Workshop Arbeiten mit und Sammeln von Gedächtniskultur
Das Projekt
"In einer künstlerischen Kreation nimmt man in den allermeisten Fällen zunächst einen Text eines Autors, eine Improvisation oder eine gemeinsamen Kreation als Ausgangspunkt. Danach interpretiert man den Gedanken eines Autors oder einer Gruppe.
Die Sammlung von Erinnerungen oder das Leben als Ausgangspunkt für das künstlerische Schaffen zu nehmen, ist ein geeignetes Mittel, um die Bevölkerung in den künstlerischen Schaffensprozess einzubinden. Das ist ein erster Teil eines Workshops, der togoische Künstlerinnen und Künstler mit dieser Art zu arbeiten, vertraut machen soll. Der Workshop findet in drei Etappen statt:
- Der erste Teil soll den Teilnehmern zunächst einen Überblick über die theoretischen Grundlagen geben, so dass sie mit dem Sammeln und Arbeiten von Erinnerungen und Gedächtniskultur umgehen können. Nach welchen Regeln läuft es ab? Welche rechtlichen Aspekte gilt es zu berücksichtigen, bevor man ein solches Projekt beginnt? Wie bestimmt man eine Zielgruppe? Wie erörtert man die zentrale Problematik des Sammelns von Erinnerungskultur? Wie erstellt man am besten einen Fragebogen, was sind die benötigten Mittel zur Datenerfassung? Wie bestimmt man den Wert eines Lebensverlaufes aus künstlerischer Sicht, wie bezieht man die EinwohnerInnen mit in diesen Schaffensprozess und welche Mittel gibt es zur Bewertung?
- Im zweiten Teil wird jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin, nachdem er/sie sich für ein Projekt entschieden hat, wird er/sie EinwohnerInnen für das Projekt finden/kennenlernen.
- Der dritte Teil betrifft den Umgang mit dem gesammelten Material und der Festlegung einer künstlerischen Form, welche die eventuellen Sorgen und Bedenken der EinwohnerInnen berücksichtigt.
Teilnahme nach Auswahl/auf Einladung