didaktisch und methodisch aufbereiteten Filmausschnitten kann der Film analysiert und landeskundliche Inhalte erarbeitet werden.
 
Der zehnjährige Michi lebt in einem Kinderheim. Eines Tages entdeckt er zufällig einen Brief seiner verstorbenen Mutter an einen gewissen Tom. Michi ist sich sicher: dieser unbekannte muss sein Vater sein! Voller Aufregung und Vorfreude macht er sich auf die Suche nach einem starken Mann, der ihn beschützt und ihm ein Zuhause gibt. Umso größer ist die Überraschung, als er ihm endlich gegenüber steht: Tom ist kleinwüchsig! Sein Vater ist kleiner als er! So hat Michi ihn sich nicht vorgestellt. Tom ist genauso schockiert von seiner unverhofften Vaterschaft. Als sich die beiden schließlich doch auf Augenhöhe begegnen, bringt ein unerwartetes Ereignis noch einmal alles durcheinander.
 
Filmproduktion: Deutschland 2016
Regie und Drehbuch: Evi Goldbrunner & Joachim Dollhopf
Lauflänge: 96 Min.

 
Aylin ist Deutsch-Türkin. Sie lebt mit Vater und Bruder in einer norddeutschen Hafenstadt. Die Mutter ist tot. Aylin kümmert sich um den Haushalt und ihren Bruder. In der Schule wird sie gemobbt, bis sie ihre Widersacherin Jacqueline verprügelt. Sie wird dazu verurteilt Sozialstunde abzuleisten. Iris, die Besitzerin des Pferdehofes auf dem Aylin arbeiten soll, ist streng zu ihr. Aylin fasziniert das Islandpferd Hördur, was übersetzt „Krieger“ heißt. Durch ihre Zuneigung zur Hördur wird Aylin eine andere. Sie strengt sich an, gewinnt sie Sympathie von Iris, die ihr nach langem Bitten das Reiten beibringt. Aylin erweist sich als Naturtalent. Nun macht sie auch in der Schule Fortschritte, wird von den Mitschülern anerkannt. Als sie mit Hördur für einen Wettbewerb trainieren will, sagt ihr Vater Nein. Türkische Frauen reiten nicht! Er wird mit seiner Familie Deutschland wieder verlassen.

Filmproduktion: Deutschland 2014
Regie und Drehbuch: Ekrem Ergün
Lauflänge: 81 Min.

 
Der alte Pettersson lebt glücklich und zufrieden allein auf seinem Hof, füttert seine Hühner und bastelt jeden Tag an einer neuen, verrückten Erfindung. Doch mit seiner Ruhe ist es vorbei, als Beda den kleinen Kater Findus vorbei bringt, den sie im Wald vor dem Fuchs, vor allem aber vor dem Jäger Gustavsson und dessen Hund Happo gerettet hat. Pettersson ist sich gar nicht so sicher, ob er einen kleinen Kater haben will, aber als Findus auch noch zu sprechen anfängt, werden beide dicke Freunde. Daran kann auch der Hahn nichts ändern, den Beda vor Gustavsson Kochtopf rettet und ebenfalls in Pettersson Obhut gibt. Doch nun interessiert sich auch der Fuchs für Petterssons Hof, vor allem für dessen Hühner.

Filmproduktion: Deutschland 2012
Regie: Ali Samadi Ahadi
Lauflänge: 86 Min.
 
Der Film erzählt von der allein erziehenden Nelly, die Ende der 1970er Jahre mit ihrem Sohn die DDR verlassen darf. Auch sie landet in einem der Lager, wo sie in dem melancholischen Hans (Alexander Scheer) einen Leidensgenossen und Gefährten zu finden scheint. Oder sollte er ein Stasi-Spitzel sein, der sie über alte Freunde aushorchen will? Schwochow lässt seinen Film geschickt zwischen Charakter-drama, detailreicher Zeitstudie und Spionagethriller changieren. Seine emotionale Intensität verdankt WESTEN dabei nicht zuletzt der hervorragenden Hauptdar-stellerin Jördis Triebel, die für ihre Leistung auf dem Montréal World Film Festival als Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. (Abdruck mit freundlicher Genehmigung von: filmportal.de / Deutsches Filminstitut)

