Workshop The Exchange

The Exchange ©Dana Caspersen

Sa, 29.04.2017

Choreographic public dialogue

Konflikte sind der Ursprung jeder kreativen Handlung. Dennoch, ist Gewalt die gewählte Antwort in einem Konflikt, dann sind die Chancen für positiven Wandel begrenzt. Bei The Exchange handelt es sich um ein partizipatorisches Projekt, innerhalb dessen die Teilnehmenden individuelle und globale Gewaltmechanismen reflektieren können.
 
The Exchange lädt ein zur Teilnahme an einer neuen Form von „public research“ und zur Beschäftigung mit der Frage: „Wie beeinflussen wir als Individuen den Level von Gewalt auf der Welt?“. Alle Anwesenden machen mit und prägen den Austausch selbst. Als Hilfsmittel in dieser kollektiven Erforschung des Themas Gewalt, dienen einfache körperliche Aktionen wie Sprechen, Gehen und Gestikulieren.
 
In der gegenwärtigen Situation vermehrter Konflikte, insbesondere auf rassischer und ideologischer Basis, werden gewaltsame Interaktionen zunehmend zur akzeptierten, wenn auch unerwünschten Normalität. Häufig entsteht in diesem Zusammenhang ein Gefühl der Machtlosigkeit. The Exchange wirkt dieser Machtlosigkeit entgegen, indem es den Teilnehmenden eine Möglichkeit bietet, zu reflektieren, was wir als Individuen und Gemeinschaften aus eigener Kraft verändern können.

Die Autorin des Projekts Dana Caspersen ist eine Tanzinnovatorin und zugleich Spezialistin auf Konflikte and Autorin des Buches Changing the Conversation: The 17 Principles of Confl ict Resolution (Penguin, 2015). In ihrem Schaffen konzentriert sie sich auf die Stärkung der Rolle von einzelnen Menschen und Institutionen, um einen positiven Wandel in destruktiven Systemen zu erzielen.

MichaelDouglas Kollektiv, eine Tanzgruppe, die Michael Maurissens und Douglas Bateman im Jahre 2009 gegründet haben, erforscht die theoretischen und praktischen Aspekte der künstlerischen Zusammenarbeit.

Der Eintritt ist frei. Es wird keinerlei tänzerische Vorerfahrung benötigt.
 
Anmeldung bitte bei Zuzana Beniacova: zuzana.beniacova@bratislava.goethe.org bis 28. 4.
 
Veranstalter: Goethe-Institut und Nový priestor in Zusammenarbeit mit Nu Dance Festival, Nadácia Milana Šimečku, Open Society Foundation, Sensorium, VŠMU, PCDS, BKIS
 
Finanziert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amtes. Unterstützt durch Nationales Performance Netz, finanziert aus den Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 
 
 

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