Ausstellung/Vernissage Nährende Erde

Pièce de Constantin ALIHONOU © Photo : Dossier Constantin ALIHONOU

Mi, 02.11.2016 –
Sa, 12.11.2016

Goethe-Institut Lomé

Eine Ausstellung der Stücke des Bildenden Künstlers Constantin Alihonou

Intentionen von Konstantin:
„Ich benutze weder meine Stimme noch einen Stift um mich auszudrücken, sondern einzig und allein meine Pinsel. Ich benutze sie, um rot übergehend ins Blaue zu malen, so lässt sich mein Leben der Malerei zusammenfassen.
Die Liebe zu Sachen und Gegenständen hat mich schon sehr früh in Richtung der Bildenden Kunst getrieben. Ich habe den großen Meister Paul Ahyi gewählt, um mich in diese Kunst einzuführen und ich habe diese Welt durch ihn auf eine völlig neue Art und Weise kennengelernt.
Im Laufe der Jahre habe ich mich selbst entdeckt und gefunden. Durch die Lust habe ich zunächst Freunde  und dann die Welt abgebildet. Ich male um die Welt abzubilden und zu sensibilisieren, aber zu aller erst auch um zu Leben und um alle tief in mir liegenden Merkmale und Eigenschaften zu befreien. Das Leben kann ungerecht sein und ich male die Liebe um das zu korrigieren, denn das Leben ist trotz allem schön.
Für meine Arbeit benutze ich alle Materialien, die ich finde: Eisen, Gips, Zement, Keramik für die großen Monumente und Wandmalereien. Ich male mit ganz gewöhnlichen oder auch industriellen Farben, wie Acryl oder Öl; ich arbeite mit Stoffstücken, leeren Flaschen, Plastik, Jutestoff, trockenen Blättern für Collagen, Salzsäure für Ätzradierung, Blech (Messing, Aluminium und Kupfer); mit Holz für die massiven Skulpturen und Glasscherben für Buntglasfenster.
Um für die Erhaltung und den Schutz der Umwelt zu kämpfen und auch um möglichst nah an der Natur zu sein, benutze ich auch Materialien, wie beispielsweise Kaolin, Asche und zum Zeichnen den senegalesischen Saft khaya sowie Ton zum Modellieren. Und während ich modelliere, muss ich daran denken: „Du bist Staub und du wirst zu Staub werden“. Ich bin wirklich stolz. Es ist wirklich so, als wäre ich in einem Atelier eines größeren Kunstschaffenden, der die Welt aus seiner Sicht darstellt".
 
Offene Ausstellung vom 3. – 12. November 2016. An allen Tagen, außer Sonntag von 9-18 Uhr geöffnet.

 

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