Regie: Christian Schwochow,
Drehbuch: Heide Schwochow, 
Länge: 98 Minuten,
Jahr: Deutschland 2012-2013


 

Werbe- und Kurzfilme

Ob Anfänger oder Fortgeschrittene… Werbespots eignen sich hervorragend für den Einsatz im Deutschunterricht. Sie machen den Unterricht abwechslungsreicher und interessanter. Mal humorvoll, mal ernst – sie zeigen stets einen Ausschnitt deutscher Realität und bieten so vielfältige Anlässe zum Sprechen und Diskutieren.Auch wenn Werbung meist nur Sekunden dauert, transportiert sie doch komplexe Inhalte. Sie zeigt uns eine bunte Welt aus Mode, Konsum und Lifestyle, zugleich aber spiegelt sie Normen und Werte unserer Gesellschaft wider. Das macht sie für den Deutschunterricht interessant.

Ausgewählt wurden 32 Spots, mit Ausnahme von drei älteren Spots sind sie alle in den Jahren 2010 bis 2013 entstanden, viele davon sind preisgekrönt. Sie bringen uns zum Lachen oder überraschen uns mit einer unerwarteten Wendung oder Perspektive. Schlagwörter erleichtern die Suche nach geeigneten Themen.

Weitere Informationen sowie didaktisches Material zu den Filmen:
Diese Deutschen... Und andere Spots


Links zum Thema
Film ab! Kurzfilme im Deutschunterricht (goethe.de)
Ausgesucht wurden elf neue Kurzfilme von jungen Regisseurinnen und Regisseuren. Die Filme sind zwischen 2009 und 2012 an deutschen Film(hoch)schulen entstanden.

In Manolo begleiten wir einen übergewichtigen Jungen ins Freibad und beobachten die Machtspiele unter den Jugendlichen. Im Zeichentrickfilm Zing entkommt ein Mädchen nur durch sein beherztes Verhalten dem Tod. Stufe Drei, Wie immer und Gruppenfoto beschäftigen sich mit sozialen Fragen wie Krankheit, Behinderung und Alkohol. Auch in MPU geht es um Alkohol: Beim sogenannten Idiotentest müssen alle die antreten, die ihren Führerschein wiedererlangen wollen.

Verlust und Freundschaft steht bei Rising Hope im Mittelpunkt, während andersartig die wahre Geschichte eines Mädchens erzählt, das als Einzige einen Bombenangriff überlebt. Nun sehen Sie Folgendes reflektiert humorvoll das Filmemachen und Steffi gefällt das nimmt die sozialen Medien aufs Korn; beide Filme eignen sich besonders dazu, unseren Umgang mit Medien zu thematisieren. Amoklove zeigt eine kurze Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Erwachsenen.

Weitere Informationen sowie didaktisches Material zu den Filmen:
Film ab! Kurzfilme im Deutschunterricht


Links zum Thema
Film ab! Kurzfilme im Deutschunterricht (goethe.de)
Deutsche Lebenswelten in Kurzfilmen: Tragikomisches vom Verhältnis der Töchter und Söhne zu ihren Eltern (Meine Eltern), vom Lieben und Leiden in einer Jugendbande (Ich muss gehen), vom Umgang mit körperlichen Gebrechen (Gregors größte Erfindung). Traurigschönes vom Tod und vom Abschiednehmen (Fragile, Zur Zeit verstorben). Neues von der Kommunikation am Handy und dem dort üblichen Sprachjargon (Talks). Verblüffendes von den gesellschaftlichen Verhältnissen in Deutschland vor und nach der Wende (Dufte, Kleingeld, Björn oder die Hürden der Behörden)…Auf dieser DVD sind neun der besten deutschen Kurzfilme versammelt, die zum größten Teiln in den Jahren 2002 und 2003 entstanden sind. Die Regisseure sind allesamt jung und altersmäßig nur wenige Lebensjahre von den Erfahrungen der Schüler und Studenten entfernt. Wahlweise kann man die Filme im Original sehen oder im Original mit deutschen Untertiteln, letzteres erleichtert das Verstehen erfahrungsgemäß um ca. 30%. 

