Ein Text von Kangni Alem
Inszeniert von Hubert Arouna
Assistenz: Joël Amah Ajavon
Mit: Claude Noutsougan, Joseph Koffi Bessan, Blaise Abolo-Sewonou, Nafissa Songhaye
Bühnenbild: Yerima Yasmine
Lichtgestaltung: Daniel Petit Duevi-Tsibiaku
Das Stück
Brüssel, 1999. Zwei Jugendliche aus Guinea (jeweils 14 und 15 Jahre) werden tot im Fahrwerk eines Flugzeugs aus Sabena entdeckt. Bei einem der beiden, entdeckt man einen Brief, in dem die Gründe für das verrückte Unterfangen erklärt werden. Es ist ein Aufruf zur Hilfe im Namen aller Kinder Afrikas, adressiert an die dafür verantwortlichen Europäer.
Eine pointierte Inszenierung eines hochaktuellen Themas, das nicht unbeachtet bleiben sollte.
Kangni Alem informiert sich in der Presse, den Nachrichten, dem Schauspiel und den Lokalnachrichten. Er entscheidet sich ein fiktionales Stück aus der Sicht dieser zwei Jungen zu schreiben.
Wir sind in Afrika. Yaguine et Fodé sind zwei Jugendliche, stürmisch, unschuldig und kühn. Sie haben den Traum sich nach Europa abzusetzen, um reich zu werden und um dann wieder in die Nähe von Ma Carnélia, ihrer Adoptivmutter, zurückzukehren, einer fürsorglichen und zugleich gottesfürchtigen und träumerischen Frau. Aber der Schlüssel zum erhofften Europa ist nur über Schlepper möglich…
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