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Kultur- und Kreativwirtschaft Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Goethe-Institut Senegal hat ein 9-monatiges Fortbildungsprogramm in den Bereichen Musikindustrie,  Live-Tontechnik sowie einen Salon für musikenthusiastische Journalisten entwickelt.


DAS PROJEKT

Die breitgefächerte Kultur- und Kreativszene im Senegal ist pulsierend und aufregend, täglich finden in der Hauptstadt Dakar Konzerte statt, eine überregionale Festivallandschaft hat sich etabliert und neue ernstzunehmende Musikstücke werden laufend produziert. Trotz des hohen Engagements der aktiven Unternehmer*innen kann der Sektor noch nicht sein volles Potential ausschöpfen und sieht sich mit diversen Herausforderungen wie unzureichenden Qualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsformaten konfrontiert. Um einige dieser Aufgaben anzugehen, hat das Goethe-Institut Senegal mit hiesigen und internationalen Expert*innen des Musiksektors gearbeitet. Intensive Recherchen um die Bedürfnisse des Sektors besser zu verstehen und zu fördern wurden durchgeführt. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden 9-monatige Fortbildungsprogramme von Mai 2019 bis Januar 2020 in den Bereichen Musikwirtschaft, Veranstaltungstechnik sowie ein regelmäßig stattfindender Salon für kulturinteressierte Journalisten.


TONTECHNIK

Ein gutes Konzert und markttaugliche Aufnahmenverlangen einen qualitativ hochwertigen Klang. Aus diesem Grund folgen 19 vom guten Ton inspirierte Veranstaltungstechniker*innen einer 240 Stunden umfassenden und für den hiesigen Kontext konzipierten Weiterbildung, die theoretische und praktische Aspekte gleichermaßen umfasst. Die Tonästheten werden u.a. in den Modulen Elektrotechnik, technische Gehörbildung, analoge und digitale Technik aber auch in der finanziellen Organisation einer Veranstaltung weitergeschult.

Régie son ©Stéphanie Nikolaïdis
MUSIKBUSINESS

Wie organisiert man einen erfolgreichen Event, welche rechtliche Grundlagen gelten im Senegal für Künstler*innen, wie sieht eine Produktionskette aus und wie nutze ich die Medien, um ein Projekt zu vermarkten? Diese und weitere Fragen erarbeiten 14 Musikakteur*innen gemeinsam mit nationalen und internationalen Größen ihrer Branche von Mai 2019 bis Januar 2020.
 
Musikbusiness ©Stéphanie Nikolaïdis
JOURNALISTISCHER SALON NDAJE

Unter dem Motto Ndaje (Wolof für Zusammenkommen) treffen sich monatlich kulturbegeisterte Journalisten, um sich über tagesaktuelle Themen der senegalesischen Musiklandschaft auszutauschen und gemeinsam an journalistischen Arbeitstechniken zu feilen. Sie nutzen diese Treffen zur nationalen und internationalen Vernetzung und um über die musikalische Berichterstattung zu reflektieren. 

 
Ndaje ©Stéphanie Nikolaïdis
Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördern die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und das Goethe-Institut den Zukunftsmarkt Kultur- und Kreativwirtschaft in Afrika und im Nahen Osten.
 
Logos GIZ / Goethe-Institut

 

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