Texte und didaktische Materialien zu den Filmen sind hier zu finden.
 
Auf dieser DVD sind elf der besten deutschen Animationskurzfilme versammelt, die zum größten Teil zwischen 2005 und 2011 entstanden sind. Einige sehr erfolgreiche Filme aus früheren Jahren wurden hinzugefügt. Ein Team aus Cineasten und Filmpädagogen traf die erste Auswahl, die endgültige Entscheidung lag bei einer Jury aus Schülern und Collegestudenten. Mit diesen Filmen Deutsch zu lehren, durchbricht die Routinen. 

Es gibt Reality-Shows mit eifersüchtigen Flusspferden und verliebten Nashörnern (Kein Platz für Gerold). Man begegnet geheimnisvollen Truhen, die Menschen aus der Balance bringen (Balance). Man bangt um einen Kater, der für seine Liebe seine neun Leben aufs Spiel setzt (Kater). Man erfährt von der Menschheitsgeschichte aus der Sicht sprechender Steine (Das Rad) und darf den mörderischen Balztanz entfesselter Wasserspitzmäuse live miterleben (Unsere wunderschöne Natur). Der animierte Kurzfilm kann Redewendungen wörtlich nehmen, er kann „Köpfe verdrehen“ und „Herzen brechen“ (Liebeskrank). Er entführt den Zuschauer ins Nirwana (Unser Mann im Nirwana) und präsentiert uns den „Zufall“ in Person eines schüchternen jungen Mannes (Annie & Boo) oder eines hässlichen, bösartigen Trolls und Kinderdiebs (Wechselbalg). Schließlich kann der animierte Film die Welt verändern (Delivery) und Söhne zeigen, die bereit sind, für die wichtigste Frau ihres Lebens bis ans Ende der Welt zu gehen (Urs).

Diese DVD ist allen Lernerinnen und Lernern gewidmet, die sich in der ganzen Welt um den Erwerb der deutschen Sprache bemühen. 

Texte und didaktische Materialien zu den Filmen sind hier zu finden.

Ausleihformular - Filme im Deutschunterricht
Angelinho
Als fülliger Schutzengel muss sich Angelinho um einen kleinen Jungen kümmern, der nur Unsinn im Kopf hat und sich ständig in Gefahr begibt. Gerne würde Angelinho einmal eine Pause einlegen, aber darf er das?
Regie: Maryna Shchipak
Jahr: Deutschland 2011
Altersempfehlung: 6-11 J.
Laufzeit: 5 Minuten

Ast mit Last
Im Herbst sammeln sich die Vögel, um gemeinsam nach Süden zu ziehen. Ein Vogel möchte nicht wahrhaben, dass sein Lieblingsast das Blätterkleid verliert. Er macht die anderen Vögel dafür verantwortlich, mit fatalen Folgen.
Regie: Falk Schuster
Jahr: Deutschland 2011
Altersempfehlung: 6-10 Jahre
Laufzeit: 5 Minuten

Hinterland
Ein Bär schafft sich aus lauter Langeweile einen i-Pod an. Als eine Krähe das teure Gerät stiehlt, macht sich der Bär auf die Jagd nach dem Dieb, wild entschlossen, um seinen Besitz zu kämpfen, koste es, was es wolle.
Regie: Jost Althoff und Jakob Weyde
Jahr: Deutschland 2010
Altersempfehlung: 12-16 J.
Laufzeit: 9 Minuten

Rising Hope
Das einstige Siegerpferd Rising Hope ist über Nacht ein Verlierer geworden. Von seinem Jockey verlassen, irrt es durch die Stadt, findet in einem Windhund einen neuen Freund und entdeckt seine wahre Natur.
Regie: Milen Vitanov
Jahr: Deutschland 2012
Altersempfehlung: 12-16 J.
Laufzeit: 10 Minuten
Cyber
Dank der Verwandlungskunst seiner Wohnzimmereinrichtung, die ihm virtuelle Reisen in jede beliebige Daseinsform gestattet, macht ein Mann ganz neue Erfahrungen, die ihn am Ende nicht wirklich weiterbringen.
Regie: Stefan Eling
Jahr: Deutschland 2007
Altersempfehlung: 12-16 J.
Laufzeit: 5 Minuten

