Frage des Monats - Gewinnspiel

Nehmen Sie an unserem monatlichen Gewinnspiel teil und haben Sie die Möglichkeit tolle Preise zu gewinnen, wie beispielsweise USB-Sticks, Notizblöcke oder Schlüsselanhänger des Goethe-Instituts.

 

Prinsengracht Foto: colourbox.com
Frage des Monats August


Anne Frank wird am 12. Juni 1929 als Kind einer deutsch-jüdischen Familie geboren. Nach Hitlers Machtübernahme im Jahr 1933 entschließt sich Annes Familie, wie auch viele andere jüdische Familien, Deutschland zu verlassen, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Während sich Anne mit ihrer Familie verstecken muss, hält sie ihre Gedanken und Erlebnisse in einem Tagebuch fest – bis zum 4. August 1944, als sie von Männern der SS entdeckt und verhaftet wird.

Anne Frank wandert im Jahr 1934 zusammen mit ihrer Schwester Margot, ihrer Mutter Edith und ihrem Vater Otto nach Amsterdam aus, wo die Familie eine Firma in der Prinsengracht 263 gründet. Sie erhoffen sich somit, der nationalsozialistischen Unterdrückung und Verfolgung zu entgehen, der sie nach der Machtübernahme Hitlers, als jüdische Familie ausgesetzt waren.

Am 1. September 1939 fällt Deutschland in Polen ein und der zweite Weltkrieg beginnt. Nicht mal ein Jahr später, am 10. Mai 1940 überfallen deutsche Truppen schließlich auch die Niederlande. Schnell werden antijüdische Gesetze und Verordnungen eingeführt und die Juden werden somit nach und nach ihrer Rechte beraubt und vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Während dieser Zeit richtet Otto Frank im Hinterhaus seiner Firma, zusammen mit seinem jüdischen Mitarbeiter Hermann van Pels, ein Versteck ein. Nachdem Margot Frank am 5. Juli 1942 dazu aufgerufen wird, sich für ein Arbeitslager zu melden, taucht die Familie nur einen Tag später, am 6. Juli 1942 in diesem Versteck unter. Nur wenig später ziehen auch die dreiköpfige Familie van Pels und schließlich auch der jüdische Zahnarzt Fritz Pfeffer im Hinterhaus der Familie ein. Insgesamt zwei Jahre lang können sich die Untergetauchten in diesem Unterschlupf vor dem Terror der Nationalsozialisten verstecken. Durch einige Helfer (ehemalige Mitarbeiter aus der Firma Otto Franks), werden sie mit Kleidung, Lebensmitteln und Büchern versorgt.
 
Während dieser Zeit führt Anne Frank Tagebuch. Sie dokumentiert die Geschehnisse um sie herum, beschreibt das Zusammenleben der acht Menschen auf engstem Raum und schreibt ihre eigenen Gedanken auf, die ihre Entwicklung vom Kind zur jungen Frau veranschaulichen. Annes letzter Tagebucheintrag stammt vom 1. August 1944. Kurz bevor sie am 4. August 1944 mit den anderen Untergetauchten in ihrem Versteck entdeckt und verhaftet wird. Lange Zeit wurde davon ausgegangen, dass die Familie verraten wurde. Dies konnte jedoch nie abschließend geklärt werden.

Am 8. Juli werden die Gefangenen ins Durchgangslager Westerbork gebracht und wenig später nach Auschwitz deportiert, wo Annes Mutter Edith verstirbt. Am 28. Oktober müssen Anne und ihre Schwester Margot weiter nach Bergen-Belsen, wo sie im Februar 1945, nur wenige Wochen vor der Befreiung des KZs, an Typhus sterben. Anne im Alter von nur 15 Jahren.

Von den Festgenommenen aus dem Hinterhaus überlebt allein Annes Vater, Otto Frank. Dieser gibt Annes Tagebuch zur Veröffentlichung frei und es erscheint am 25. Juni 1947 unter dem Titel „Het Achterhuis“ (das Hinterhaus) mit einer Auflage von 3.000 Exemplaren in den Niederlanden. Heute kennen Menschen auf der ganzen Welt Annes Geschichte. Mit seinen über 15 Millionen weltweit veröffentlichten Exemplaren gilt das Tagebuch der Anne Frank heute als eines der bedeutendsten Zeugnisse des nationalsozialistischen Völkermordes und macht sie zu einer Art „Symbolfigur“ des jüdischen Schicksals.
 
Wir möchten gerne wissen, was sich heute in dem Haus befindet, in dem sich Anne Frank und ihre Familie zwei Jahre lang versteckten. Was befindet sich heute in der Prinsengracht 263 in Amsterdam?

 
Schicken Sie die richtige Antwort per E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel - Frage des Monats August 2018" an info-lome@goethe.de


Einsendeschluss ist Freitag, der 31. August 2018 um 23.59 Uhr. Antworten, die später eingehen, werden nicht mehr berücksichtigt.

Viel Glück wünscht Ihnen Ihr Goethe-Institut Lomé!
 

Formalitäten

Das Gewinnspiel richtet sich ausschließlich an Bewohner Togos. Staatsbürger Deutschlands oder Benins dürfen selbstverständlich teilnehmen, wenn ihr aktueller Wohnort in Togo ist. Bei der ersten öffentlichen Veranstaltung des kommenden Monats wird unter allen richtigen Einsendungen ein/e Gewinner/in gelost. Der/Die Gewinnerin erhält per E-Mail eine Benachrichtigung und kann sich seinen/ihren Preis im Goethe-Institut Lomé abholen. Vorausgesetzt, der/die GewinnerIn meldet sich bis spätestens fünf Tage nach dem Gewinn beim Goethe-Institut Lomé, entweder per E-Mail oder privater Facebook-Nachricht.

Für die Teilnehmer/innen entstehen keine Kosten. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Teilnahmebedingungen am Ende der Seite (französische und deutsche Ausgabe vorhanden).