Cross Dakar City Senegalesen, Computerfreaks oder nicht?

Cross Dakar City
Foto (Ausschnitt): Cross Dakar City

Cross Dakar City ist die Erfindung eines jungen Senegalesischen Ingenieurs. Sein großer Erfolg zeigt, dass es in der Tat Computerfreaks im Senegal gibt. Was ist ein Computerfreak? Diese Frage wurde während der Vorführung des Filmes Free To Play am 27 Juli 2015 im Goethe-Institut gestellt.

Ein Computerfreak ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen Computerenthusiasten, dem eine überdurchschnittliche Leidenschaft unteranderem im Bereich Science-Fiction und Computerspiele zugeschrieben wird. Er ist immer auf der Suche nach neuen Technologien.

Im Dokumentarfilm Free To Play geht es um 3 junge Spielbegeisterte, die eine Karriere in der „Gaming-Welt“ anstreben. Mythos oder Realität? Hierbei hängt es davon ab, ob man Spieler oder Spielentwickler ist. Wie im Film gezeigt wurde, können Turniere für professionelle Spieler, mit der Chance auf einen Hauptgewinn in Höhe ein Hundert Millionen Dollar, diesen Traum verwirklichen. Zu beachten ist, dass es am Ende nur einen Gewinner gibt. Als Spielentwickler jedoch, sind die Chancen deutlich höher Karriere zu machen. Ein Beispiel dafür ist Ousseynou Khadim Beye, Spielentwickler von Cross Dakar City, einem Computerspiel für Smartphones. Mamadou ein junger Talibé (Straßenkinder, die in einer Koranschule eingeschrieben sind und gezwungen werden zu betteln) ist der Held dieses Spieles. Er ist in den Straßen von Dakar unterwegs und muss sich vor den vielen alltäglichen Gefahren in Acht nehmen: Autos, Taxis, Car rapide, Busse… Gefahren mit denen die Talibé-Kinder Tag für Tag leben müssen.
Durch das Spiel, versucht Ousseynou, das soziale Engagement bei den Nutzern zu wecken, er hofft so, auf die Qualen der jungen Talibés aufmerksam zu machen. Eine wunderbares Beispiel des Erfolges #madeinsenegal.

Für all diejenigen, die die Vorführung im Goethe-Institut verpasst haben, hier ein Link wo Sie sich online den Film ansehen können.