Bango Vassil
An einem kühlen Morgen am 14. Januar behauptet ein Mädchen, es sei Silvester. Kann das timmen? Die Geschichte eines unerwarte-ten Neujahrsfestes, die Reise zweier Kinder auf den Schultern eines Riesen und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Regie: Milen Vitanov, Vera Trajanova
Land: Bulgarien, Deutschland
Jahr: 2016
Laufzeit: 9 Minuten
In Our Country
Teklebrhan hat mit seinen neunzehn Jahren die Flucht aus seiner Heimat Eritrea überlebt. Um den Eltern in der Heimat zu helfen, bildet sich Tekle ein, der nächste Boateng werden zu müssen und tritt einem dörflichen Fußballverein in Bayern bei.
Regie: Louisa Wagener
Land: Deutschland/Spanien
Jahr: 2016
Laufzeit: 30 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Märchenfilme

  • Dornrösschen © ARD Degeto
    Filmstill aus „Dornrösschen“
  • Filmstill aus „Der gestiefelte Kater“ © ARD Degeto
    Filmstill aus „Der gestiefelte Kater“
  • Filmstill aus „Die Bremer Stadtmusikanten“ © ARD Degeto
    Filmstill aus „Die Bremer Stadtmusikanten“
  • Filmstill aus „Schneewittchen“ © ARD Degeto
    Filmstill aus „Schneewittchen“

Der Märchen-Klassiker Dornröschen wird hier filmisch neu erzählt. Von einer bösen Fee verwunschen, fällt die Prinzessin an ihrem 15. Geburtstag in einen tiefen, hundertjährigen Schlaf. Um das Schloss wuchert eine Dornenhecke, an der schon viele Prinzen gescheitert sind, die das Mädchen retten wollten – bis Finn, der mutige Stallbursche, sich der Aufgabe stellt. Die dunklen Kräfte in dieser mittelalterlichen Fantasiewelt werden in der Figur der bösen Fee von Hannelore Elsner faszinierend und vielschichtig verkörpert.

Deutschland 2009
Regie: Oliver Dieckmann
Drehbuch: Robin Getrost
Lauflänge: 58 Minuten

 
Als der alte Müller stirbt, erbt sein Sohn Hans nur den alten Kater, während seine Brüder die Mühle und den Esel bekommen. Hans will schon fast Pelzhandschuhe aus dem Haustier machen, als der Kater ihn überredet, ihm stattdessen ein paar Stiefel zu kaufen. Das Kätzchen mit den roten Stiefeln trägt anschließend nachhaltig zur Verbesserung der Lebenssituation von Hans und seinen Brüdern bei.

Deutschland 2009
Regie: Christian Theede
Drehbuch: Dieter Bongartz, Leonie Bongartz
Lauflänge: 58 Minuten
 
Aschenputtel lebt bei der Stiefmutter und ihrer Stiefschwester. Allerdings behandeln die beiden sie nicht wie ein Familienmitglied, sondern lassen sie alle Arbeit verrichten. Die Schikanen der Stiefmutter können Aschenputtel aber nicht daran hindern, ebenfalls am großen Ball teilzunehmen, bei dem der Prinz eine Braut sucht.

Deutschland 2011
Regie: Uwe Janson
Drehbuch: David Ungureit
Lauflänge: 59 Minuten
 
Jahrelang hält eine Zauberin Rapunzel in einem Turm gefangen, nachdem sie das Kind seinen leiblichen Eltern weggenommen hat. Die Zauberin ist seitdem die einzige Bezugsperson des Mädchens. Wann immer sie zu ihr will, ruft sie: „Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!“ und lässt sich an ihren langen Haaren den Turm hinaufziehen. Eines Tages beobachtet das der Prinz. Als auch er an den meterlangen Haaren zu Rapunzel hinaufklettert, verliebt er sich in die schöne junge Frau.

