Theater Der fürstliche Hund

Joseph Bessan © Foto : Dossier Joseph Bessan

Do, 03.11.2016

Goethe-Institut Lomé

Autor: Sénouvo Agbota Zinsou
Umsetzung und Interpretation: Bessan Koffi Joseph
 
„Der fürstliche Hund“ ist eine Satire unserer Gesellschaft. Eine Geschichte, die die Zeit überschreitet und versucht Klarheit zu schaffen bei den Fragen, die uns eines Tages bewegen werden. In diesem Stück dient der literarische Diskurs lediglich als Verschleierung für den eigentlichen Inhalt; es geht um die politische Mafia und die Auswüchse undurchsichtiger und diktatorisch regierter Staaten. In eine Erzählung über die Reichsten, wurde eine Geschichte eingebaut, welche der Prinz der ersten Geschichte träumt; in diesem Traum wird ein Universum mit grenzenloser Macht geschaffen, in dem jeder, der dem Machthaber zu widersprechen versucht, niedergemetzelt wird.
Eine freie Adaptation, welche mit zeitgenössischer Sprache und Ausdrücken arbeitet.
 
Künstlerische Linie:
Die Inszenierung des Stückes basiert auf der originalen Musik, die daran erinnert, dass der „fürstliche Hund“ zu allererst eine Erzählung ist und dass diese Erzählung ein Universum ist, in dem sich Fiktion und Traum häufig vermischen. Die Inszenierung, die Einführung der Musik, die Art der Erzähltechnik erscheinen wichtig, um eine Theatervorführung zu kreieren, in der das Essentielle bestehen bleibt: die Sprache, das Schauspiel der Darsteller, die Ästhetik…
Wir wollten, dass es möglich ist das Stück unter allen möglichen Umständen zu spielen, z. B. auf einer Bühne oder auch an einer Straßenecke. Und natürlich wollten wir auch, dass die Vorführung lustig, rhythmisch, tiefgründig, menschlich und bewegend ist.
 

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