MUGRAN FOTO WEEK 2016
AUSSTELLUNGEN MODERN TIMES, VISIONS OF THE CITY

Mugran Foto Week ©Goethe-Institut/Salma Alnour

MUGRAN FOTO WEEK 2016

Nach zwei sehr erfolgreichen Jahren der MUGRAN FOTO WEEK präsentierten die Sudanese Photographers Group, das Goethe-Institut und das Institut français in Khartum neue Fotostorys, öffentliche Vorträge bekannter Fotograf/-innen sowie eine internationale Master Class im Rahmen dieses wichtigsten Fotografie-Festivals im Sudan.

Die Sudanese Photographers Group ist ein Netzwerk von Fotografinnen und Fotografen mit mehreren Hundert aktiven Mitgliedern. Jeden Tag veröffentlichen diese talentierten Fotografen ihre Arbeiten über das Leben im Sudan auf Facebook, Instagram oder anderen Internet-Plattformen.

Mugran Foto Week 2016 © Goethe-Institut/Soleyma Osman Um den Austausch zwischen sudanesischen und internationalen Fotografen zu fördern, hat das Goethe-Institut über mehrere Jahre den professionellen Fotografen André Lützen aus Hamburg und seine Kollegin vom Market Photo Workshop aus Johannesburg, Michelle Loukidis als Mentoren für die sudanesischen Fotograf/-innen nach Khartum eingeladen. In ihren Workshops haben diese Fotograf/-innen zahlreiche Foto-Storys über das alltägliche Leben entwickelt und die besten Bilder für eine neue Ausstellung mit dem Titel MODERN TIMES zusammengestellt. Diese Ausstellung war im September 2016 mit mehr als 120 Fotos im Nationalmuseum in Khartum zu sehen.

Unsere zweite Ausstellung in diesem Jahr war dem Werk von zwei Fotografen und einer Fotografin gewidmet: Ala Kheir aus dem Sudan, Michelle Loukidis aus Südafrika und André Lützen aus Deutschland. Sie zeigten ihre neusten Visionen aus der sudanesischen Hauptstadt in der Galerie des Institut français und präsentierten dabei Einblicke in das private oder öffentliche Leben in Khartum.

Mugran Foto Week 2016 © Goethe-Institut/Salma Alnour Weiterhin hatte das Goethe-Institut Südafrika 10 junge Fotograf/-innen aus Mali, Senegal, Ghana und anderen afrikanischen Ländern nach Khartum eingeladen. In einer internationalen Master Class konnten sie zusammen mit drei sudanesischen Kollegen ihre Bilder über das Leben in Afrika diskutieren und wurden dabei von internationalen Kuratoren aus Frankreich, Belgien, Deutschland, Südafrika und Uganda betreut. Zu diesen Kuratoren zählten unter anderen der ehemalige Direktor der Tate Modern, Chris Dercon, sowie der mit der Goethe-Medaille 2016 ausgezeichnete Fotokünstler Akinbode Akinbiyi aus Berlin.

Die MUGRAN FOTO WEEK 2016 konnte somit all diese Talente und Experten zum ersten Mal im Sudan zusammenbringen. Die beiden Ausstellungen, öffentlichen Vorträge und die begleitende Berichterstattung durch Presse, TV und Social Media boten dem interessierten Publikum dabei vielfältige Gelegenheit, die künstlerische Vielfalt der kreativen Fotografie im Sudan und darüber hinaus zu entdecken.

Für einen Einblick in die Vielfalt der Fotostorys aus dem Sudan lohnt sich übrigens auch über das Fotofestival hinaus ein Blick in unseren MUGRAN Foto Blog.

Mugran Foto Week © Goethe-Institut/Hisham Karouri