Schulprojekt Mein Lieblingsort

Mein Lieblingsort
Foto: Clara Schmidt

Was ist mein Lieblingsort? Diese Frage stellten sich im Februar knapp 30 Schüler aus vier verschiedenen Jahrgangsstufen und drei verschiedenen Schulen. Dabei sollten sie zunächst im Rahmen von Schreibateliers ihre Texte verfassen und sich gegenseitig bei der Überarbeitung helfen. Eine Woche später wurden dann die Ergebnisse in Ausstellungen präsentiert.
 

Ein Lieblingsort - ein Ort, an dem man sich wohl fühlt, an dem man gerne ist. Oft hat er eine persönliche Bedeutung, ist mit lustigen Anekdoten oder eindrücklichen Erfahrungen verknüpft. Im Rahmen dieses Projekts präsentierten die Schülerinnen und Schüler dreier Lycées in Dakar ihre Lieblingsorte – die unterschiedlicher kaum sein könnten. Solch ein Lieblingsort kann ein Wasserpark auf der anderen Seite des Atlantiks sein, wo man den spannendsten Tag seines Lebens verbracht hat, genauso kann es aber auch das eigene Zimmer sein – alltäglich und vertraut.

Die Ausstellung zeigte die Lebensrealitäten und Wünsche von Jugendlichen einer großen Altersspanne, aus verschiedenen Familien und verschiedenen Stadtteilen Dakars. Dennoch bildeten sich Schwerpunkte: Das eigene Zimmer und das Haus der Familie stehen für den Familienzusammenhalt, für das Zuhause als Ruhepol und für das unverstellte Ich-Selbst-Sein. Reiseziele und Vergnügungsparks sind die Erinnerungen an einzigartige Urlaube, an Tage in der Sonne mit fröhlichen Menschen um einen herum. Die Sportaffinität der senegalesischen Jugendlichen zeigte sich in der Wahl von Fußball- und Basketballfeldern als ihre persönlichen Lieblingsorte. Zuletzt bietet besonders die Insel Gorée einen Sehnsuchtsort – als Erinnerungsstätte und Oase zum Trubel Dakars.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurde aus den Texten eine Wanderausstellung konzipiert. Illustriert durch selbstgeschossene Fotos, ergänzt durch mündliche Berichte und Kommentare und unterlegt mit Musik, zog Sie die Aufmerksamkeit der gesamten Schule auf sich.

Ein großes Dankeschön geht an die betreuenden Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen für ihre Unterstützung bei der Zusammenarbeit, sowie an Caren Bredin für den Rahmen, dieses Projekt zu realisieren!