Deutschland 2009
Regie: Bodo Fürneisen
Drehbuch: Olaf Winkler, Nicolas Jacob
Lauflänge: 58 Minuten
 
In der Verfilmung des Märchens Frau Holle müssen zwei Schwestern, Marie und Luise, ihrer Mutter, einer Witwe, bei der Arbeit helfen. Die eine ist freundlich und fleißig, die andere faul, eitel und egoistisch. Nur eine kann sich bei der gütigen Frau Holle, die den Schnee vom Himmel fallen lässt, bewähren.

Deutschland 2008
Regie: Bodo Fürneisen
Drehbuch: Marlis Ewald
Lauflänge: 58 Minuten
 
Das Märchen Die Bremer Stadtmusikanten erzählt von vier Tieren, die altersschwach sind und deshalb getötet werden sollen. Esel, Hund, Katze und Hahn können aber vor ihrem Schicksal fliehen und beschließen, in Bremen Stadtmusikanten zu werden. Unterwegs entdecken sie nachts ein beleuchtetes Haus, und ihr großes Abenteuer beginnt.

Deutschland 2009
Regie: Dirk Regel
Drehbuch: David Ungureit
Lauflänge: 58 Minuten
 
„Sieben auf einen Streich“ – der junge Held, der das von sich verkündet, ist Schneider und hat sieben Fliegen mit einem Streich erledigt. Das Schneiderlein sieht sich deshalb zu mehr berufen und zieht hinaus in die Welt. Er trifft zunächst auf eine Bande Riesen, die er überlistet, und kommt dann zum exzentrischen König und dessen hübscher Tochter Paula. Er soll sie zur Frau bekommen, doch davor muss er noch einige Abenteuer bestehen und das Königreich retten.

Deutschland 2008
Regie: Christian Theede
Drehbuch: Dieter Bongartz, Leonie Bongartz
Lauflänge: 58 Minuten

 
Max ist der jüngste von drei Brüdern und so ungeschickt, dass sein Vater ihn zum Ziegenhüten schickt. Er will aber wie seine Brüder hinaus in die Welt und ein Handwerk erlernen. Alle drei kommen nach ihrer Lehrzeit mit Geschenken ihrer Meister nach Hause: sie haben als Dank ein Tischlein-deck-dich, einen Goldesel und einen Knüppel-aus-dem Sack erhalten.

Deutschland 2008
Regie: Ulrich König
Drehbuch: David Ungureit
Lauflänge: 58 Minuten
 
Diese aktuelle Fernsehverfilmung des Märchenklassikers Schneewittchen erzählt einem jungen Publikum eines der bekanntesten Grimm-Märchen. Die böse Stiefmutter trachtet Schneewittchen nach dem Leben, um selbst konkurrenzlos die Schönste zu sein. Schneewittchen aber kann fliehen und findet Zuflucht bei den sieben Zwergen. Doch sie ist noch immer in Gefahr, denn der Zauberspiegel sagt der Königin, dass sie nicht die Schönste im Lande ist, sondern Schneewittchen. Schließlich vergiftet die Königin ihre Stieftochter mit einem Apfel. Nur ein verliebter Prinz kann das Mädchen jetzt noch retten.

Deutschland 2008
Regie: Thomas Freundner
Drehbuch: Andreas Knaup
Lauflänge: 59 Minuten
 
An ihrem 18. Geburtstag bekommt die Prinzessin eine goldene Kugel geschenkt, die ihre verstorbene Mutter ihr hinterlassen hat. Ausgelassen spielen ihre Freundinnen damit und die Kugel fällt in den Schlossteich. Die Prinzessin ist untröstlich, obwohl an diesem Tag Besuch erwartet wird. Ein junger Mann soll um ihre Hand anhalten – und auch die Zukunft der verarmten Königsfamilie hängt davon ab. Doch ein Frosch verspricht ihr, die Kugel aus dem Teich zu holen, wenn er mit ihr Geburtstag feiern und von ihrem Tellerlein essen darf.

Deutschland 2008
Regie: Franziska Buch
Drehbuch: Uschi Reich, Friederike Köpf, Robin Getrost
Lauflänge: 58 Minuten